Baumannshöhle


Die Baumannshöhle ist eine der ältesten Schauhöhlen, in der seit 1646 organisierte Führungen stattfinden. Neben dem reichhaltigen Tropfsteinschmuckist der Goethesaal eine besondere Attraktion. Bis zu 300 Personen haben hier die Möglichkeit, vor der traumhaften Naturkulisse Theaterstücke, musikalische Darbietungen und vieles mehr zu erleben. Der Goethesaal bietet sich auch hervorragend für Höhepunkte wie z.B. Hochzeiten und Firmenpräsentationen an.

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Aktuelle Meldungen

Höhlensingen in Rübeland

(15.05.2008)

Drei klangvolle Chöre werden zum 9. Höhlensingen des Sängerkreises Nordost-Harz am Sonnabend, 17. Mai, ab 17 Uhr in der Baumannshöhle erwartet. Neben dem (schon gemeldeten) Männergesangsverein Hasserode sind dabei auch der Gesangverein Blankenheim 1861 unter Leitung von Volkhard Hellem sowie die Chorgemeinschaft Reinstedt unter Leitung von Bettina Heinze im akustisch einmaligen Goethesaal der Höhle zu erleben.

 

Volksstimme, 15.05.2008

Eine polierte Perle für die Königin aller Höhlen

(02.05.2008)

Zu Walpurgis ist die Eingangshalle der Baumannshöhle neu eröffnet worden. Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU) lobte im Harz: „Rübeland kann jetzt seinen Ruf als Mekka der Höhlenliebhaber weiter ausbauen." Rund 750 000 Euro sind binnen eines Jahres verbaut worden. Mit Erfolg, wie sich jeder Höhlenbesucher ab sofort überzeugen kann.
„Oh, das ist lange her. Als Kind war ich mal in Rübeland in einer Höhle. Aber in welcher ...?" Wolfgang Böhmer konnte sich am Mittwoch nicht erinnern. Dafür werden sich alle Rübeländer an Walpurgis 2008 erinnern: Der Ministerpräsident persönlich weihte den neuen Eingang der Baumannshöhle ein.
Am „wunderschönen Vor-Maientag, der im Harz traditionell mit einer tollen Nacht endet", sei er gern nach Rübeland gefahren, bekannte Böhmer. Für Sachsen-Anhalt sei diese Region die Tourismus-Adresse schlechthin. Wer im Wettbewerb mit den Alpen und der Ostsee stehe, der müsse sich bestens präsentieren. Die Rübeländer Baumannshöhle könne das ab sofort. Dank der EU, des Bundes, des Landes und mit Hilfe von Sponsoren wurden rund 750 000 Euro in ein modernes Foyer investiert.
Böhmer nutzte die Feierstunde zugleich, um für das Einheitsgemeinde-Modell zu werben. „Rübeland allein wäre zu klein gewesen, das Projekt zu meistern. Im Verbund mit Elbingerode ist es gelungen." Die Oberharzer sollten allen Skeptikern im Lande sagen, dass eine Einheitsgemeinde auch nicht das Ende von ehrenamtlichem Engagement in den Orten bedeute. Der Regierungschef: „Sie sind für uns alle ein Vorbild. Hier wird ganz konkret deutlich, nur gemeinsam sind wir stark." Elbingerodes Bürgermeister Andreas Flügel (FDP) dankte zunächst den Geldgebern für das Projekt. Allen am Vorhaben beteiligten Bauleuten, Handwerkern, Technikern und den 20 Bediensteten des Höhlenbetriebes sagte das Stadtoberhaupt ebenso ausdrücklich Dankeschön. Selbstbewusst schätzte Flügel ein: „Wir alle dürfen uns über eine frisch geputzte Perle im Harzer Tourismus freuen." Cathleen Hensel, die Leiterin des Rübeländer Höhlenbetriebes, bekannte, ein riesiger Stein falle ihr vom Herzen, habe doch der Höhlenort schwierige Jahre überstehen müssen. Zunächst musste der Hang über der Hermannshöhle gesichert werden, dann wurde der einsturzgefährdete Eingang der Baumannshöhle gesperrt. Hensel: „Einen Noteingang zu bauen, damit wir die Höhlenfestspiele ausrichten und weiter die Führungen anbieten können, das war unsere beste Entscheidung."
Mit den Rübeländern freute sich auch Landrat Michael Ermrich (CDU). Er erinnerte daran, dass ein Braunschweiger Herzog bereits 1668 diese Höhle unter seinen Schutz gestellt habe. Gerade sei mit dem Halberstädter Domschatz auch dessen Architektur in den Blickpunkt gerückt worden. Die Höhlen ihrerseits könnten mit unterirdischer Architektur aufwarten. Übrigens verbinde beide Touristenattraktionen, dass der Taufstein im Dom einst aus Rübeländer Marmor gefertigt wurde, so der Landrat. Ermrich: „1703 stand in einem Buch geschrieben, die Rübeländer Baumannshöhle ist die Königin aller Höhlen. Dem ist nichts hinzuzufügen."

 

Bild: Vor dem neugestalteten Eingang der Baumannshöhle in Rübeland (v.l.): Rübelands Ortsbürgermeister Uwe Anderfuhr, Landrat Michael Ermrich, Elbingerodes Bürgermeister Andreas Flügel, Höhlenbetriebsleiterin Cathleen Hensel, Ministerpräsident Wolfgang Böhmer und dessen Gattin Brigitte Klein. Foto: Tom Koch

 

Von Tom Koch, Volksstimme, 02.05.2008

Foto zu Meldung: Eine polierte Perle für die Königin aller Höhlen

128 Vorstellungen für neue Spielzeit geplant

(26.04.2008)

Mit den Walpurgisfeierlichkeiten startet Deutschlands älteste Naturbühne, das vor 105 Jahren gegründete Harzer Bergtheater in Thale, in die neue Saison. Die erste Premiere ist am 1. Mai das Kinderstück „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren", wie das Bergtheater in Thale bekanntgab.

Eigenen Angaben zufolge bietet die Bühne mit 128 Vorstellungen von 18 verschiedenen Inszenierungen und Konzerten den umfangreichsten Festspielplan unter freiem Himmel in diesem Jahr in Deutschland. Weitere 21 Aufführungen spielt das Bergtheater-Ensemble in der Baumannshöhle Rübeland.

 

Volksstimme, 26.04.2008

Baumannshöhle ist im April saniert

(15.03.2008)

Die Anfang Juli 2007 begonnenen Bauarbeiten an der Baumannshöhle in Rübeland verlaufen weiter problemlos. „Wir kommen gut voran", sagte Betriebsleiterin Cathleen Hensel. Die Wiedereröffnung des vom Einsturz gefährdeten Eingangsbereichs der Tropfsteinhöhle sei für den 30. April geplant. Seit November 2006 müssen Besucher deshalb durch einen provisorischen Eingang in die Höhle gehen. Die Kosten für die rund 660 000 Euro teuren Arbeiten tragen zum größten Teil das Land, der Bund und die Europäische Union. (dpa)

 

Volksstimme, 15.03.2008