Harzklubzweigverein Elbingerode e.V.


Gerd Borchert

Paul-Selke-Str. 37
38875 Oberharz am Brocken OT Elbingerode (Harz)

Telefon (039454) 42646

E-Mail E-Mail:

 

 


Aktuelle Meldungen

Aktion Sauberwald wird verschoben

(10.04.2013)

Elbingerode (bfa) Der für Sonnabend geplante Einsatz vom Harzklub ‍Elbingerode und Fremdenverkehrsverein Bodfeld zur Säuberung des Waldes fällt aus. Es liege noch zuviel Schnee, hieß es. Daher werde die traditionelle Aktion Sauberer Wald verschoben. Ein neuer Termin steht noch nicht fest, soll aber rechtzeitig bekannt gegeben werden.

Volksstimme Wernigerode, 09.04.2013

Rundgang durch ‍Elbingerode als Tour für Körper und Seele Fastengruppe aus dem Mutterhaus-Gästehaus nutzt die neue Möglichkeit zur Stadtführung und ist davon angetan

(17.02.2013)

Elbingerode (gbr/bfa) Eine Gruppe mit Besuchern aus ganz Deutschland hat sich mit ‍Elbingerode vertraut gemacht und sehr angetan gezeigt.   

Die Gäste sind auf einer Fasten-Tour und nutzten ihre Zeit im Gästehaus des Diakonissen-Mutterhauses zu dem informativen Rundgang. Es war nach dem geglückten Start für das neue Angebot von ‍Elbinger‍ö‍der Stadtführungen die zweite Tour dieser Art, bei der Innenstadt, St. Jakobikirche und Heimatstube besucht werden.   

Harzklub-Zweigvereinschef Gerd Borchert, Wanderwart Klaus-Peter Hecht und Orts chronist Günther Breutel führten die Gästeschar mit Sprecherin Karla Bunjes (Nassau/ Erzgebirge) durch den Ort. Bunjes kommt seit Jahren mit Fastenwilligen in den Harz und startet zu Nordic-Walking-Touren. Gemeinsam werde nach Fastenvorschriften gelebt – an einigen Tagen keine Nahrung gegessen oder nur von Gemüsebrühe, Fruchtsaft und Wasser gelebt, wie zu erfahren war.   

Der touristischen Freude stehe das Fasten aber nicht im Wege, hieß es. Mit Interesse und Dank für die Führung wurden Kirche und Heimatstube ‍Elbingerodes erkundet. Weitere Touren plant die Gruppe noch auf den Brocken, nach Wernigerode und Quedlinburg.   

Meldungen für Stadtführungen werden in der Tourist-Information in ‍Elbingerode am Markt angenommen. Die Heimatstube öffnet regulär wieder im April ihre Pforten.

 

Bild: Gerd Borchert und Günther Breutel erläutern Karla Bunjes (hier von links) und ihrer Fastengruppe das Stadtbild von Elbingerode. Unterstützt werden sie dabei von Klaus-Peter Hecht. Foto privat.

 

Volksstimme Wernigerode, 16.02.2013

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Das Wandern ist des Bodfelders Lust - Harzklubler aus Elbingerode, Rübeland und Königshütte beginnen Endspurt zum Jahersende

(20.10.2012)

Elbingerode (gbr/bfa) „Da pfeift der Fuchs - heut ist Wandertag!“ Dieser Volksmundausspruch kommt manchem Passanten in den Sinn, als er die große Wandergruppe samt Hund am Haus „Lärche“, dem Elbingeröder Wandertreff, sich versammeln sieht.   
Es ist die traditionelle gemeinsame Herbsttour der Harzklubler von Elbingerode, Königshütte und Rübeland. Die drei Zweigvereine gehören mit jeweils 90, 50 und 35 Mitgliedern zu den stärksten Vereinen der Region und repräsentieren das Bodfeld genannte Gebiet.
37 Frauen und Männer starteten diesmal unter Führung von Klaus-Peter Hecht und Gerd Borchert, Wanderwart und Zweigvereinschef der Elbingeröder Gastgeber. Ziele waren der Forstort und Rastplatz Hirschbrunnen, ebenso der Forstmeister-Schmidt-Weg und schließlich das Vereinsheim am Roten Weg. Dort wurde gemeinsam Kaffee getrunken, gegrillt und bis in die späten Abendstunden geplaudert, um das Wanderjahr mit vielen Ereignissen Revue passieren zu lassen. Darunter die Sternwanderung des Gesamtharzklubs 2012 in Elbingerode.   
Beendet ist die Saison damit aber nicht, wie die Harzfreunde hervorheben. So bietet der Elbingeröder Zweigverein noch Wanderungen und Vorträge an und bereitet eine Jahres abschlussfeier vor. Der Zweigverein Königshütte plant eine Jahresabschlusswanderung zur Hanskühnenburg und zum Dammbachhaus bei St. Andreasberg. Dann erst wird zum Abgrillen eingeladen.   
Auch die Höhlenortler vom Zweigverein Rübeland haben sich für den Rest des Jahres noch viel vorgenommen. Sie wollen den Rastplatz im Hartmannstal neu herrichten – mit Schutzhütte, Sitzgruppe, Schautafel. Auf der Tafel soll die Geschichte des legendären Weges „Lange“ erklärt werden. Die alte Chausee führt schnur geraden durch den Wald von Rübeland bis ‍Benneckenstein.   
Vorbereitet wird in Rübeland die Restaurierung der von Erhard Sorge handgeschnitzten Ortstafeln im nächsten Jahr.   
Zugleich stellen die drei Harzklubs jetzt schon erste Weichen für die Teilnahme an den Deutschen Wandertagen 2013 und 2014. Nächstes Jahr geht es dazu per Bus aus Rübeland ins Allgäu nach Oberstdorf. 2014 wird ist die Reise nicht ganz so weit: dann ist Bad Harzburg Gastgeber. Dorthin sollen geführte Wanderungen organisiert werden.

Bild: Drei Harzklubs auf Wanderschaft, hier am Vereinshaus am Roten Weg: Gerd Borchert (rechts) mit Harzfreunden aus Königshütte, Rübeland und Elbingerode. Foto: Günther Breutel

Volksstimme Wernigerode, 19.10.2012

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Nackter Fels am Weg verwundert Wanderer - Diebe reißen Gedenktafel des Harzklubs ab / Verein ist enttäuscht und hofft auf Rückgabe

(14.10.2012)

Elbingerode (gbr/bfa) „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“ fragt der einst harzreisende Heinrich Heine in einem seiner Gedichte. So ähnlich fragen sich auch Wanderer, die am Forstort Hirschbrunnen bei Elbingerode vorbeikommen.   
Dort steht ein Felsbrocken, dem offensichtlich etwas fehlt. Die Leimspuren sind noch zu sehen. Was da fehlt, ist die goldfarbene Aluminiumtafel mit der Schrift „125 Jahre Harzklub Elbingerode“. Sie war am 19. August als Höhepunkt zur Sternwanderung 2012 von Gesamtharzklubchef Michael Ermrich feierlich enthüllt worden. Kurz drauf war sie weg. Elbingerodes Harzklub-Führung um Gerd Borchert, Dittmar Marquordt und Hans-Dieter Pattermann war geschockt. Viele Harzfreunde waren ob der Untat enttäuscht. Eine Anzeige blieb aus, die Kunde von dem Diebstahl aber sprach sich herum. Eine intern eingeleitete Suche nach der Tafel blieb je doch bisher ohne Erfolg. Offen blieb, ob das Verschwinden der Tafel als Vandalismus, Schabernack oder gar Metalldiebstahl anzusehen ist.   
Als letzte Rettung wendet sich der Harzklub nun an die Öffentlichkeit. Zum Ersten mit der Bitte um Hinweise an die Vereinsführung, wo die Tafel vielleicht gesehen wurde. Zum Zweiten wird der derzeitige Besitzer der Tafel gebeten, sie zurückzugeben – bei Steinmetzmeister Kurt Lichtblau. Dort könne sie auch anonym am Zaun abgestellt werden.   
Elbingerodes Harzfreunde hoffen nun, dass ihr Aufruf an die Täter ähnlich wie in ‍Benne‍ ‍ckenstein und Stiege Erfolg hat. Dort hatten sich die Zerstörer einer Sitzbank und der Verursacher eines illegalen Erdhaufens gemeldet. Ob das nun auch in Elbingerode passiert und Wanderer bald wieder erfahren, dass der Harzklub-Zweigverein schon 125 Jahre besteht, bleibt abzuwarten.

Bild: Nach der Tat: Nackter Gedenkstein in Elbingerode/Hirschbrunnen.

Volksstimme Wernigerode, 13.10.2012

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Tanne zum Geburtstag

(28.08.2012)

Am ‍Elbinger‍ö‍der Ausflugsort Hirschbrunnen wurde durch Michael Ermrich, den Vorsitzenden des Gesamt-Harzklubs (rechts), und Gerd Borchert, den ersten Vorsitzenden des ‍Elbinger‍ö‍der Zweigvereins kürzlich eine Weißtanne gepflanzt. Es ist der Symbolbaum des Harzklubs, und steht neben einem Gedenkstein zum 125 jährigen Geburtstag des ‍Elbinger‍ö‍der Vereins. Foto: Günther Breutel

Volksstimme Wernigerode, 27.08.2012

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800 Wanderfreunde trotzen der Gluthitze - Sternwanderung in ‍Elbingerode gut besucht – Hildesheimer rücken sogar zu Fuß an

(22.08.2012)

Elbingerode (gbr/jni) Während sich am Sonntag so gut wie jeder ein kühles Plätzchen sucht, starten geschätzte 800 Wanderfreunde zu einer Tour nach ‍Elbingerode. Dort feiert der Harzklub-Zweigverein der Stadt in diesem Jahr seinen 125. Geburtstag. Deshalb bewarben sich die Freunde um Zweigvereinschef Gerd Borchert um die Austragung des alljährlichen großen Sternmarsches. Obwohl er im Vergabegremium nur eine Stimme hatte, freute sich auch der Gesamtharzklub-Chef und Landrat, Michael Ermrich (CDU), über die Entscheidung. ‍Elbingerode sei seine Geburtstadt, in der er auch seine Kindheit verbrachte.   
Am härtesten erwiesen sich wieder einmal die Hildesheimer. Sie rückten in einem fünftägigen Fußmarsch aus der Domstadt im Oberharz an.   
Im Vormittagsprogramm gab es Führungen durch die Heimatstube sowie einen gut besuchten Gottesdienst mit Pfarrer Ernst Wachter und dem Auftritt eines Gospelchores.   
Ab Mittag versammelten sich die Sternwanderer überwiegend in der Bodfeldhalle, in der die Temperaturen nicht ganz so heiß waren. Für Unterhaltung sorgten dort die Heimatgruppe ‍Elbingerode, der Spielmannszug der Ortsfeuerwehr ‍Elbingerode sowie die Rübeländer Jagdhornbläser. In der Halle gab es auch die traditionellen Auszeichnungen, die alljährlich zum Sternmarsch vergeben werden. Die meisten Neuaufnahmen in den Harzklub vermeldeten die Altenauer mit 42 neuen Mitgliedern. Ihnen folgten die Bad Harzburger (34) und die Hasselfelder (31). Insgesamt hat der Harzklub jetzt 13500 Mitglieder. Bester Einzelwerber war übrigens der Hasselfelder Bernd Ehrlich , der allein 30 neue Mitglieder warb.   
Michael Ermrich setzte sich in seinen Worten an die Wanderer für das Schaffen eines Brockenwanderweges ein und forderte zugleich das Öffnen des Bodewanderweges. „Man muss im Harz mit Gefahren rechnen. Jede mit einem Hinweisschild zu einem möglichen Steinschlag gekennzeichnete Straße wird auch nicht gesperrt“, erklärte er.   
Ermrich sprach sich auch für die weitere Qualifizierung der Wanderführer aus und forderte mit Blick auf den Deutschen Wandertag 2012 in Bad Harzburg: „Es müssen Wanderwege zum Wohlfühlen geschaffen werden.“   
Die Sternwanderung des Jahres 2014 wurde übrigens an die Stadt Thale als Ausgleich für den entgangenen Deutschen Wandertag vergeben.

Bild: Nach der Übergabe der Erinnerungswimpel an den Sternmarsch 2012 versammelten sich die Wimpelträger vor der Halle. Foto: privat

Volksstimme Wernigerode, 21.08.2012

 

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Hunderte Stern-Wanderer trotzen den tropischen Temperaturen

(21.08.2012)

Hut ab, Harzklubler. Trotz Temperaturen nahe der 40 Grad Celsius ließ der Harzklubvorstand seine alljährliche Sternwanderung gestern nicht ausfallen. Hunderte Wanderfreunde aus fast 50 Zweigvereinen versammelten sich dazu in ‍Elbingerode. Die meisten fuhren bis zu einem etwa zehn Kilometer entfernten Parkplatz und absolvierten den Rest der Strecke bis zur Bodfeldhalle zu Fuß. Die Halle selbst war wegen der hohen Außentemperaturen noch der kühlste Ort. Foto: Jörg Niemann

Volksstimme Wernigerode, 20.08.2012

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Harzfreunde wandern von vielen Seiten nach ‍Elbingerode - Startorte für Sternwanderung am Sonntag sind Hasselfelde, Königshütte und Rübeland

(18.08.2012)

Elbingerode (bfa) In vielen Orten der Region bereiten sich Wanderfreunde auf die Sternwanderung des Harzklubs samt Geburtstagsfeier „125 Jahre Zweigverein ‍El‍‍bingerode“ am Sonntag in der Bodfeldstadt vor.   
Ein großer Teil der Gäste aus nah und fern reist schon früh an, um an den Führungen ab 9 Uhr ab Bodfeldhalle durch die Stadt teilzunehmen.   
Ein anderer großer Teil wandert zum Beispiel von Schierke, Hüttenrode oder Wernigerode nach ‍Elbingerode. So auch drei Harzklub aus der Stadt Oberharz selbst, Mitglieder und Gäste sind dazu willkommen.    In Hasselfelde startet der Zweigverein Sonntag um 8 Uhr ab Tourist-Information. Von dort geht es zur Hasselvorsperre und zur Rappbodetalsperre, über die Lange (Wanderweg) weiter zur Überleitungssperre Königshütte und weiter nach ‍Elbingerode (18 km). Rückfahrt nach dem Fest dann per Bus. In Königshütte treffen sich alle Sternwanderer am Sonntag um 9 Uhr am Parkplatz Tanner Straße. Von dort geht es unter Führung von Heinz Schneemilch nach Ahrendfeld und weiter bis ‍Elbingerode (5 km).   
In Rübeland startet der Harzklub mit interessierten Gästen ebenfalls um 9 Uhr, und zwar am Freibad Bodeperle/B27. Mit Wanderführer Klaus Bergen geht es zum Gut Heiligenstock und über den Galgenberg nach ‍Elbingerode (5 km).

Bild: Die Vergabe der Wimpel an die Zweigvereine - hier 2006 in Elbingerode - wird auch zur Sternwanderung 2012 ein Höhepunkt.

Volksstimme Wernigerode, 17.08.2012

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Tausend Wanderer kennen am Sonntag nur ein Ziel: die Bodfeldhalle in ‍Elbingerode - Gastgeber-Vereinschef bekräftigt Einladung/Traditionelle Sternwanderung zum Vereinsjubiläum

(16.08.2012)

Harzer Volksstimme: Herr Borchert, ‍Elbingerode war schon 2006 Gastgeber einer Harzklub-Sternwanderung. Damals zur 800-Jahr-Feier der Stadt. Warum jetzt wieder?   
Gerd Borchert: Weil wir das 125-jährige Bestehen unseres Zweigvereins feiern. Im Vorfeld haben uns viele Harzklubler gebeten, nochmals so eine Sternwanderung auszurichten. Wir haben uns beraten, mit der Stadt Oberharz abgestimmt und uns beworben.   
Volksstimme: Wann erfolgte der Zuschlag?   
Borchert: Im April 2011 wurden wir auf der Hauptversammlung des Harzklubs in Bad Lauterberg mit der Ausrichtung beauftragt.
Volksstimme: Begannen damals auch schon die Vorbereitungen? 
Borchert: Ja, und zwar in einer guten Zusammenarbeit mit Stadtverwaltung Oberharz, Bauhof, Arbeitsförderungsgesellschaft Harz und Mitstreitern aus dem Zweigverein. Wir begannen mit der Planung und mit den Vorbereitungen, die jetzt fast abgeschlossen sind.

Volksstimme: Wieviel Wanderfreunde werden am Sonntag erwartet?   

Borchert: Wir rechnen mit etwa 1000 Besuchern, über 600 Harzfreunde sind jetzt schon konkret angesagt, täglich gehen neue Meldungen ein.

Volksstimme: Wo wird die Sternwanderung ausgerichtet?

Borchert: Zentrum ist die Bodfeldhalle, dort erwarten wir die sternförmig auf uns zukommenden Gruppen.   
Volksstimme: Welche Angebote sind vorbereitet ?   
Borchert: Eine ganze Reihe: Stadtführungen und Bergbauwanderungen (siehe Kasten). Dazu gibt es Speis und Trank. Sonntagmittag startet auch eine Prominentenwanderung zum Hirschbrunnen mit Politikern und Sponsoren, und, und, und.   
Volksstimme: Wie ist der zeitlich Ablauf?   
Borchert: Ab 9 Uhr starten die verschiedenen Wanderungen an der Bodfeldhalle, ab 10 Uhr werden die Sternwanderer erwartet, und um 11 Uhr gibt es einen Festgottesdienst in der Bodfeldhalle, danach zeigen viele ‍Elbinger‍ö‍der und Gäste, was sie leisten können.   
Volksstimme: Wer ist beim Kulturprogramm dabei?   
Borchert: Die Heimat gruppe ‍Elbingerode, der Spielmannszug der Feuerwehr, die Rübeländer Jagdhornbläser, um einige zu nennen.   

Volksstimme: Was sind die Höhepunkte?   
Borchert: Das ist sicher um 14.30 Uhr die Festkundgebung mit der anschließenden Wimpelband-Übergabe so gegen 15.30 Uhr. Danach wird tüchtig gefeiert, geplaudert und sich ausgetauscht.   

Volksstimme: Haben Sie selbst einen Wunsch?   
Borchert: Dass alles gut geht, wie wir es geplant haben, und dass auch viele ‍Elbinge‍‍r‍ö‍der und Gäste zur Bodfeldhalle kommen. Es lohnt sich.

 

Angebote zur Sternwanderung – ab Bodfeldhalle
  • Stadtführung in ‍Elbingerode, 9 Uhr, mit Günther Breutel durch die Innenstadt,
  • Rund um ‍Elbingerode, 9.15 Uhr, mit Wanderwart Klaus-Peter Hecht, Länge: 3 km,   
  • Kalkindustrie in ‍Elbingerode,    9.15 Uhr, mit Rüdiger Strutz, Länge: 6 km,   
  • Bergbau um ‍Elbingerode,    9.15 Uhr, mit Frank Peters, Länge: 6 km.


Bild: Stolz zeigt Gerd Borchert das Harzklub-Banner mit dem Hinweis auf 125 Jahre Zweigverein Elbingerode. Foto Günther Breutel

Volksstimme Wernigerode, 15.08.2012

 

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Harzklub erwartet tausend Wanderer

(15.08.2012)

Elbingerode (gbr/bfa) Tausend Wanderer aus allen Teilen des Harzes und darüber hinaus werden zur Sternwanderung am Sonntag in ‍Elbingerode erwartet. Von dieser Zahl geht der Chef des gastgebenden Harzklub-Zweigvereins ‍Elbingerode, Gerd Borchert, aus. Die Vorbereitungen sind so gut wie abgeschlossen.

Volksstimme Wernigerode, 14.08.2012

Harzklub-Ältester feiert 90. Geburtstag - Hugo Ehrt ist bis heute in vielen Ämtern aktiv

(15.05.2012)
Elbingrode Lang war die Reihe der Gratulanten, die gestern Hugo Ehrt zu seinem 90. Geburtstag gratulierten. Unter ihnen waren der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Oberharz am Brocken, Roland Krebs (parteilos), und die Vertreterin der Seniorenbetreuung Anni Straub. Zur Gästeschar gehörten auch Vertreter des Wintersportvereins Grün Weiß, des Harzklub-Zweigvereins, der Wohnbaugenossenschaft „Glück auf“, der Urania und viele Verwandte.   
Hugo Ehrt wurde am 14. Mai 1922 als Sohn des Sägewerkbesitzers Wilhelm Ehrt geboren. Nach seiner Schulzeit lernte er in den Hornberger Kalkwerken den Beruf des Industriekaufmanns. Nach der Lehre wurde er 1941 zum Kriegsdienst eingezogen. Wieder zurück in ‍Elbingerode, heiratete er 1949 seine Lebensgefährtin Ingrid Merker. Sohn Ralf wurde 1950 geboren, zwei Enkel und drei Urenkel sind sein ganzer Stolz. Erst im elterlichen Betrieb tätig, wurde er 1951 als Buchhalter in der Kalkindustrie angestellt. 1967 wurde er Hauptbuchhalter des Harzer Kalk- und Zementwerkes. Diese Tätigkeit übte er bis zum Rentenalter aus.   
Das älteste Mitglied des ‍Elbin‍‍geröder Harzklub-Zweigvereins wirkte in der Wohnbaugenossenschaft mit und war Mitglied des ‍Elbinger‍ö‍der Stadtrats. Bis heute referiert Hugo Ehrt auf dem Urania-Vortragsplatz an der Rappbodetalsperre. Aus seinen Erinnerungen schreibt er Artikel für verschiedene Heimatzeitungen.


Bild: Jubilar Hugo Ehrt. Foto: G. Breutel

Volksstimme Wernigerode, 15.05.2012

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100 Hände packen an: 60 Säcke voll Müll gesammelt und einen Pavillon verschönert / Ziel für GPS-Wanderer auf dem Kahlenberg bei ‍Elbingerode ist wieder ansehnlich

(20.04.2012)

‍Elbingerode/Rübeland Das Wandern mit Hilfe von Satelliten-Daten aus dem Global Positioning System (GPS) wird immer beliebter. Neben vielen solcher modernen Angebote in der Region, so um Hasselfelde, gibt es auch eins auf dem Kahlenberg in ‍Elbingero‍‍de. Es wurde sogar zum Auslöser eines Extra-Umwelteinsatzes.   
Denn GPS-Kenner Marco Breutel sah zwar mit Freude, dass die Wanderer zu dem von ihm eingerichteten GPS-Wanderziel (Geocaching-Punkt) nur so herbeiströmten. Doch der Pavillon auf dem Kahlenberg war alles andere als ein schönes Aushängeschild für ‍Elbingerode und die Stadt Oberharz. Durch Schmierereien verunstaltet, war er eher eine Negativwerbung, so Marco Breutel.   
Der ‍Elbinger‍ö‍der bat daraufhin beim Harzklub-Zweigverein und dem Fremdenverkehrsverein seiner Heimatstadt um Hilfe. Die traditionelle Umweltaktion des Vereins könnte doch in diesem Jahr genutzt werden, um auch diesen unansehnlichen Pavillon wieder herzurichten, oder?   
Marco Breutels Bitte stieß bei den Harzfreunden um Gerd Borchert und den Vorstand des Fremdenverkehrsvereins um Horst Müller auf Zustimmung. Sie sagten einen Einsatz am Kahlenberg zu. Und so gab es am vergangenen Sonnabend regelrecht Hochbetrieb in und um ganz ‍Elbingerode.   
Stabsmäßig wie immer lenkte der Harzklub-Fachmann für Umwelteinsätze, Dittmar Marquordt, den diesjährigen Feldzug gegen den Unrat im Stadtbild. Motto: Ein Trupp in den Wald Richtung Drei Annen Hohne, ein Trupp auf die Wege zum Eggeröder Brunnen, einer in den Park. Von Königshütte bis zum Büchenberg wurde das gesamte Wandergebiet um ‍Elbingerode durchkämmt. Und dazu auch der Pavillon auf dem Kahlenberg und der Goethepark ins Visier genommen.   
Da kam es gerade recht, dass auch der Fremdenverkehrsverein Bodfeld um Horst Müller seinen Umwelteinsatz an diesem Wochenende startete und sich den Harzklublern quasi anschloss.   
So schwärmten über 50 Harzklubler, Fremdenverkehrsvereinsmitglieder, Freunde des GPS-Wanderns und weitere Bürger aus. Unter ihnen neben den Vereinvorsitzenden auch ‍Elbingerodes Ortschaftschef Rudolf Beutner (CDU). Er zeigte sich überrascht und erfreut über den großen Zuspruch bei der Umweltsäuberungsaktion in diesem Jahr. Anders könne die Kommune auch nicht voran kommen, sagte er mit Dank an alle Helfer dieses Tages.   
Diese sammelten insgesamt 60 Säcke voll Unrat aus dem Wandergebiet um ‍Elbingerode, aus der Verschönerung, dem Goethepark und vom Kahlenberg. An der „Weißen Taube“ und am Zugang zum Schaubergwerk Büchenberg wurden ganze illegale Kippen, auch mit Sperrmüll, entdeckt. Stadt und Forstbetrieb Oberharz entsorgte alle vollen Säcke.   
Am Goethestein pflanzten die ‍Elbinger‍ö‍der zudem Frühblüher, und am Kahlenberg säuberten und strichen sie den Pavillon und dankten Malerexperten Klaus Peter Deicke für die gespendete Farbe. Der derzeit so vielbesuchte GPS-Wanderpunkt am Kahlenberg-Pavillon ist damit nun ein gutes Aushängeschild.

Bild: Vereint gegen Schmierereien im Kahlenberg-Pavillon (von links): GPS-Wanderfreund Marco Breutel, Fremdenverkehrsvereinschef Horst Müller, Harzklub-Zweigvereinsvorsitzender Gerd Borchert in Aktion. Foro: G. Breutel

Nach Burkhard Falkner, Volksstimme Wernigerode, 19.04.2012

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Auch Heine wanderte durch ‍Elbingerode – wo er schlief, ist aber offen - Interessante wie unterhaltsame Buchlesung mit Schriftsteller Bernd Wolff beim Harzklub ‍Elbingerode

(04.03.2012)

Elbingerode (gbr/bfa) Harzreisen sind nicht nur heute beliebt, sondern waren es auch schon vor Jahrhunderten.   
Der Dichter Heinrich Heine etwa wanderte 1824 von Göttingen über Osterode, Clausthal-Zellerfeld und Goslar zum Brocken und über Ilsenburg, Wernigerode nach ‍Elbingerode. Dann weiter über Weimar nach Kassel.   
Verarbeitet wird diese interessante Tour gerade von Schriftsteller Bernd Wolff (Blankenburg). Er stellte den entstehenden Roman auf Einladung des Harzklubs ‍El‍ ‍bingerode kürzlich im Waldgasthaus „Zum Hirschbrunnen“ vor, Titel des Buches: „Klippenwanderer - Heines Harzreise“.   
Nach Wolffs Forschung hatte Heine nach dem Jurastudium den Wunsch, die mystische Seite des Harzes zu erkunden. Durch Goethes „Faust“ angeregt, fand die Walpurgisnacht auf dem Brocken dabei sein besonderes Interesse.   
Die ‍Elbinger‍ö‍der Zuhörer wiederum interessierten sich bei der Lesung vor allem für Heines Aufenthalt in ‍Elbingerode. Doch wie schon bei Goethes Besuchen auf dessen erster und dritter Harzreise, ist auch bei Heine offen, wo er übernachtete. Wolff legte sich auf die Rohrbachstraße fest. Ein Zuhörer wollte genau wissen, ob es 1824 schon eine Rohrbachstraße gegeben habe. Sicher nicht, merkten Chronisten an, dann eher die „Rodenbach Straße“, wie sie in einem Stadtplan von 1753 heiße.   
Der Freude an dem entstehenden Roman und seiner unterhaltsamen Vorstellung tat das keinen Abbruch. Das Buch soll, so Autor Wolff, voraussichtlich noch im Frühsommer erscheinen.

Bild: Schriftsteller Bernd Wolff in Elbingerode. Er schreibt an einem Roman über Heines Wanderung durch den Harz. Foto: Günther Breutel

Volksstimme Wernigerode, 03.03.2012

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Eine Frau für alle Fälle – und Kassen

(02.02.2012)

‍Elbingerode (bfa) Wenn es um ehrenamtliche Arbeit geht, ist Ursula Flohr in ‍Elbingerode nicht zu übersehen. Die 64-Jährige betreut Gäste in der Heimatstube, vor allem auch an Sonderöffnungstagen, wenn andere feiern, und verwaltet die Spendenkasse. Im Harzklub kassiert sie seit langem ganz korrekt die Mitgliedsbeiträge, und auch im Fremdenverkehrsverein „Bodfeld“ führt „Ursel“, wie sie freundschaftlich genannt wird, die Kasse. Inklusive der vielen Abrechnungen für die Heimatzeitschrift „Neuer Harzbote“, bei deren Versand die „Frau für alle Kassen“ ebenfalls mithilft. Bleibt noch die älteste ‍Elbinger‍ö‍der Strickgruppe: Die wurde von Ursula Flohr gegründet und strickt Mützchen für Neugeborene im Harz-Klinikum sowie Taschen für medizinische Geräte.

Bild: Ursula Flohr aus Elbingerode und der „Vobi“. Foto: Burkhard Falkner

Volksstimme Wernigerode, 01.02.2012

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Mit guten Leistungen im Rucksack geht‘s zügig zur Sternwanderung 2012 / Harzklub-Zweigverein Elbingerode zieht Bilanz und bereitet Höhepunkt für Gesamtharzklub vor

(01.02.2012)

Elbingerode (gbr/bfa) Etliche Wahlen waren zur Jahreshauptversammlung des Harzklub-Zweigvereins Elbingerode am Wochenende zu vollziehen. Das wichtigste Ergebnis: Neuer (alter) 1. Vorsitzender ist Gerd Borchert. Neben personellen Änderungen und Ehrungen wurde die Arbeit im Vorjahr abgerechnet. Zu zwölf Vorträgen und Gesprächen lud der Harzklub 2011 interessierte Elbingeröder und Gäste ein. Beim „Tag des sauberen Waldes“ wurden 40 Säcke voll Müll aus der Landschaft entfernt. Darunter seien diesmal sehr viele Autoreifen gewesen.   
Elbingeröder Harzfreunde waren zur Hubertuswoche in Altenau, beim Sternmarsch in Lehrbach, im Rabensteiner Stollen und gemeinsam mit Rübeländer Harzfreunden in deren Jagdhütte. Zu den 18 geführten Wanderungen (146 km) wurden 76 Teilnehmer begrüßt. Erstmals gab es auch eine kombinierte Tour „Wandern & Radfahren“ zum Hohnehof.   
In unzähligen Stunden ih rer Freizeit richteten die Harzfreunde 2011 wieder Wege her, erfassten aber auch Bänke und Hütten, um eine Kartei anzulegen. Mit dem neuen Forstgeschichtlichen Wanderweg gibt es nun drei thematische Wanderwege im Be treuungsgebiet. Gerd Borchert hob die gute Zusammenarbeit unter anderem mit den Zweigvereinen Rübeland und Königshütte, dem Forstbetrieb Oberharz und der Arbeitsförderungsgesellschaft (AFG) Harz hervor.   
In der vom Harzklub betreuten Heimatstube Elbingerode wurden 431 Besucher begrüßt und geführt. Insgesamt ein erfolgreiches Jahr, so Borchert mit Dank an Mitglieder, Partner und Unterstützer. Oberharz-Stadtbürgermeister Frank Damsch dankte dem Harzklub-Zweigverein für sein Engagement, ebenso Elbingerodes Ortschef Rudolf Beutner. Grußworte gab es von befreundeten Vereinen und unter anderem vom Forstbetriebschef Joachim Bauling. Größte Unternehmung 2012 ist für die Elbingeröder Harzklubler die Ausrichtung der Sternwanderung des Gesamtharzklubs am 19. August. Festzentrum ist dann die „Bodfeldhalle“.   
Vorstandsneuwahl:   
1. Vorsitzender: Gerd Borchert,
Wanderwart: Klaus-Peter Hecht (bisher kommissarisch),
Schriftführer: Hans-Dieter Pattermann (auch Kartenwart).    Auszeichnungen:   
-Ehrenzeichen des Harzklubs in Silber: Klaus-Peter Hecht, -Ehrenzeichen in Bronze: Dieter Heyder, Peter Heyder und Edmund Stein.   
Präsente:   
-Gudrun Mehnert für gute Zusammenarbeit mit der AFG Harz seit 20 Jahren,
-Erika Friedrich für langjährige Vorstandsmitarbeit als Schriftführerin und Mitarbeit an der Heft-Reihe „Neuer Harzbote“,
-Gisela Söchting für gute Vorstandsarbeit für Senioren,
-Manfred Friedrich, Edelgard Ehrt, Ursula Flohr für langjähriges Engagement im Zweigverein.

Bild: Aktive Elbingeröder, von links: Klaus Peter Hecht, Gerd Borchert, Ursel Flohr, Ottfried Vollmer, Peter Heyder, Hans-Dieter Pattermann. Foto: T. Adenstedt

Volksstimme Wernigerode, 31.01.2012

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Extra-Dank für emsige Harzklublerin

(25.12.2011)
Zweigverein ‍Elbingerode würdigt langjährige Schriftführerin

‍Elbingerode (gbr/bfa) Mit einem Präsent und herzlichen Worten ehrte die Führung des Harzklub-Zweigvereins ‍Elbingerode eine ihrer emsigen Mitstreiterinnen: Erika Friedrich.    Die gerade 75 gewordene Harzklublerin ist seit vielen Jahren im Verein aktiv und betreut die Heimatstube ‍Elbingerode als „Kind des Harzklubs“. Außerdem gehört Frau Friedrich zur Strickgruppe um Anni Straub und hilft dort vor allem Bedürftigen in Rumänien.

Bild: Ottfried Vollmer (links) und Harzklubchef Gerd Borchert ehren Erika Friedrich für ihre emsige ehrenamtliche Arbeit. Foto: Günther Breutel

 

Volksstimme Wernigerode, 24.12..2011

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Vortrag über ferne Länder

(26.10.2011)

Elbingerode (gbr) Zu einem Vortrag über eine Reise nach Sri Lanka Indien und Dubai lädt der Harzklub am Freitag, 28. Oktober, um 19 Uhr in die Gaststätte „Zum Goldenen Adler“ ein. Der erste Vorsitzende des Harzklub-Zweigvereins ‍Elbingerode, Gerd Borchert, berichtet von seiner Tour durch diese fernen Länder. Harzklubmitglieder und weitere Interessierte sind herzlich willkommen.

Volksstimme Wernigerode, 25.10.2011

Aus „Die Magd vom Bodfeld“ und andere Erzählungen gelesen

(13.10.2011)

Elbingerode. Die Reihen der umfangreichen Harzliteratur werden derzeit von der in Goslar lebenden Schriftstellerin und Malerin Barbara Ehrt um drei Bücher beziehungsweise Novellen erweitert.   
Die vor 58 Jahren in Elbingerode geborene Harzfreundin bezeichnet sich selbst als „Mauerkind“, denn durch die Trennung Deutschlands wurde sie aus familiären Gründen mit ihrer Mutter nach Lautenthal und Goslar verschlagen.   
Sie legte später das Abitur ab, studierte in Berlin, Kassel und Marburg Kunst und Pädagogik. Einige Zeit lebte Barbara Ehrt in Amsterdam und arbeitete als Formgestalterin sowie Sozialpädagogin. Aber dann zog es sie doch wieder in den Harz.   
Jetzt lebt Barbara Ehrt in Goslar, wo sie sich auch als ausgebildete Stadtführerin einbringt. Um sie und ihre Werke den Elbingerödern näher zu bringen, luden Stadtbibliothek und Harzklub Elbingerode die Autorin gemeinsam vor kurzem zur Lesung in die Waldgaststätte „Zum Hirschbrunnen“ ein.   
Dort las Barbara Ehrt vor etlichen Gästen aus den Werken „Eine kleine Geschichte des Harzes“, „Harz Frau“ und „Die Magd vom Bodfeld“ und sprach über den Inhalt. Alle drei Werke beleuchten die Harzer Geschichte der vergangenen Jahrhunderte. Da spielen Kaiser Heinrich III., seine Vasallen, der Bergbau, die Harzer Frauen und Bürger aller Schichten eine Rolle.   
Die Identität des Harzes kommt durch die Verbundenheit der Autorin mit dem Mittelgebirge zum Ausdruck. In einer sehr bildhaften Sprache und einem großen Wortschatz, so wurde bei der Lesung in Elbingerode deutlich, schildert sie das Harzer Leben. Ein klein wenig Romantik und ein erotischer Hauch würzen ihre Erzählungen, für die sie nach eigenen Angaben sehr viele Recherchen angestellt hat.   
Für die Elbingeröder Leser besonders interessant sein dürfte gewiss die Novelle von der „Magd vom Bodfeld“. Diese Erzählung rankt sich um den mysteriösen Tod des salischen Kaisers Heinrich III. und spielt in der kaiserlichen Jagdpfalz Bodfeld bei Elbingerode.   
In gemütlicher Runde mit den Zuhörern gab es noch längere angeregte Gespräche über die Geschichten. Herausgegeben hat Barbara Ehrt sie im Eigenverlag.

Bild: Barbara Ehrt bei ihrer Lesung in Elbingerode. Foto: G. Breutel

Von Günther Breutel, Volksstimme Wernigerode, 12.10.2011

 

Foto zu Meldung: Aus „Die Magd vom Bodfeld“ und andere Erzählungen gelesen

Goethe war hier, aber auch Caspar David Friedrich

(06.10.2011)

‍Elbingerode (gbr). „Ich beschränke mich auf das Territorium des alten Amtes ‍Elbinge‍‍rode und den Brocken“, sagte Dittmar Marquordt kürzlich bei seinem Vortrag des Harzklubs ‍Elbingerode im Gasthaus „Zum Hirschbrunnen“.   
Und doch dokumentierte er mit über 100 Lichtbildern eine große Vielfalt der Spuren von Dichtern und Malern, die ‍El‍‍bingerode besuchten. Allen voran Goethe, der zweimal in ‍El‍‍bingerode war.   
Der Dichterfürst startete von dort seine geologischen Erkundungen in der Rübeländer Baumannshöhle und den Büchenberger Altbergbau. Marquordt zeigte Goethes Eintragungen ins „Geognostische Tagebuch“ sowie die dazugehörigen Skizzen von seinem Freund Melchior Kraus und Johann Heinrich Ramberg. Außerdem waren zu sehen: Caspar David Friedrich’s Gemälde „Grabmahl alter Helden“, welches den Marmorbruch Har tenberg bei ‍Elbingerode zum Motiv hat, und Ludwig Richters Stiche von der Rübeländer Marmormühle im Kreuztal. Ebenso Kupferstiche von Merian – Stadtansichten von ‍Elbin‍‍gerode, Rübeland, Hasselfelde und Stiege in filigraner Genauigkeit.   
Auch die Maler Elise und Georg Heinrich Crola, Ernst Helbig, Robert Riefenstahl und Christian Hallbauer erwähnte Marquordt in seinem Vortrag. Und er nannte die Schriftsteller Joseph von Eichendorff, Heinrich Heine, Hermann Löns, Wilhelm Raabe, Paul Ernst, Paul Abert, Fritz Nötzold, August Matthies – sowie die Elbingeröderin Edelgard Ehrt. Beendet wurde sein mit viel Interesse und Beifall aufgenommenerVortrag mit einem Gedicht von Hermann Böhme.

Bild: Über Maler und Dichter auf ihren Harzreisen in Elbingerode berichtete Dittmar Marquordt (links) in Elbingerode. Foto: Günther Breutel

Volksstimme Wernigerode, 05.10.2011

Foto zu Meldung: Goethe war hier, aber auch Caspar David Friedrich

Elbingerode-Buch wird vorgestellt

(29.09.2011)

Auf einer Gemeinschaftsveranstaltung der Stadtbücherei und des Harzklub-Zweigvereins ‍Elbin‍‍gerode stellt die Autorin Barbara Ehrt am Freitag, 30.09.2011,ihr neues Buch  "Die Magd vom Bodfeld" vor.  Die Erzählung spielt dort, wo die Jagdpfalz "Bodfeld" gestanden und hält sich an historische Fakten. 

Zu der Lesung wird um 19 Uhr in die Waldgaststätte „Zum Hirschbrunnen“ recht herzlich eingeladen.

Der Eintritt ist frei !!!

 

Förderverein der Stadtbibliothek Elbingerode e.V.

Klaus-Peter Hecht führt jetzt Wandergruppen

(11.08.2011)

Elbingerode (gbr/jni). Klaus-Peter Hecht ist der neue Wanderwart des ‍Elbinger‍öder Harzklub-Zweigvereins. Er wurde während der jüngsten Mitgliederversammlung einstimmig von den Harzfreunden in das Ehrenamt gewählt.    Hecht will die Tradition beibehalten und alle 14 Tage eine geführte Wanderung anbieten. Die nächste Tour ist mit einer Besichtigung des neu eröffneten Hohnehofes verbunden. Dazu lädt der Wanderwart bereits heute ein. An dem Ausflug können sich auch Fahrradfahrer beteiligen.  
Außerdem wird gegenwärtig die Teilnahme der ‍Elbinge‍‍r‍öder an der Sternwanderung des Gesamt-Harzklubs am Sonntag, 28. August, in Lerbach vorbereitet.   

Neu im Betreuungsbereich der ‍Elbinger‍öder Harzklub-Freunde sind eine weitere Schutzhütte am Hühnerbleeck und eine Sitzgruppe in der Nähe des Hermannschachtes am Büchenberg. Von dort aus hat der Harzbesucher eine herrliche Sicht auf das Brockengebiet.   
Auf der Mitgliederversammlung in der Christinenteichbaude wurde Sabine Heyder als Mitglied aufgenommen.

Bild: Vereinschef Gerd Borchert (rechts) gratuliert Klaus-Peter Hecht zur Wahl zum neuen Wanderwart. Foto: Günther Breutel

Volksstimme Wernigerode, 10.08.2011

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Harzklubtour zum Büchenberg

(28.06.2011)

Elbingerode (gbr). Zur Wanderung zum Schaubergwerk Büchenberg lädt der Harzklub-Zweigverein morgen ein.

Die Route verläuft über den Eggeröder Brunnen. Eine Einkehr ist im Schaubergwerk vorgesehen. Die Wanderleitung liegt erstmalig in den Händen von Klaus Peter Hecht.

Die Wanderfreunde treffen sich um 13 Uhr vor dem Elektrogeschäft Markt 9. Harzklubler und Gäste sind willkommen.


Volksstimme Wernigerode, 28.06.2011

Wanderspaß und Bildung am Wegesrand – 3. Themenweg in ‍Elbingerode

(26.06.2011)

Elbingerode (gbr). Ein „Forstgeschichtlicher Rundwanderweg“ wurde gestern trotz einiger Regentropfen offiziell und zünftig freigegeben.   

Damit hat ‍Elbingerode neben dem „Montangeschichtlichen Lehrpfad“ und dem Weg „Kaiser und Könige“ nun einen dritten thematischen Wanderweg. Die Idee dazu kam vor etwa vier Jahren von Revierförster a. D. Heinz Kassebaum. Er fand damit bald Zuspruch beim ‍Elbinger‍öder Harzklub-Vize Dittmar Marquordt.   

Innerhalb eines Vierteljahres wurden dann die Texte für 15 Erläuterungstafeln erarbeitet. Grundlage waren die vielseitigen Erfahrungen der Forst und die Ergebnisse heimatgeschichtlicher Forschung. Auf den Tafeln werden Forstgeschichte, Bedeutung der Forstwirtschaft und aktuelle forstli che Themen erläutert. Gestaltung und Layout dieser Tafeln lagen in den Händen von Bauamts-Vize der Stadt Oberharz, Michael Kubocz. Zur Bauausführung wurde die Arbeitsförderungsgesellschaft Harz unter Leitung von Gudrun Mehnert sowie die KoBa und die Stadt gewonnen.   

Der Rundwanderweg verläuft cirka neun Kilometer auf bereits existierenden Wanderwegen. Höchster Punkt ist mit 550 m der Kunstberg, der „Tiefstpunkt“ ist bei 460 m an der Zillierbachtalsperre. Start und Ziel des Rundwanderweges sind am Mutterhaus, dessen Leitung ebenso ihr OK für die Wegführung gab wie die örtliche Forstverwaltung.   

Dittmar Marquordt dankte gestern allen Beteiligten. Er hoffe, dass der Weg gut genutzt wird und lange erhalten bleibt.

 

Bild: Wegfreigabe gestern in Elbingerode, von links: Gudrun Mehnert, Forstamts-Vize Bernd Müller, Heinz Kassebaum, Dittmar Marquordt, Sabine und Ottfried Vollmer, Revierförster Winfried Möller, Hans-Dieter Pattermann, Michael Kubocz und Diakonisse Andrea Kammer. Foto: G. Breutel


Volksstimme Wernigerode, 25.06.2011

 

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Vizechef-Wechsel beim Gesamt-Harzklub: Elbingeröder löst Hasselfelder ab

(12.05.2011)

Stadt Oberharz/Bad Lauterberg (bfa). Der Harzklub wählte in der Jahreshauptversammlung am Wochenende in Bad Lauterberg seinen Vorstand zum Teil neu.   

Neben der Bestätigung des Hauptvorsitzenden Dr. Michael Ermrich und weiterer Mitglieder gab es unter anderem einen Wechsel beim 1. Stellvertreter. Dr. Henning Kurth (55) legte diese Funktion aus gesundheitlichen Gründen nieder.   

Der Vorsitzende des Zweigvereins Hasselfelde war über 20 Jahre lang eine Stütze für den Hauptvorsitzenden. Henning Kurth war 1991 Vize-Hauptvorsitzender geworden und 1996 Chef des Zweigvereins Hasselfelde, dem er weiter vorsteht. Gerade wurden dort Bilanz über zahlreiche Aktivitäten gezogen und unter anderem 20 geführte Wanderungen für dieses Jahr geplant. Als Vizechef des Gesamt-Harzklubs habe Kurth den Bereich Naturschutz und Landschaftsschutz sowie die Entwicklung des sanften Tourismus maßgeblich gestaltet, hieß in einer Würdigung beim Treffen in Bad Lauterberg.

Zum Nachfolger wurde Gerd Borchert (66), Vorsitzender des Zweigvereins Elbingerode, gewählt. Er gehört damit zum leitenden Vorstand für die 92 Zweigvereine in drei Bundesländern mit rund 14000 organisierten Harzfreunden.

 

Bild: links: Gerd Borchert, rechts: Dr. Henning Kurth

 

Volksstimme Wernigerode, 11.05.2011

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Umweltsäuberungsaktionen in Elbingerode „ertragreich“ - Rund 40 Säcke voller Müll

(20.04.2011)

Elbingerode (gbr/lme/bfa). Der Wald und die Wandergebiete werden derzeit Dank vieler fleißiger Harzfreunde wieder sauber. Jung und Alt zieht derzeit vielerorts aus, um den Winter- und Wohlstandsschmutz auszukehren.
In Elbingerode und in Elend ist das seit langem eine feste
Tradition. Letztes Wochenende rafften sich um die 60 verantwortungsbewusste Oberharzstädter wieder auf, um Unrat aus der Umwelt zu entfernen.
Auffallend viele abgefahrene Autoreifen hatten unbelehrbare
Mitbürger an den Waldwegen um Elbingerode entsorgt.
Besonders an der Waldstraße zum Eggeröder Brunnen mussten sie mühselig gesammelt und zur Trecktalstraße gebracht werden. Fleißige Müllsammler des Harzklub-Zweigvereins Elbingerode übernahmen diese undankbare, aber wichtige Aufgabe.
Etwa 30 Harzklubler und Einwohner waren dem Aufruf zum diesjährigen „Tag des sauberen Waldes“ gefolgt. Insgesamt
sammelten sie entlang der Wanderwege aus Wald und
Feld des Betreuungsgebietes 40 Säcke voller Wohlstandsmüll.
Auch die Parkanlage „Verschönerung“ und das Umfeld der
Christinenteiche wurden gesäubert. Hier lagen besonders viele Getränkedosen, Flaschen und Fast-Food-Verpackungen.
Die prallen Säcke wurden schließlich von Mitarbeitern des Landesforstbetriebes entsorgt.
Im Vorfeld der Aktion am Wochenende hatten einige Harzklub-Vorstandsmitglieder schon am Schützental hinter
dem früheren „Stadt Hannover“ für Sauberkeit gesorgt.
Auch dort musste ein ganzer Berg Müll entsorgt werden.

 

Bild: Angetreten zum Frühjahrsputz 2011: Verantwortungsbewusste Ebingeröder Harzklubmitglieder und Einwohner. Foto: Günther Breutel

 

Auszug aus Volksstimme Wernigerode, 19.04.2011

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Zwölf Touren mit 156 Leuten, aber leider auch 50 Säcke Müll

(24.03.2011)

Der Harzklub Elbingerode zieht eine eindrucksvolle Bilanz – hat aber auch schon in etwa das recht hohe Durchschnittsalter des Gesamtharzklubs. Deshalb geht es künftig mehr um Nachwuchsgewinnung, aber auch wieder um die Säuberung des Waldes.   

Elbingerode (gbr/bfa). Zwölf geführte Wanderungen mit 156 Teilnehmern bilanzierte der erste Vorsitzende des Harzklub-Zweigvereins Elbingerode, Gerd Borchert, zur Jahreshauptversammlung. Gewandert wurde dabei nicht nur bei Bilderbuchwetter, hieß es, sondern auch im Regen. So etwa zur Zillierbachtalsperre zum dortigen Tag der offenen Tür.   

Bei der Aktion „Sauberer Wald“ wurden 2010 insgesamt 50 Müllsäcke voll Unrat entsorgt. Gut, so Borchert erfreut, dass sich neben Harzklublern auch weitere Elbingeröder daran beteiligten.

Im Ort wurden letztes Jahr zwei Wanderschilderbäume aufgestellt, an denen auch auf die Stempelstellen für die Harzer Wandernadel hingewiesen wird. Die Wegeschilder entlang des Hexenstieges sind erneuert.   

Zur Bilanz des Zweigvereins gehören weiter etliche interessante Vorträge, ein gut besuchter Familien-Grilltag und eine vom Harzklub betreute gut bestückte, attraktive Heimatstube. Gerd Borchert dankte allen engagierten Mitgliedern sowie der Arbeitsförderungsgesellschaft Harz   (AFG) und dem Forstbetrieb für die Unterstützung.

Mit dem Harzklub-Ehrenzeichen in Silber wurde Günther Breutel ausgezeichnet, in Bronze erging es an Georg Engel.

Sichtlich beeindruckt dankte Dr. Rainer Schulz als Vertreter des Gesamtvorstandes den Elbingeröder Harzfreunden, legte aber auch den Finger in eine Wunde: Das Durchschnittsalter im Harzklub liege bei 72 Jahren. Ähnlich hoch, so hieß es, sei es auch im knapp 100 Mitglieder starken Elbingeröder Zweigverein.   

Schulz rief zu besserer Öffentlichkeitsarbeit auf, besonders bei jungen Leuten. Das Schulwandern sollte wiederbelebt werden. Von den Nachbarvereinen sagte Dieter Herdam (Königshütte), dass er demnächst in die Harzklubbaude einladen werde, um die Gemeinsamkeit zu fördern. Und Ralf Ehrt plant eine Tour zur Jagdhütte an der „Lange“.

Elbingerodes Ortsbürgermeister Rudolf Beutner lobte den Harzklub als einen der Vereine, die den Ort prägen. Grußworte kamen auch aus Altenau und vom Landesforstbetrieb. Förster Volker Weber sagte zu, zur Aktion „Sauberer Wald“ den gesammelten Müll abzutransportieren. Die Aktion ist am 15. April geplant.   

Im Plan für 2011 stehen auch die Aufstellung einer Schutzhütte im Schützental und die Eröffnung eines „Forstthematischen Rundwanderweges“.  

 

Volksstimme Wernigerode, 23.03.2010

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Alle nennen nur den „Blauen Engel“ als Goethes Bleibe

(19.01.2011)

Elbingerode (gbr). Wo wohnte Johann Wolfgang von Goethe nun wirklich bei seinen zwei Aufenthalten in ‍Elbinge‍‍rode?    Diese Frage konnte der Hohegeißer Historiker Friedemann Schwarz letzten Freitag   bei seinem Vortrag vor Harzklub und Gästen im sehr gut besuchten Waldgasthaus „Zum Hirschbrunnen“ bei ‍Elbinge‍‍rode auch nicht klären.   

Zwar zeigte der kundige Gast aus Hohegeiß das heruntergekommene Gebäude in der Pfarrstraße, das einst der „Blaue Engel“, später die HO Gaststätte „Freundschaft“ war. Aber, so betonte er, Goethe habe in keiner seiner Aufzeichnungen und Briefe erwähnt, wo er genau in ‍Elbingerode logiert hat.   

Nach der Auffassung von Friedemann Schwarz ist erst in den Jahren nach Goethes Tod von etlichen Biografen der „Blaue Engel“ als Übernachtungsstätte auserkoren worden. So auch vom ehemaligen schriftstellerisch begabten ‍El‍‍bingeröder Pastor Paul Abert und vom Blankenburger Schriftsteller Bernd Wolff.   

„Es ist ja klar, dass Goethe auf seiner ersten Harzreise (1777) seine Aufenthaltsorte nicht preisgeben wollte, da er erstens keinem in Weimar von seinem Vorhaben erzählt hatte, und weil er zweitens inkognito unter dem Namen „Maler Weber aus Darmstadt“ reiste, berichtete Schwarz weiter. So gibt es in ‍Elbingerode aktuell auch keine Gedenktafel für die beiden Besuche von Goethe.   

Nach dem Vortrag wurde der Gedanke geäußert, dass man doch eine Hinweis-Tafel zu Goethes ‍Elbingeröder Aufenthalten erstellen könnte und diese an einen würdigen Platz anbringen sollte. Dazu würde sich der Gedenkstein im Goethepark eignen, hieß es.   

Friedemann Schwarz fasste in seinem Lichtbildervortrag die drei Harzreisen von Goethe zusammen und nahm seine mehr als dreißig Besucher mit auf die Touren, die Goethe allein oder später mit Maler Melchior Kraus im gesamten Harz unternommen hat.   

Start war in Nordhausen, dem ersten Harzer Ort, den Goethe erwähnte. Es ging weiter über Ilfeld, ‍Elbingerode,   Baumannshöhle, Wernigerode, Goslar, Torfhaus bis zum Brocken. Verwunderlich sei, dass sich Goethe in keiner Form über Wernigerode und Goslar äußerte. Aber damals seien Fachwerkbauten eben keine Besonderheit gewesen, vermutetSchwarz. Und im Clausthaler Bergwerk sei der Dichter beinahe durch einen herabstürzenden Gesteinsblock erschlagen worden. „Stellen Sie sich das einmal vor: Goethe wäre dabei umgekommen!“, so der Referent: „Man hätte ihn unter dem Namen Weber beigesetzt, und keiner hätte je gewusst, wo er geblieben wäre.“  

 
Bild: Friedemann Schwarz beim Vortrag in Elbingerode: Wo Goethe logierte, kann ich nicht sagen.“    Foto: Günther Breutel

Volksstimme Wernigerode, 18.01.2011

 

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„Dem Geier gleich“ schreibt Goethe in Elbingerode

(14.01.2011)

Elbingerode (gbr/bfa). Zweimal übernachtete der spätere Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe bei seinen Harzreisen in ‍Elbingerode.   

Aber wo genau nahm er Quartier? Das ist bis heute unklar und vielleicht auch ein Thema des Lichtbildervortrags, zu dem der Harzklub heute um 19 Uhr ins Gasthaus „Zum Hirschbrunnen“ einlädt. Friedemann Schwarz (Hohegeiß) spricht zu: „Harzreise auf den Spuren Goethes“.   

Quellen zufolge kam der Dichter gleich bei seiner ersten Harzreise von Weimar aus (zu Pferde) am 1. Dezember 1777 an und notierte: „...gegen Mittag in ‍Elbingerode: Felsen und Bergweg. Gelindes Wetter. Lei   ser Regen. Dem Geier gleich.“

Buchautor Georg Schwedt merkt dazu in „Literarische Harzreise“ an, dass mit den Worten „Dem Geier gleich“ Goethes Gedicht „Harzreise im Winter“ beginnt, dessen Anfang vermutlich in ‍Elbingerode geschrieben wurde. Die Verse   sollten „dem Geier“ oder einfach einem Raubvogel gleich entschweben ...    Zum Vortrag heute sind Harzklubmitglieder und Gäste herzlich willkommen.

 

Bild: Goethestein im Goethepark Elbingerode. Der Dichter übernachtete 1777 in Elbingerode. Aber wo genau? Foto: Günther Breutel.

Volksstimme Wernigerode, 14.01.2011

 

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Neue Kronen und der zweimillionste Flyer

(20.10.2010)

 Der touristische Geschichts- und Wanderweg „Deutsche Kaiser und Könige des Mittelalters“ wird aktuell nicht nur mit neuen Schildern aufgewertet. Der Regionalverband Harz stellte gestern auch ein neues Faltblatt vor.      Blankenburg/Derenburg.    Die stolze Zahl von zwei Millionen Faltblättern hat der Regionalverband Harz bereits drucken lassen, um Touristen und Tagesgästen die landschaftlichen Reize des Naturparks Harz, aber auch die Besonderheiten und manch vergessenes Kleinod näher zu bringen. Das „Jubiläumsfaltblatt“ widmet sich als fünftes der „königsblauen Reihe „Natur erleben...“ einem Teilabschnitt des touristischen Geschichtspfades „Wege Deutscher Kaiser und Könige“, der erst in den vergangenen Jahren wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt ist: Der Route von der einstigen Kaiserpfalz in Derenburg in den Harz hinein.      Regionalverbands-Chef Klaus George selbst führt den Leser kenntnisreich in Wort und Bild vom Derenburger Anisberg, wo Überreste der Kaiserpfalz archäologisch untersucht wurden, über das Osterholz, die Altenburg bei Heimburg, das Kloster Michaelstein, den Eggeröder Brunnen und Rübeland bis nach ‍El‍‍bingerode.   

Damit die Wanderfreunde, die sich mit dem handlichen Flyer auf Spurensuche begeben, auch ordentlich markierte Wege vorfinden, übergab der Regionalverband gestern auch noch neue Wanderschilder und Infotafeln sowie das Markenzeichen des Kaiser- und Königsweges: die goldene Krone. Dabei dankten sowohl Klaus George, als auch Landrat Michael Ermrich den ehrenamtlichen Helfern, allen voran aus den Harzklub-Zweigvereinen, die dafür Sorge tragen, dass der Harz für Touristen erlebbar wird. Zudem lobten sie die vielen Ehrenamtlichen, die mit ihren Fachkenntnissen Geschichte aufarbeiten und historische Quellen sichten und ihre   Ergebnisse Besuchern zugänglich machen.

Ein besonderes Dankeschön richteten sie an Yvonne Rempt, Chefin des Restaurants „Zum Klosterfischer“, die maßgeblich die Herausgabe des neuen Flyers unterstützte.   

Ralph Ehrt vom Harzklub-Zweigverein Rübeland regte an, den Weg bis zum Frühjahr auf ein höheres Niveau zu bringen. Neben der neuen Beschilderung solle auch darüber nachgedacht werden, die Sitzgruppen, Bänke und Schutzhütten, die Anfang der 90-er Jahre gebaut wurden, zu erneuern. Eine Herzensangelegenheit ist für Dieter Herdam das Anbringen der goldfarbenen Kronen auf den Wanderschildern zur Königsburg in Königshütte. „Bislang ist Königshütte noch ein weißer Fleck“, meinte er.     www.harzregion.de

 

Bild:  Klaus George, Geschäftsführer des Regionalverbandes Harz (rechts) stellte gestern im „Schafstall“ in Michaelstein neue Publikationen vor. Er überreichte im Beisein von mehreren Förderern aus Politik und Wirtschaft auch neue Wanderschilder sowie eine Info-Tafel an Harzklub-   Zweigvereine und den Förderverein „Drei Kronen & Ehrt“. Von links: Herbert Zange, Elke Stutzkowski, Regina Schirmer, Heike Brehmer, Ralph Ehrt, Dieter Herdam, Gerd Borchert, Michael Ermrich, Gudrun Mehnert, Yvonne Rempt und Dieter Erxleben.
 
Bild:  Das zweimillionste Faltblatt führt Interessierte „Von der Pfalz Derenburg in den Harz“. Fotos: Jens Müller

  Von Jens Müller, Volksstimme Wernigerode, 19.10.2010

Harzklub-Tour nach Altenau

(27.09.2010)

Elbingerode (bfa). Die für den 2. Oktober geplante Wanderung des Harzklub-Zweigvereins ‍Elbingerode „auf den Spuren von Dichtern und Malern um ‍Elbingerode“ wird abgesagt und später nachgeholt, wie Harzfreund Dittmar Marquordt mitteilt.

Aber: Es gibt für den 3. Oktober eine Einladung des Partner-Zweigvereins Altenau, Samtgemeinde Oberharz, zur Teilnahme am dortigen Festumzug anlässlich des Heimattages, zugleich Tag der Deutschen Einheit.

Wer mitfahren möchte, kann sich ab sofort zur Koordinierung der Tour bei Dittmar Marquordt melden, Telefon 4 22 87. Die Hinfahrt soll gegen 12.45 Uhr auf dem Parkplatz an der Heimatstube starten.

 

Volksstimme Wernigerode, 27.09.2010

Wanderung auf den Spuren des Bergbaus erst Sonntag

(30.08.2010)

‍Elbingerode (jni). Die für kommenden Sonnabend, 4. September, ausgeschriebene Wanderung auf den Spuren des Bergbaus unter Leitung von Jens Kruse wird erst am Sonntag, 5. September, stattfinden, informierte der Vorstand des ‍Elbingeröder Harzklub-Zweigvereins.

Treffpunkt ist um 9.30 Uhr an der Waldgaststätte zum Hirschbrunnen. Teilnehmen an der Wanderung werden auch Mitglieder der befreundeten Harzklub-Zweigvereine aus Goslar und Bad Harzburg.   

Der Vorstand erinnerte zugleich an die Anmeldung zur traditionellen Sternwanderung des Harzklubs, die am 19. September 2010 in Lautental stattfindet. Dazu sind auch NichtmitgliederdesTraditionsvereins herzlich willkommen. An- und Abfahrt erfolgen mit einem Sonderbus. In Lautental wird eine etwa. vier Kilometer lange Strecke gewandert.

 

Volksstimme Wernigerode, 30.08.2010

Rege Teilnahme bei Aktion „Sauberer Wald“, illegale Müllkippen leider vielerorts: Elbingeröder räumen den Wald auf – über 40 Autoreifen entsorgt

(19.04.2010)

Elbingerode (gbr/bfa). Bei herrlichstem Frühlingswetter schwärmten am Sonnabend 45 Elbingeröder aus, um die Umgebung der Stadt und Wandergebiete von Müll zu befreien.

Dem Aufruf des Harzklub-Zweigvereins zur Aktion „Sauberer Wald“ folgten nicht nur viele Mitglieder des Zweigvereins, sondern auch vom Fremdenverkehrsverein Bodfeld. Dazu kamen etliche engagierte Bürger aus der Stadt ebenfalls zum Treffpunkt. Dort wurden sie von Dittmar Marquordt eingewiesen, der die Sammelgebiete verteilte. Generalstabsmäßig hatte er Lagepläne und Routenkarten vom Betreuungsgebiet des Harzklubs vorbereitet, in denen alle Wandergebiete erfasst waren. Auch die sogenannte Verschönerung.

Einige Elbingeröder hatten schon Tage vorher zu sammeln begonnen, der Großteil wurde am Sonnabend geschafft. Unmengen Wohlstandsabfall kam zusammen und füllten 48 Müllsäcke. Die werden demnächst abtransportiert. Über 40 Autoreifen, teils sogar als Komplettrad, hatten Umweltfrevler illegal an Waldwegen hinterlassen und mussten entsorgt werden. Dazu diverse Autoteile und ein Kindersitz.

„Es ist immer wieder erstaunlich, was Unbelehrbare alles in den Wald schleppen“, meinten die Sammler mehrfach kopfschüttelnd: Flaschen und Fastfoodverpackungen etwa,   auch Schrott und etliche größere Plasteteile.

Einen besonderen Fund machte Dittmar Marquordt: Er fand eine Handtasche mit Personaldokumenten von einem Urlauber aus Nordrhein-Westfalen. Der Fund stamme sicherlich von einem Autoaufbruch, wurde vermutet und die Tasche der Polizei übergeben.

Besonders stark vermüllt wurde die Gegend um den Großparkplatz Drei Annen Hohne vorgefunden, der zum Betreuungsgebiet des Elbingeröder Harzklubs gehört. Aber auch der Forstweg vom Trecktal zum Eggeröder Brunnen und die Wiesen entlang der Unart wurden leider oft zum illegalen Müllplatz gemacht.  

 

Bild: Erfreulich zahlreiche Teilnahme beim Umwelttag von Harzklub Elbingerode um Vorsitzenden Gerd Borchert (rechts) mit Mitgliedern des Fremdenverkehrsvereins Bodfeld und engagierten Einwohnern. Einsatz „generalstabsmäßig gut vorbereitet“... Foto: Günther Breutel
Volksstimme Wernigerode, 19.04.2010

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Foto zu Meldung: Rege Teilnahme bei Aktion „Sauberer Wald“, illegale Müllkippen leider vielerorts:   Elbingeröder räumen den Wald auf – über 40 Autoreifen entsorgt

Mittwoch geht‘s nach Mandelholz – wer will mit?

(12.04.2010)

 

Elbingerodegbr). Wanderwart Edgar Damköhler vom Harzklub Elbingerode lädt jetzt am Mittwoch, 14. April,   zur Wanderung nach Mandelholz ein. Treffpunkt ist um 13 Uhr am Haus „Lärche“ in Elbingerode. Ziel ist das Gasthaus „Grüne Tanne“, mit Einkehr. Die Rückfahrt erfolgt mit dem Bus. Mitglieder und Gäste sind herzlich willkommen.

 

Volksstimme Wernigerode, 12.04.2010

Zweigvereins-Chef erinnert an die „Starthilfe“ aus Altenau

(05.03.2010)

Elbingerode. 20 Jahre ist er bereits alt, der Harzklub-Zweigverein Elbingerode. Genau am 1. März 1990 erfolgte die Eintragung des damals neu gegründeten Zusammenschlusses in das Vereinsregister. Dieses Ereignis wurde nun mit einer kleinen Feier während der jüngsten Jahreshauptversammlung gebührend gewürdigt.

Viele des aktuell 96 Mitglieder zählenden Zweigvereins hörten dabei vom ersten Vorsitzenden Gerd Borchert einen Rückblick auf 20 Jahre Vereinsgeschichte. Erwähnt wurde die Starthilfe durch den befreundeten Altenauer Zweigverein,   zu dem noch heute enge Beziehungen bestehen. Die Elbingeröder hegen und pflegen inzwischen ein 120 Kilometer langes Wegenetz. Ab 1999 gehörte noch die Betreuung der Heimatstube zum Aufgabengebiet. Absoluter Höhepunkt war die Ausrichtung der Sternwanderung anlässlich der Elbingeröder 800-Jahr-Feier. 1100 Teilnehmer aus der gesamten Region konnten dazu begrüßt werden. „Wir haben eine kurze, aber sehr interessante Vereinsgeschichte“, so Borchert.

Nahtlos ging der Vorsitzende zur Jahreshauptversammlung über. Auch im abgelaufenen Jahr sei Beachtliches geleistet worden, sagte er. Der neue   Wanderführer Edgar Dammköhler geleitete seine Gäste bei zwölf Wanderungen über 163 Kilometer. Insgesamt nahmen 173 Wanderfreunde an diesen Ausflügen teil. Weitere Höhepunkte waren die Ausrichtung des ersten Museumstages zum zehnjährigen Bestehen der Heimatstube sowie die Einweihung einer neuen Schutzhütte samt Sitzgruppe im Wandergebiet der Zillierbachtalsperre.

Turnusgemäß mussten der zweite Vorsitzende, der Schatzmeister und der Schriftführer neu gewählt werden. Die Mitglieder bestätigten Dittmar Marquordt, Ottfried Vollmer und Erika Friedrich in ihren Ämtern.  

 
Bild: Nach der Gratulation durch den ersten Vorsitzenden Gerd Borchert (rechts) zeigen sich die Geehrten der Öffentlichkeit (von links): Angela Peters, Karin Heyder, Helmut Hahn, Karin Menger, Willi Hahn, Peter Heyder, Jens Kruse und Frank Peters. Foto Günther Breutel
Von Günther Breutel, Volksstimme Wernigerode, 05.03-2010

Foto zu Meldung: Zweigvereins-Chef erinnert an die „Starthilfe“ aus Altenau

Zeitreise durch 125 Jahre Kalksteinabbau im Bodfeld

(25.02.2010)

Elbingerode (gbr). Der Kalkstein des Elbingeröder Gebirgskomplexes wurde schon vor vielen Jahrhunderten abgebaut und verarbeitet. Doch der Abbau im großen Stil nahm erst 1885 seinen Anfang, als die Züge der Halberststädter-Blankenburger-Eisenbahn die verschiedenen Kalkwerke erreichten. „Deshalb kann man in diesem Jahr auf eine 125-jährige Geschichte der Kalkwerke zurückblicken“, berichtete Rüdiger Strutz in seinem Lichtbildervortrag beim Harzklub ‍Elbingerode.

Zahlreiche Zuhörer hatten sich dazu kürzlich im Waldgasthaus „Zum Hirschbrunnen“ versammelt. Darunter Hugo Ehrt, der 1936 seine kaufmännische Lehre in einem Kalkwerk begonnen hat, wie er berichtete. Referent Strutz, Mitarbeiter der heutigen Felswerke, nahm die Zuhörer dann mit auf eine Zeitreise durch die bewegte Geschichte der Kalksteingewinnung und -verarbeitung. Der frühere geringe Abbau des Kalksteins lasse sich in der Region noch anhand vieler kleinere Steinbrüche erkennen. Selbst am Blankenburger Schlossberg wurde dieser wichtige Rohstoff gewonnen, so Strutz. Ab 1885 seien mit dem Aufschwung und der Bahn dann verschiedene Werke entstanden. Allein vier schlossen sich unter der Federführung von Max Meyerstein zur Vereinigten Harzer Kalkindustrie zusammen. Aber auch die Mitteldeutschen   Stahlwerke, die Reichsstickstoffwerke, die Gewerkschaft Harz (der Name Gewerkschaft hat dabei nichts mit dem heutigen Begriff Gewerkschaft gemein) und die Braunschweiger Harzer Kalkwerke sowie auch die Hornberger Kalkwerke zählte der Referent auf. Sie alle hätten sich den Kalkstein-Kuchen teilen müssen. Um die   Konkurrenz auszuschalten, seien von den Werken Grundstücke großflächig angekauft worden.

Rüdiger Strutz erläuterte auch die Arten der Brennöfen, darunter habe ein „Harzer Ofen“ sogar Industriegeschichte geschrieben. Die Bode sei zur Energiegewinnung arg aus   gebeutet worden – überall entstanden kleine Wasserkraftwerke, die den Hunger nach Elektrizität stillen sollten, so Strutz. Kurios dabei: Es gab zeitweise sogar eine 1000 Meter lange Stahltransmission, die von einem Wasserrad angetrieben wurde. Handarbeit war damals vorherrschend, trotz beginnender Arbeitserleichterung durch Seilbahn, Schrägaufzug und Fahrstuhl. Teilweise seien insgesamt über 1000 Beschäftigte für diese Branche nötig gewesen. Neben Deutschen hätten Italiener, Kroaten und Kriegsgefangene verschiedener Länder in Kalksteinbrüchen geschuftet. Um die Reststoffe des Kalkbrennprozesses zu verwerten, entstand 1906 ein Zementwerk, das bis 1936 betrieben wurde.

Nach dem ersten Weltkrieg und der Novemberrevolution 1918 haben sich die Besitzverhältnisse geändert, merkte Strutz weiter an. Betriebe verbanden sich, Arbeitervertreter saßen nun mit im Aufsichtsrat.  

Dieses und noch viel mehr berichtete der Fachmann in packenden Worten und mit vielen historischen Aufnahmen. In dem fast zweistündigen Vortrag kam keine Langeweile auf. Die Zeitreise endete 1945, einen zweiten Teil will Rüdiger Strutz nun in Angriff nehmen. Er wird damit beim Harzklub wieder offene Ohren finden.  

 

Bild: Die Vorträge des Harzklubs Elbingerode sind beliebt und vermitteln Wissen über die Region, hier zum Kalksteinabbau. Foto: Günther Breutel

 

Volksstimme Wernigerode, 25.02.2010

Foto zu Meldung: Zeitreise durch 125 Jahre Kalksteinabbau im Bodfeld

Heute Vortrag zur Kalkindustrie

(19.02.2010)

Elbingerode(gbr). „Was gibt es Neues von der Elbingeröder Kalkindustrie?“ – Dieser Frage geht Referent Rüdiger Strutz heute Abend ab 19 Uhr im Waldgasthaus „Zum Hirschbrunnen“ nach. Der Harzklub-Zweigverein lädt ein. Der Vortrag sollte ursprünglich schon vor einem Monat stattfinden, musste aber aufgeschoben werden. Es geht darin um viele interessante Informationen. Die Besucher können anschließend auch Fragen an Rüdiger Strutz stellen. Alle Harzklubler und intressierten Gäste sind dazu herzlich willkommen.

 

Volksstimme Wernigerode, 19.02.2010

Vortragsstart mit „Utem Lanne..."

(13.01.2010)

Elbingerode (gbr/bfa). Zum ersten Vortrag im neuen Jahr lädt der Harzklub Elbingerode am Freitag, 15. Januar, um 19 Uhr ins Waldgasthaus „Zum Hirschbrunnen" ein.

Dabei kommt es aus technischen Gründen gleich zu einem Wechsel: Dittmar Marquordt hält den eigentlich erst für Februar vorgesehenen Vortrag mit dem plattdeutschen Titel „Utem Lanne opperopp". Dabei wird in Wort und Bild auf die Berge gewandert. Harzklubmitglieder und Gäste sind dazu gleichermaßen herzlich willkommen. Der ursprünglich vorgesehene und auf Plakaten ausgezeichnete Vortrag „Neues zur Geschichte der Kalkindustrie um ‍Elbingerode" mit Rüdiger Strutz wird verschoben.

 

Volksstimme Wernigerode, 13.01.2010

Harzklub lädt regelmäßig ein

(05.01.2010)

Elbingerode(bfa). Am Mittwoch nächster Woche, 13. Januar, lädt der Harzklub-Zweigverein ‍Elbingerode wieder zu einer offenen Wanderung ein. Mitglieder des Zweigvereins um den Vorsitzenden Gerd Borchert oder einfach wanderfreudige ‍Elbingeröder und Gäste sind dazu herzlich willkommen. Start ist um 13 Uhr am Haus „Lärche". Dieses offene Wanderangebot soll es dann regelmäßig jeden zweiten Mittwoch im Monat geben. Treffpunkt ist stets Haus „Lärche" am Diakonissen-Mutterhaus. Je nach Wetterlage geht es durch schöne Gebiete in und um Elbingerode.

 

Volksstimme Wernigerode, 05.01.2010

Fünf neue Eichen - Wanderkaiser verewigen sich im Elbingeröder Wald

(28.11.2009)

Mehr als 30 Wanderkaiser und weitere Gäste der Aktion „Harzer Wandernadel" zogen mit dem Harzklub Elbingerode in den Wald. Sie pflanzten am Hartenberg/Eisergrund fünf neue Kaisereichen.   Baumpaten dafür sind: Petra Lütje aus Wernigerode, Doris Rißling aus Hoppenstedt, Kerstin Taraschinski aus Hamburg, Matthias Töhne aus Peine und Karl Twele aus Soltau. Foto: privat  

 

Volksstimme Wernigerode, 28.11.2009

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Harzklub Elbingerode, Forstbetrieb Oberharz, KoBa und Teutloff-Bildungswerk Hand in Hand

(30.10.2009)

So eine schöne Schutzhütte hat wohl noch nie im Betreuungsgebiet des Elbingeröder Harzklubs gestanden. Gäbe es eine Kategorisierung, hätte die neue Hütte auf der Elbingeröder Seite der Staumauer der Zillierbachtalsperre mindestens vier Sterne.

Denn dort wurde jetzt die alte, vom Zahn der Zeit zernagte Hütte durch eine neue ersetzt. Nicht am, aber nicht weit vom alten Standort. Harzklub, Forst und Kommunale Beschäftigungsagentur Wernigerode (KoBa) brachten das zustande. Die KoBa beauftragte das „Teutloff Bildungszentrum" mit dem Bau. So kamen Zimmermeister Volker Felgentreff sowie auch Frank Barth, Frank Abel, Enrico Bornemann, Jens Bögelsack, Jörg Rothe, Henning Spannaus,   Uwe Geigler, Jörg Ebert, Daniel Heinke, Günther Möser und Norbert Kleinschmidt zum Einsatz. Sie hatten an die 3000 Stunden zu tun, um das vom Forstbetrieb bereitgestellte Holz in Blockhüttenbauweise zusammenzufügen. Dazu Bänke, Tisch, Regenentwässerung.

Ihr Werk wurde durchweg gelobt, als sich diese Woche die Bauleute mit Elbingerodes Harzklubvorsitzendem Gerd Borchert und Wegewart Peter Heyder vor Ort trafen. Dazu Wegewart Herbert Riemeier und sein Stellvertreter Kuno Böttcher vom Harzklub-Zweigverein Wernigerode sowie der Chef des Forstbetriebs Oberharz, Joachim Bauling, Revierförster Wilfried Möller, Karl-Heinz Flohr und Jürgen Söchting aus Elbingerode. Gerd Borchert dankte allen Beteiligten für diese gelungene Arbeit und versprach, dass der Zweig   verein die schöne Hütte in seine Obhut nimmt. Zu hoffen sei aber, dass sie lange hält und nicht von Randalierern verunstaltet wird. Sie soll künftig vielen Wanderern zu Schutz und Rast dienen. Zur Einweihung hatten Gisela und Gerd Borchert ein Frühstück vorbereitet, das allen schmeckte.

Informiert wurde dabei, dass die Teutloff-Mitarbeiter an den beiden von Karola Broxtermann gestifteten Ruhebänken am „Brockenblick" (Volksstimme berichtete) inzwischen auch noch einen stabilen Holztisch und einen Schilderbaum aufgestellt haben. So habe das Wandergebiet an der Zillierbachtalsperre nun insgesamt eine Aufwertung erfahren.  

 

Bild: Bauleute und Harzklubler um Gerd Borchert (6. von rechts) vor der neuen Schutzhütte des Elbingeröder Harzklubs an der Zillierbachtalsperre.  Foto: Günther Breutel

 

Von Günther Breutel, Volksstimme, 30.10.2009

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Wanderwart gewählt

(07.07.2009)

Der Harzklub-Zweigverein der Stadt hat wieder einen gewählten Wanderwart. Mit den Stimmen aller anwesenden Mitglieder wurde Edgar Damköhler in diesem Amt bestätigt.

Seit dem Rückzug des langjährigen Wanderwartes Walter Redlich hatte der heute 77-jährige Damköhler bereits kommissarisch die Führung von Wanderungen übernommen. Bis 2006 in Cottbus lebend, war der Harzer nach dem Tode seiner Frau in den Harz zurückgekehrt. In der Cottbusser Gegend habe er kaum Gelegenheit zum Wandern gehabt, berichtete Damköhler und schnürte sogleich seine Wanderstiefel. Als begeisterte Anhänger der Harzer Wandernadel-Aktion sind seine Touren meist so gelegt, dass möglichst viele Stempel ins Wanderheft eingetragen werden können. Die 50 Stempel zum Wanderkönig hat er selbst auch längst erreicht. Unter den Harzklub-Wanderfreunden sind aber noch mehr „Stempeljäger", die bei ihm in guten Händen sind.

„Das Wandern erhält einen fit und rüstig", wirbt Edgar Damköhler für diese schöne Freizeitbeschäftigung, geht mit gutem Beispiel voran und freut sich über die rege Teilnahme an allen Harzklub-Touren. 

 

Bild: Elbingerodes Harzklubchef Gerd Borchert (links) gratuliert Edgar Damköhler zu seiner Wahl als Wanderwart. Foto: Günther Breutel

 

Volksstimme, 07.07.2009

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Harzklub aktiv: Wald von Müll befreit

(21.04.2009)

Großreinemachen war letzen Sonnabend in der Stadt Elbingerode angesagt. In Elbingerode folgten 40 Naturfreunde dem Aufruf des Harzklubs zur dort traditionellen „Aktion Sauberer Wald". 40 Säcke voll Müll sammelten sie unter Anleitung von Vereins-Vize Dietmar Marquordt zusammen. Mit dabei waren auch Diakonissen des Mutterhauses und Mitglieder des Fremdenverkehrsvereins „Bodfeld". Gefunden wurden in Elbingerodes Landschaft neben den üblichen Flaschen, leeren Zigarettenschachteln und Fastfood-Tüten auch wieder Autoreifen, Schalldämpfer von Auto-Auspuffanlagen, Fahrradrahmen, Teppichböden, sogar ein Staubsauger und alte Schuhe. Auffällig seien bei der Sammlung in diesem Jahr die vielen leeren Plastiktüten rund um die Teiche der Verschönerung herum gewesen, berichten die Akteure. Entenfütterer haben sie wohl „vergessen", wieder mit nach Hause zu nehmen.

Der Unrat wurde schließlich von Helfern aus dem Forstwirtschaftsbetrieb und vom städtischen Bauhof entsorgt, der die Aktion des Elbingeröder Harzklub-Zweigvereins damit auch unterstützte. Dafür wird ihm genauso wie allen 40 Helfern herzlichst gedankt.
 

Bild: Um die 40 Müllsammler sorgten bei der „Aktion Sauberer Wald" für ein schöneres Elbingerode, mit dabei: Diakonisse Charlotte Riedel (90., 10. von links). Foto: Günther Breutel

 

Auszug aus Volksstimme, 21.04.2009

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Aktion „Sauberer Wald" in Elbingerode

(15.04.2009)

Beim Umwelttag des Harzklub-Zweigvereins der Stadt soll Müll und Unrat auf Waldwegen und Freifächen des Betreuungsgebietes des Zweigvereins zu Leibe gerückt werden. Traditionell kommen dazu stets viele Harzfreunde zusammen. Am kommenden Sonnabend, 18. April, ist es wieder soweit. Der Vorstand des Zweigvereins ruft seine Mitglieder, aber auch alle anderen Elbingeröder Vereine und Einwohner auf, sich daran zu beteiligen. Treffpunkt ist Sonnabend um 9 Uhr am Haus „Lärche" in der Straße Unter den Birken. Dort werden dann Müllsäcke und Schutzhandschuhe verteilt und die Reinigungsgebiete für die einzelnen Sammlergruppen benannt. Um rege Teilnahme wird gebeten.

 

Volksstimme, 15.04.2009

Gute Bilanz, aber Wanderwart wird händeringend gesucht

(23.03.2009)

160 Kilometer legte die Elbingeröder Wandergruppe im vergangenen Jahr insgesamt zurück. 360 Wanderfreunde nahmen an den 19 von Walter Redlich geführten Tages- oder Halbtagstouren teil.

Das konnte am Wochenende bei der Jahreshauptversammlung des Harzklub-Zweigvereins Elbingerode als Bilanz berichtet werden. Doch nun sei erst einmal Schluss mit dem Wandern, hieß es, denn für ein weiteres Jahr steht der scheidende Wanderwart Redlich nicht mehr zur Verfügung. Geradezu händeringend suchte der 1. Vorsitzende, Gerd Borchert, einen Nachfolger. Bisher ohne Erfolg. So muss das 14-tägliche Wandern bis auf Weiteres erst einmal ausfallen.

Nichtsdestotrotz wurde Walter Redlich mit vielen Dankesworten, Blumen und einem Geschenk herzlich verabschiedet. Neu in den Vorstand wurde Hans-Dieter Pattermann als Kartenwart gewählt.

Zu Buche stehen für den Elbingeröder Verein 2008 wieder etliche Arbeitseinsätze, Vorträge, Wegearbeiten. Dazu steigende Besucherzahlen in der Heimatstube. Neben dem normalen Betreuungs- und Führungsbetrieb sorgte das Team um Günther Breutel für Sonderführungen, beteiligte sich an der Ferienpassaktion des Jugendclubs und verlieh Museumsstücke für Ausstellungen. Für ihre engagierte Arbeit in Verein und Heimatstube konnten Gerd Borchert und der 2. Vorsitzende, Dietmar Marquordt, vier Harzfreunde auszeichnen.

„Wichtig ist es, dass wir Menschen fnden, die sich für die Belange des Harzklubs einsetzen", lobte auch der Vorsitzende des Gesamtharzklub, Dr. Michael Ermrich, die Arbeit der Harzklubler - und legte damit zugleich quasi den Finger auf das Problem der Zukunft für die Zweigvereine: Mitstreiter zu halten und neue, vor allem jüngere zu gewinnen. 

Bild: Blumen und und Dankesworte erhielt Elbingerodes scheidender Wanderwart Walter Redlich von Erika Friedrich. Foto Günther Breutel

 

Volksstimme, 23.03.2009

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Klimawandel, aber keine Palmen auf dem Brocken

(26.01.2009)

Trotz des Schneefalls am Abend kamen am Freitag viele Harzklubler und Gäste ins Waldgasthaus „Zum Hirschbrunnen" in Elbingerode und begaben sich beim Vortrag mit Dr. Hartmut Knappe auf eine Weltreise. Allerdings nicht an Strände, auf Berge oder in Städte, sondern in die Erdgeschichte. Der Leiter des Harzmuseums begann mit dem Devon, jenem Erdzeitalter in dem sich das Leben bildete. Auch der Harz wurde global betrachtet, in seinem Umfeld gebe es weltweit die meisten Pflanzenfossilien als Zeugen der Klimaentwicklung. So nahmen die Zuhörer viele interessante Informationen über die geologische Geschichte ihrer Heimat mit nach Hause. Zum Beispiel die, dass es so alle 100000 Jahre einen Klimawandel gegeben hat. Palmen sieht Dr. Knappe deshalb aber noch nicht sobald auf dem Brocken wachsen. 

 Bild: Dr. Helmut Knappe, Harzmuseumschef A. D., fand in Elbingerode Anklang mit seinem Vortrag zur Erdgeschichte. Foto: Günther Breutel

 

Volksstimme, 26.01.2009

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Zweite Eiche wird mittags im Schlosspark gepflanzt

(30.10.2008)

Verschiedene Angaben waren bisher für die feierliche Eichenpflanzung beim Projekt „Harzer Wandernadel" (Foto) im Gespräch. Einige waren falsch, hier die richtigen Termine laut Projektleitung: Am Sonnabend, 1. November, wird um 10 Uhr unter Führung von Dietmar Marquordt (Harzklub) in der Rohrbachstraße zum Ortspunkt Erdfelde gestartet. Dort um 11 Uhr Pflanzung der Kaiser-Eiche mit dem Baum-Paten Thomas Koppe aus Georgenthal/ Thüringen.
Dann Rücktour nach Elbingerode.
Dort gegen 12.30 Uhr Pflanzung der nächsten Kaiser-Eiche im Schlosspark. Pate dafür ist - wie gemeldet - die Harzer Heimatgruppe. Die Feuerwehr Elbingerode sorgt dabei für Essen und Trinken. Mitwanderer und Gäste sind zu beiden Pflanzungen herzlich willkommen.

 

Volksstimme, 30.10.2008

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Fichte wird die Hauptbaumart bleiben

(29.09.2008)

„Die Fichte wird weiter die leistungsstärkste Baumart im staatlichen Forstbetrieb Oberharz bleiben", darüber informierte Hans-Joachim Bauling, Leiter des Forstbetriebs Oberharz mit Sitz in Trautenstein, kürzlich bei einem Harzklubtreffen in Elbingerode.

Die Themen „Waldzustand" und „Zukunft des Waldes" stoßen offenbar allgemein auf großes Interesse, wie die sehr gute Beteiligung an dem Vortragsabend in der Gaststätte „Zum Hirschbrunnen" zeigte. Bauling sprach zu den Zuhörern auf Einladung des Zweigvereins und bezog sich auf den Bereich „seines" Forstbetriebes, der einen Großteil der Wälder im Oberharz umfasst.

Unter den Gästen waren auch die Revierförster Grit Defourny aus Elend, Norbert Haberland aus Rübeland sowie der Elbingeröder Revierförster Friedhelm Möller. Sogar Gäste aus den Niederlanden hörten sich den durch sehr viele Bilder anschaulichen Vortrag an. Von Bauling war dabei zu hören, dass 80 Prozent der Bäume im Oberharz Fichten seien. Damit befinde sich hier im Oberharz deutschlandweit der höchste Fichtenbestand. Der Standort bei etwa 500 Metern über dem Meeresspiegel sei ideal für diese Baumart. Die 50- bis 60-jährigen Fichten würden einen sehr guten Wuchs aufweisen, wie der Fachmann betonte. Doch Schwachpunkte hätten diese Nadelbäume als so genannte Flachwurzler auch:

Fichten seien anfällig gegen Stürme und Borkenkäferbefall. Der kleine und gefürchtete Schädling werde allerdings nur dann zu einer Plage, wenn er in Massen auftritt. „Die klimatischen Bedingungen für eine Populationsexplosion waren in den letzten Jahren gegeben", schätzte Bauling ein. Doch auch schon früher habe es solche massiven Borkenkäferschäden gegeben, wies der Forstbetriebschef anhand von Archivunterlagen nach. Dazu kämen jetzt aber - bedingt durch den Klimawandel - immer mehr neue Schädlinge hinzu, deren negative Auswirkung noch nicht messbar sei.

Auf die Katastrophe durch den Sturm „Kyrill" kommend, berichtete Bauling, dass 450 Hektar Wald vernichtet seien. Es entstanden Kahlschläge, die nun zügig aufgeforstet würden, 124 Schläge in diesem Jahr. Auf 60 bis 65 Prozent der Fläche kämen wieder Fichten, der Rest werde mit Laubbaumarten bepflanzt. „Innerhalb eines halben Jahres musste das Schadholz nach dem Sturm aus den Wäldern geholt werden - das ging nur mit moderner schwerer Technik, die die Wege teilweise zerstörte, doch am Wegebau sind wir dran", so die abschließende, hoffnungsvolle Aussage des Forstmannes.


Bild: Joachim Bauling: Fichte bleibt.

 

Volksstimme, 29.09.2008

Foto zu Meldung: Fichte wird die Hauptbaumart bleiben

Waldprobleme, Waldperspektiven

(17.09.2008)

Über das zurzeit brisante Thema „Der Harzer Wald - Probleme und Perspektiven" hält der Chef des Forstbetriebes Oberharz, Hans-Joachim Bauling, am Freitag um 19 Uhr im Gasthaus „Zum Hirschbrunnen" einen Vortrag in Wort und Bild. Der Harzklub lädt herzlich ein.

 

Volksstimme, 17.09.2008

Jubiläum mit großer Bilanz nachgefeiert

(21.07.2008)

1887 gründeten 28 Elbingeröder einen Harzklub-Zweigverein.

So wäre letztes Jahr die 120-Jahr-Feier fällig gewesen. Doch in kurzer Folge verstarben mit Klaus Heyder und Waldemar Winterfeld zwei Vorstandsmitglieder. So wurde erst der 121. Vereinsgeburtstag nun am Wochenende größer gefeiert.

Vizevorsitzender Dietmar Marquordt ließ die 121 Jahre Revue passieren, und die Rübeländer Jagdhornbläser spielten sogar zwei Uraufführungen. Als besondere Eckpunkte in der Vereinsgeschichte nannte Marquordt u. a. die Ausrichtung der Generalversammlung des Gesamtharzklubs im Jahr 1895 sowie die Jodler- und die Laienspielgruppe, die zur Unterhaltung der „Sommerfrischler" auftraten. Durch den Bau der Anlagen um den Hirschbrunnen und vieler Wanderwege hinterließ der Harzklub bis heute gute Spuren. Am 9. Februar 1990 erstand Elbingerodes Zweigverein als einer der ersten in der Region neu, die Mitgliederzahl wuchs auf 98 an. Verwiesen wurde weiter auf die Sternwanderung des Gesamtklubs 2006 und auf die Herrichtung und Gestaltung des historischen Weges „Auf den Spuren Deutscher Kaiser und Könige".

Ein Dank des Vorstands ging an alle aktiven Mitglieder, an die Felswerke und an die Elbingeröder Firmen für deren Unterstützung. Der Vizechef des Gesamtvereins, Dr. Henning Kurth, dankte den Elbingerödern für ihre unermüdliche ehrenamtliche Arbeit ebenso wie Stadtbürgermeister Andreas Flügel, der Chef des Forstbetriebs Oberharz, Hans-Joachim Bauling, Königshüttes Harzklubchef Dieter Herdam und sein Altenauer Amtskollege Max Henner Schiers.

Neben vielen Ehrungen wurde die Harzklub-Ehrennadel in Silber an Karl Schmidt und in Bronze an Sabine Vollmer verliehen. Dann feierten alle gemütlich in den Abend hinein. 

 

Ausgezeichnet:
Für 15-jährige Zugehörigkeit zum Harzklub-Zweigverein Elbingerode wurden geehrt: Klaus-Peter Hecht, Ingrid Höflich, Jens Kruse, Volker Makrinius, Dietmar Marquordt, Frank Peters, Sabine und Ottfried Vollmer, Max-Henner Schiers, Dieter Marquordt, Erika und Walter Redlich sowie Hugo Ehrt, Jürgen Söchting, Ernst Wilhelm Edert, Rudi Adenstedt, Waltraud Giesecke, Irmgard Stein und Gerd Borchert.

 

Bild:  Ehrung beim Harzklub Elbingerode: Sabine Vollmer erhält hier die Ehrennadel in Bronze von Vereinschef Gerd Borchert (links) und Stellvertreter Dietmar Marquordt. Foto Günther Breutel

 

Volksstimme, 21.07.2008

Foto zu Meldung: Jubiläum mit großer Bilanz nachgefeiert