Evangelische Kirchengemeinde St. Jakobi


Pfarrstr. 2
38875 Oberharz am Brocken OT Elbingerode (Harz)

Telefon (039454) 42676

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.stadtkirche-elbingerode.de

 

Leitbild unserer Gemeinde



Unter Gottes Wort wollen wir in Gottesdiensten wie in Gemeindegruppen Geborgenheit und Liebe wie in einer großen Familie leben und anbieten. Wir wollen in unserer Gemeinde für verschiedene Formen christlichen Lebens Verständnis haben. Wir wollen für Fernstehende einladend sein durch ansprechende Gemeindeangebote wie unseren Gemeindebrief, Feste, Projekte, Freizeiten und Ausflüge. Gott hat uns Gaben gegeben. Wir wollen Mut machen, sie einzubringen zum Nutzen aller. Zwischen unseren Gemeinden Elbingerode-Königshütte-Elend wollen wir Brücken bauen und den Bogen spannen zu unserer Region und dem Kirchenkreis.

Unsere Stadtkirche St. Jakobi

Zentral in der Stadt Elbingerode und schon von weitem sichtbar steht die Stadtkirche "St.Jakobi". Sie erhebt sich weit über den anderen Gebäuden der Stadt. Diese Kirche, die seit 1863 in ihrer heutigen Form besteht, wurde auf den Grundmauern der bei dem Stadtbrand 1858 zerstörten Kirche errichtet. Der Neubau der Kirche wurde aus privaten Spenden finanziert.
Die Kirche ist im Neugotischen Stil von dem Baumeister Hase erbaut worden und besteht aus einem hallenartigen, dreischiffigem Kirchenraum mit Querschiff und dem östlich angebauten Chor bzw. Altarraum. Sie bildet die Figur eines lateinischen Kreuzes.

 


Aktuelle Meldungen

Pfarrer dankt für das Kirchen-Taxi und viele Spenden / Kirchengemeinde St. Jakobi Ebingerode sammelte 7300 Euro für die Sanierung des Gotteshauses

(23.03.2013)

‍Elbingerode (bfa) Mit einem Taxi zum Gottesdienst? Das gibt es tatsächlich.   
Jeden Sonntag um 9.15 Uhr fährt seit Kurzem ein Taxi in ‍Elbingerode vom NP-Markt zur Stadtkirche St. Jakobi. Der Service erfreut sich wachsender Beliebtheit bei Alt und Jung, wie Pfarrer Ernst Wachter mitteilt. Der Wagen bringt die Gäste bequem sowie kostenlos zum Gottesdienst und zurück ins Wohngebiet.   
Finanziert wird das neue Kirchen-Taxi aus Spenden, für die der Pfarrer ebenso dankt wie für den Einsatz aller Beteiligten, die eine Haussammlung zum Erfolg werden ließen. Gut 7300 Euro Spenden haben die Mitarbeiter der evangelischen Kirchengemeinde St. Jakobi bei ihrer Haussammlung in der vergangenen Woche erhalten. „Und dabei manches gute Gespräch an der Haustür geführt“, wie Ernst Wachter betont. Die Reaktionen der Bür ger hätten von „Ich habe schon auf Sie gewartet“ bis „Für die Kirche – Nein!“ gereicht. Doch die meisten Angesprochenen seien sehr freundlich gewesen und hätten sich beteiligt.   
„Einige Einwohner kamen sogar im Gemeindebüro vorbei, um eine Spende zu bringen, weil sie nicht zu Hause waren, als die Sammler klingelten“, berichtet Catrin Schneider, bei der alle Fäden für die Sammlung zusammenliefen.   
„Man kommt sich schon komisch vor, wenn man an Haustüren klingelt, um Geld zu sammeln“, so Pfarrer Wachter weiter, „aber es ist ja nicht für einen selbst, sondern im Grunde für unsere Stadt und die Menschen, die hier in Zukunft leben werden.“   
Damit auch die Zukünftigen noch eine Kirche im Ort haben, treibe die Gemeinde seit 2005 die Sanierung des Gotteshauses voran und sammele alle zwei Jahre Geld. Bis zur geplanten Festwoche zum 150-jährigen Bestehen der St. Jakobikirche im Oktober soll ein erster Bauabschnitt fertig sein. Mit dem Erlös der Haussammlung, so Wachter, werde es gelingen, die Eigenanteile zur Erlangung von Fördergeld für die Sanierung aufzubringen.

Bild: Kirchen-Taxi in Elbingerode vor der Abfahrt. Foto: privat

Volksstimme Wernigerode, 22.03..2013

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Außen ist die Stadtkirche komplett saniert - Ab diesem Jahr wird das Innenleben des ‍Elbinger‍öder Gotteshauses neu gestaltet

(25.08.2012)
Elbingerode Die Stadtkirche der Oberharzstadt ist in vielerlei Hinsicht etwas ganz Besonderes. Schon das Eigentum – der Turm gehört der Kommune, das Kirchenschiff der evangelischen Gemeinde – könnte andernorts für jede Menge Streit sorgen. Nicht so in ‍El‍‍bingerode, da ziehen politische und kirchliche Gemeinde an einem Strang.
Dieser Tatsache ist es zu verdanken, dass in den vergangenen Jahren stets eine Menge Fördergeld aus den unterschiedlichsten Töpfen in das Gotteshaus floss. „In diesem Jahr ist die Außensanierung beendet und wir wenden uns dem Innenleben der Kirche zu“, erklärte Architekt Mario Kowalsky beim Besuch der CDUPolitikerinnen Heike Brehmer (Bundestag) und Angela Gorr (Landtag). Fast eine Million Euro ist in den vergangenen Jahren in die Kirchensanierung gesteckt worden.
Mit weitaus weniger Geld, aber genausoviel Herzblut, baut die Jugend der Gemeinde eine benachbarte Scheune zum Treff um. Fördergeld gab es kaum, dafür um so mehr persönliches Engagement und die Hilfe von manch nettem Handwerker und Nachbarn. Auch dafür gab es viel Anerkennung der Politikerinnen.


Bild: Vom Fortgang der Sanierungsarbeiten in der Kirche und einem Nebengelass informierten sich CDU-Politikerinnen sowie Bürgermeister Frank Damsch und Mitglieder des Gemeindekirchenrates. Foto: Niemann

Von Jörg Niemann, Volksstimme Wernigerode, 24.08.2012

 

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Zahl der Jubelkonfirmanden wächst und wächst - Über 60 Männer und Frauen feiern silberne, goldene, Gnaden- und Kronjuwelen-Konfirmation

(10.06.2012)

Elbingerode (jko/bfa) Die Zahl der Jubelkonfirmanden in ‍Elbin‍‍gerode wächst stetig an.   
Beim Fest in diesem Jahr feierten kürzlich über 60 Jubilare der Konfirmationsjahrgänge 1937 bis 2002. Die Jahrestage wurden mit Gottesdienst bei Pfarrer Ernst Wachter, der Urkunden überreichte, und einer lebhaften Gesprächsrunde gewürdigt. Für viele war die Zusammenkunft auch zugleich ein Klassentreffen.  
Älteste Jubilarin ist dies Jahr Lisa Deicke (89), die ihre Kronjuwelen-Konfirmation (75 Jahre) feierte. Zu den Jubilaren der Gnadenkonfirmation (70 Jahre) gehörten die ‍Elbinger‍ö‍der Lieselotte Reich, Elsbeth Hoffmann, Ilse Scharun, Werner Fischer sowie Uwe Troltenier und Günter Wetterling.

Bild: Zahlreiche Elbingeröder und Gäste aus nah und fern feiern hier in der Stadtkirche St. Jakobi Jubelkonfirmation 2012. Die Zahl der Jubilare wächst seit Jahren an, wie die Festfotos zeigen. Foto: Reiner Friedrichs

Volksstimme Wernigerode, 09.06.2012

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Jugendarbeit soll ausgebaut werden

(10.05.2012)

Elbingerode (gbr) Die evangelische Kirchgemeinde ‍Elbingerode plant, einen Jugendarbeits-Förderverein zu gründen. Damit soll die Kinder- und Jugendarbeit weiter ausgebaut werden. Interessenten werden gebeten, sich morgen um 18 Uhr in der Stadtkirche St. Jakobi zu melden.

Volksstimme Wernigerode, 09.05.2012

Stadtkirche St. Jakobi erhält neue Fenster / Arbeiten dauern länger als geplant, Gottesdienst zum Ostermontag ins Mutterhaus verlegt

(16.03.2012)

Elbingerode (gbr) Es rumort am evangelischen Gotteshaus St. Jakobi in ‍Elbingerodes Mitte. Die Kirchenfenster werden erneuert.   
Schon seit einigen Wochen deuten Baugerüste auf die bevorstehenden Arbeiten hin. Jetzt begannen Mitarbeiter einer Spezialfirma aus Bellingen/Tangerhütte, die ersten zwei Fenster der Nordseite auszubauen. Nach deren Abmaßen werden in der Werkstatt dann die neuen Fenster hergestellt. In der Zwischenzeit erneuern Maurer die Verzierungen und Bögen über dem Fenster, die sogenannten Maßwerke. Auch die Ränder, die Leibungen, werden saniert. Nach dem Einbau der ersten zwei neuen Fenster würden die weiteren an der Südseite erneuert, hieß es. „Dies braucht aber alles seine Zeit“, erklärt Kirchenvorstand Gerhard Beyer.
Eigentlich sei man davon ausgegangen, dass alle Fenster bis zum Osterfest saniert sind, das habe sich als nicht realistisch erwiesen. Deshalb wurde der Familiengottesdienst am Ostermontag in den Kirchsaal des Mutterhauses verlegt.
„Bis zum Konfirmationsgottesdienst am 13. Mai hoffen wir, die Bauarbeiten abgeschlossen zu haben“, so Beyer weiter. Gleichzeitig läuft derzeit die Stifteraktion für die Glasfenster bis zum 31. März. Wer sich daran beteiligen will, kann für 500 Euro eine Stifterraute erwerben. Parallel mit der Fenstererneuerung laufen Fassadenarbeiten am nördlichen Aufstiegsturm und an der gesamten Nordfassade.

Bild: An der Südseite der Elbingeröder Stadtkirche sind erste Fenster erneuert. Arbeiten dauern länger als gedacht. Foto: Günther Breutel

Volksstimme Wernigerode, 15.03.2012

 

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Kinderkram-Treff ab heute regelmäßig

(02.03.2012)

Elbingerode (bfa) Die Kinderkram-Treffen der ev. Kirchengemeinde finden jetzt wieder regelmäßig statt. Um 15 Uhr treffen sich an jeden Donnerstag Schüler der 1. bis 3. Klasse, um 16.30 Uhr die Schüler der 4. - 6. Klasse im Pfarramt ‍Elbingerode. Auf dem Programm stehen Geschichten, Lieder, Spiele, Basteln und vieles mehr.

Volksstimme Wernigerode, 01.03.2012

Riesenapplaus, aber: „Es war eng im Bauch des Wolfes!“

(16.12.2011)
„Rotkäppchen“ der Kirchentheatergruppe begeistert in ‍Elbingerode das Publikum in der vollbesetzten Stadtkirche
‍Elbingerode „Es war doch recht eng im Bauch des Wolfes“, meinten Rotkäppchen und die Großmutter, als der Jäger mit einer großen Schere den Bauch des fressgierigen Meisters Isegrim aufschnitt und die beiden aus dem finsteren Inneren befreite.   
Dies erlebten hunderte Besucher, als die Darsteller der Schauspielgruppe der evangelischen Kirchengemeinde kürzlich das Märchen „Rotkäppchen und der Wolf“ frei nach den Gebrüdern Grimm in der Kirche aufführten.   
Es gab kaum einen leeren Sitzplatz in dem großen Kirchenschiff. Selbst vor der ersten Sitzreihe saßen die Kleinen auf dem Boden und verfolgten ganz interessiert das Spielgeschehen.   
„Es ist schon unser sechstes Märchenstück, das wir aufführen, meist zum Erntedankfest. Doch diesmal entschieden wir uns aus mehreren Gründen für das Weihnachtsmarkt-Wochenende“, sagt Christiane Woratz als Organisatorin und Regisseurin. Sie forscht immer im Internet nach geeigne ten Stücken, fündig wird sie fast immer bei einem Märchenverlag. Meist werden die Vorlagen umgeschrieben, verkürzt oder ergänzt, je nach Bedarf. Beim „Rotkäppchen“ wurde der Schluss mit dem Freudentanz über das Weiterleben des Wolfes nach eigenen Ideen ergänzt. Frei nach dem Gassenhauer vom Alten Holzmichel, und die Kirche hallte wider vom „Jaaaa, er lebt noch...“    „Auf den Hit kamen wir, als bei einer Probe ein Mitwirkender dieses Lied einfach vor sich hin summte“, so Christiane Woratz dazu. Außerdem konnte das Publikum den Wolf in der ‍Elbinger‍ö‍der Fassung gleich in zwei Gestalten erleben – als alten Mann (Gerhard Beyer), der Rotkäppchen (Heike Dannhauer) zur Großmutter (Sabina Piatrowski) schickt, sowie auch als tierischen Wolf (Ernst Wachter), der dann mit viel Getöse sowohl die Großmutter als auch ihre Enkelin verschlang.    Doch mit der großen Gartenschere schnitt der Jäger (Detlef Papra) den Wolfsbauch auf, und beide krabbelten vergnügt heraus. Diese wichtige Szene war sehr geschickt gestaltet worden.   
Als Führer durch die Handlung fungierten ein Baum (Jan-Niklas Fiebelkorn) und Häschen Hoppel (Susanne Fiebelkorn). In ihren Zwiegesprächen wurde die Handlung erläutert und weiter vorangetrieben. So verging die einstündige Aufführung wie im Fluge. Die Kinder waren gebannt, gingen mit und wurden oft auch ins Geschehen einbezogen.   
Alle Protagonisten gaben ihr Bestes, war sich das Publikum mit einem Riesenapplaus einig. Es gilt auch für die bisher noch nicht genannte Mutter (Sylvia Scharun).   
„Es war eine Freude, allen zuzusehen“, hieß es mehrfach vergnügt beim Hinausgehen, und die Besucher zeigten sich dabei recht spendenfreudig. Für 2012 ist eine neue Aufführung angekündigt.


Von Günther Breutel, Volksstimme Wernigerode, 15.12.2011

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Gottesdienst mit Bischof: Prädikant wird in Elend festlich begrüßt

(15.12.2011)

Elend (bfa) Der Gottesdienst zum vierten Advent ist in Elend ein besonderer. Dazu begrüßt Pfarrer Ernst Wachter am Sonntag, 18. Dezember, um 14 Uhr in der kleinen Holzkirche Elend den Regionalbischof im Sprengel Stendal/Magdeburg, Probst Christoph Hackbeil. Er führt dann den Studienrat für Evangelische Religionslehre am Gymnasium „Martineum“ in Halberstadt, Stephan Deitenbach aus ‍Elbingerode, ins Prädikantenamt ein. Ein Prädikant, auch Predigthelfer genannt, wird von der Kirchenleitung bevollmächtigt, mit dem Pfarrer und in seiner Vertretung regelmäßig Gottesdienst zu halten.
Er ist zur freien Wortverkündigung berechtigt.   
Der Gottesdienst in Elend wird musikalisch begleitet. Danach wird zum Kaffee in die Winterkirche ‍Elbingerode eingeladen.

Bild: Stephan Deitenbach

Volksstimme Wernigerode, 15.12.2011

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Probenstart für Krippenspiele

(17.11.2011)

Elbingerode (bfa) Zum Probentreff für alle am weihnachtlichen Krippenspiel interessierten Kinder wird Donnerstag um 16 Uhr ins Pfarrhaus der St. Jakobigemeinde in Elbingerode eingeladen. Wer mitmachen möchte, ist herzlich willkommen. „Es gibt für jeden eine Rolle“, so die Kirchgemeinde vorab. Weitere Termine werden dann abgesprochen.
In ‍Benn‍‍eckenstein beginnen die Krippenspielproben bereits am Mittwoch. Weitere Proben sind dort dann im Gemeindesaal am Wildenberg am 23. und 30. November sowie am 7. und 14. Dezember, jeweils 16 Uhr.

Auch in Hasselfelde wird wieder ein Krippenspiel eingeübt.

Volksstimme Wernigerode, 16.11.2011

Plötzlich stehen helfende Kinder in der Drogerie - Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ läuft

(12.11.2011)

Elbingerode (bfa) Eine Überraschung gab es kürzlich in der Drogerie am ‍Elbinger‍ö‍der Markt: Die „Kinder-Kram“-Gruppe der Kirchengemeinde St. Jakobi brachte liebevoll gepackte Pakete in Schuhkartongröße.  
„Die Mädchen und Jungen beteiligen sich damit an der Aktion ,Weihnachten im Schuhkarton‘, sie hatten einfach große Freude daran, etwas weiterzugeben, das für etwa gleichaltrige Kinder in Entwicklungsländern gedacht ist und als Geschenk der Hoffnung zu Weihnachten Notleidenden hilft“, so Pfarrer Ernst Wachter und Drogerist Reiner Friedrichs gemeinsam. Reiner Friedrichs gehört in diesem Jahr mit zum Annahme-Team für die in ‍Elbingerode seit Jahren traditionelle Hilfsaktion. Die Drogerie ist nun erstmals Annahmestelle. Und nicht nur das.   
Auch um einen reibungslosen weiteren Ablauf der Aktion kümmern sich dankenswerterweise die Familien Sauerbaum und Friedrichs. Sie setzen die Arbeit, die bisher im Mutterhaus stattfand, fort und arbeiten mit dem Mutterhaus zusammen.  
Über 50 Pakete wurden bisher schon in dem Geschäft am ‍Elbin‍‍geröder Markt abgegeben. Die Aktion läuft noch bis 15. November.

Bild: Pfarrer Wachter und Kathrin Sauerbaum mit Kindern, die bei der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ mithelfen. Foto: R. Friedrichs

Volksstimme Wernigerode, 11.11.2011

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Da klatscht die Menge mit und springt der ganze Chor: Mitreißendes Gospel-Konzert erbringt viel Spaß und 500 Euro für Jugendscheune

(08.11.2011)

Elbingerode (gbr/bfa) Zu einem grandiosen Erfolg wurde das jüngste Konzert des Gospelchores der evangelischen Jakobigemeinde ‍Elbingerode.   
Vor sehr gut besuchtem Haus, der fast voll besetzten großen Stadtkirche St. Jakobi, zeigte der Chor nach einer längeren Pause wieder einmal, was er „drauf“ hat. Auch der Besuch des einstigen Dirigenten und Chormitbegründers Jan Voit trug sichtlich zur herzlichen wie musikalisch mitreißenden Atmosphäre bei. Außerdem hatte der Chor zuvor noch einmal lang und kräftig geprobt.   
So dauerte es nicht lange, bis die Gospel-Klassiker zur Preisung des Herrn in klanglich sehr guter Qualität das Kirchenschiff erfüllten und das Publikum ins Schwingen brachten. Besonders viele Jugendliche saßen unter den Zuhörern und ließen sich von der hierzulande nicht alltäglichen Art, den Christengott zu würdigen, verzaubern, unterhalten, anregen. Denn wenig später begann in der Jakobikirche die von den Jugendlichen ebenfalls sehr gut besuchte Kirchennacht oder Churchnight anlässlich des Reformationstages.
Das Gospelkonzert zuvor war nicht nur eine gute Einstimmung, sondern auch eine Benefizaktion. Die Kollekte kam auf 500 Euro. Sie wird verwandt, wie Pfarrer Ernst Wachter vorab sagte, um die Ausgestaltung der sogenannten Jugendscheune, einem beliebten Domizil für junge Leute, weiter fortzusetzen zu können.

Bild: Die „Saint Jakob Gospel Voices“ gehen beim mitreißenden Konzert auch mal in die Luft. Foto: G. Breutel

Volksstimme Wernigerode, 07.11.2011

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Kinder gehen Montag für Afrika sammeln

(30.10.2011)

Elbingerode (bfa) Am Montag, 31. Oktober, ab 15 Uhr geht die Kirchengemeinde mit Kindern und Erwachsenen auf Spendensammlung. Aber nicht „Süßes oder Saures“ wird dann erbeten, sondern eine Spende für die Arbeit der Kindernothilfe, „der größten christlichen deutschen Kinderhilfsorganisation“, wie ‍El‍‍bingerodes Pfarrer Ernst Wachter mitteilt: „Ab 15 Uhr werden wir wieder in zwei Gruppen durch den Ort gehen und an den Haustüren klingeln und Lutherbonbons verteilen.“ Kinder, die mit oder ohne Eltern für Kinder in den Hungergebieten Ostafrikas mit sammeln möchten, seien willkommen. Treffpunkt: Montag, 15 Uhr, vor der Kirche.

Volksstimme Wernigerode, 29.10.2011

Kirchennacht für junge Leute, Heimspiel für Gospelchor

(28.10.2011)
Kirchengemeinde St. Jakobi ‍Elbingerode bereitet Konzert und ChurchNight als Höhepunkte zum Reformationstag vor.

‍Elbingerode (bfa) Der Gospelchor der Stadtkirchengemeinde, die „Saint Jakob Gospel Voices“, kehrt nach längerer Pause am Wochenende zurück auf die Gesangsbühne ihres Heimatortes ‍Elbingerode.   
Vor wenigen Tagen waren sie jedoch in die Altmark gereist, wie Pfarrer Ernst Wachter mitteilte. Dort fand ein Probenseminar statt, um die Stimmen wieder fit zu machen. Das war offenbar erfolgreich.   
Am Sonntag nun, 30. Oktober, wird um 17 Uhr zum Gospelkonzert mit dem Ensemble in die St. Jakobikirche ‍Elbingerode eingeladen. Es ist ein Benefizkonzert zugunsten des weiteren Ausbaus der Jugendscheune.   
Die „Saint Jakob Gospel Voices“ sind bekannt für ihre humorvollen wie musikalisch ansprechenden und mitreißenden Auftritte. Die Proben für Sonntag sind in vollem Gange. Zu dem sicher sehr stimmungsvollen Musikerlebnis wird deshalb am Sonntag viel Publikum erwartet.   
Auch der ehemalige Vikar der Stadtkirchengemeinde, Jan Voit, ein Urgestein nicht nur der Gospelchorarbeit in ‍Elbingerode, wird in seine einstige Wirkungsstätte kommen und bei dem Konzert dirigieren, so Pfarrer Wachter. Jan Voit bringt zu diesem Heimspiel für den Chor und für sich Verstärkung durch Jugendliche aus seiner neuen Heimatgemeinde mit.   
Die jungen Gäste wollen zugleich die ChurchNight (Kirchennacht) in ‍Elbingerode besuchen. Die schon traditionelle Jugendveranstaltung mit Programm und Übernachtung im Gotteshaus findet auch in diesem Jahr wieder statt. Und zwar in der Nacht von Sonntag auf Montag, 30. zu 31. Oktober, in der St. Jakobikirche statt. Schon letztes Jahr war diese Veranstaltung unter dem Motto „Mut statt Mutti“ ganz großartig angekommen.   
Mit Vorträgen, Musik und vielen Gesprächen sowie – nicht zu vergessen – auch mit Schlaf verging die Nacht wie im Fluge. So ähnlich soll es ab Sonntag sein.

Bild: Die „Saint Jakob Gospel Voices“ aus Elbingerode proben wieder. Sonntag ist Konzert mit Gästen der ChurchNight 2001. Foto: privat

Volksstimme Wernigerode, 27.10.2011

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„Sag mir, was du glaubst“ ist Motto für sechs Abende Erwachsenenkurs zum christlichen Glauben

(25.10.2011)

Elbingerode (bfa) „Sag mir, was du glaubst“, unter diesem Motto beginnt am Freitag, 28. Oktober, das alljährliche Seminar „Grundkurs christlicher Glaube“ der evangelischen Kirchengemeinde ‍Elbingerode für interessierte Erwachsene.   

"An sechs Abenden geht es um die Frage nach Gott, um Jesus Christus, die Bibel, Taufe, Abendmahl und um das Leben als Christ“, erläutert Pfarrer Ernst Wachter. Dabei können die Teil nehmer Fragen stellen, wird über die Themen mit dem Pfarrer diskutiert und geredet. Die Abende haben Titel wie „Gott, das unbekannte Wesen“ oder „Jesus, der ,heruntergekommene‘ Gott“ oder „Glauben – in der Spur bleiben“. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr.   
Bis Anfang Dezember können Interessierte so den christlichen Glauben kennenlernen. Die Treffs beginnen am Freitag und sind bis Anfang Dezember auch freitags, wenn die Teilnehmer wollen.

Volksstimme Wernigerode, 24.10.2011

Singende Pfarrer statt Paps - Gut besuchtes Konzert in St. Jakobi

(25.09.2011)

‍Elbingerode (gbr). „Schön, dass Sie sich für uns entschieden haben und nicht für den Papst“, meinte augenzwinkernd Pfarrer Michael Bornschein Donnerstagabend in der St. Jakobikirche ‍Elbingerode während der Übertragungen des Papstbesuches in Berlin. Etwa 100 Zuhörer wollten den Geistlichen samt Kollegen in ‍Elbingerode erleben. Das Quartett „Drei Pfarrer und ein Arzt“ bot sakrale Gesänge, Volkslieder, heitere und besinnliche Männerchormusik. Die Moderation war locker, teilweise lustig. Reichlich Beifall belohnte das Quartett, und zum Papst kamen die Zuhörer via Fernsehen später auch.

Bild: Dr. Albrecht Ohse, Dr. Axel Meißner, Arne Tittelbach-Helmrich und Michael Bornschein (von links) bekamen Beifall in Elbingerode. Unter anderem für „Das Wandern ist des Müllers Lust“. Foto: Günther Breutel

Volksstimme Wernigerode, 24.09.2011


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Druckprobe für Grabsteine soll Standsicherheit testen

(20.07.2011)

Elbingerode (bfa). Grabsteine können umfallen oder schief stehen. Deswegen gibt es regelmäßig eine Grabsteindruckprobe. Sie steht nun auf dem ‍Elbinger‍öder Friedhof an.   

Am Mittwoch nächster Woche, 27. Juli, sind die Fachleute der Friedhofsverwaltung ab 9 Uhr unterwegs, um die Stand festigkeit der Grabmale zu prüfen, wie die Kirchengemeinde St. Jakobi ankündigt. Angehörige der Toten (Nutzungsberechtigte) sollten sich den Termin merken. Wenn sie bei der Prüfung dabei sein möchten, Fragen oder Hinweise haben: Einfach am 27. Juli ab 9 Uhr auf dem Friedhof sein.


Volksstimme Wernigerode, 19.07.2011

 

Gebet, Gedicht und ein Jodler zur Jubelkonfirmation im Holzkirchlein

(08.07.2011)

Elend/Königshütte (bfa). An die 20 Jubilare folgten unlängst der Einladung der evangelische Kirchengemeinde ‍El‍‍bingerode/Königshütte/Elend zur Jubiläumskonformation für die Kirchengemeinden in Elend und Königshütte. Gefeiert wurde nach 10, 25, 50, 60, 65 und sogar 70 Jahren.   

Da Königshüttes Kirche wegen der Dach- und Schwammsanierung noch eine Baustelle ist, wurde in Elend gefeiert. Die Jubelkonfirmanden waren vom Gottesdienst in der kleinen Holzkirche sehr beeindruckt, wie Pfarrer Ernst-Ulrich Wachter resümiert.   

Angela König hatte für ihre Mutter, die an diesem Tag auch ihren 79. Geburtstag feierte, eine Überraschung bereit und erfreute alle mit einem Gedicht und einem echten Harzer Jod ler. AmVorabend hatten bereits der ‍Elbinger‍öder Kirchenchor und die Flötengruppe unter der Leitung von Frau Eheleben zu einem gut angenommenen Musikabend in die Holzkirche ein geladen.

Die dabei eingenommene Kollekte ist für die dringend nötige Sanierung der Königshütter Kirche bestimmt. Natürlich gehörten auch eine gemütliche Kaffeetafel und ein Plausch mit vielen Erinnerun gen zur Jubelkonfirmation, die schließlich in herzlicher Atmosphäre im Gemeinderaum Königshütte ausklang.

 

Bild: Nach dem Festgottesdienst mit Pfarrer Ernst-Ulrich Wachter hier in Elends schmucker Holzkirche ging es in den Gemeinderaum in Königshütte zum gemütlichen Kaffeeplausch. Foto: privat


Volksstimme Wernigerode, 07.07.2011

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Jubelfest in St. Jakobi

(17.06.2011)

Elbingerode (bfa). In der St. Jakobigemeinde werden am Sonntag, 19. Juni, um 14 Uhr zahlreiche Gäste zur Jubelkonfirmation erwartet. Sie sind vor 10, 25, 50, 60, 65 und 70 Jahren konfirmiert worden und eingeladen.

Wer vergessen hatte, sich bisher anzumelden, kann und sollte das schnell nachholen.

 

Volksstimme Wernigerode, 16.06.2011

Taufgottesdienst open air in Königshütte

(11.06.2011)
Königshütte/Elbingerode (bfa). Ein Freiluft- oder Openair-Gottesdienst mit Taufe und einem Picknick danach wird am Pfingstmontag, 13. Juni, in Königshütte am Haus „Waldesruh“ veranstaltet.   
Dazu lädt die Kirchengemeinde für Elbingerode, Königshütte und ‍Elend zusammen mit dem Kirchspiel ‍K‍önigshüt‍te/Elend herzlich ein. Treff ist auf der großen Wiese vor dem Haus „Waldesruh“ in Königshütte, am Ortsausgang Richtung Tanne gelegen, rechts auf der Höhe.   
Dorthin wird in zweierlei Fahrgemeinschaften gefahren – Radfahrer treffen sich um 10 Uhr und Autofahrer samt Mitfahrer um 10.30 Uhr an der Stadtkirche St. Jakobi in Elbingerode. Nach dem Gottes dienst mit Taufe gibt‘s ein Picknick - jeder bringt etwas fürs gemeinsame große Buffet mit. Für die Kleinen wird ein Kindergottesdienst abgehalten.

Volksstimme Wernigerode, 10.06.2011

Segen in der Stadtkirche – zehn Jungerwachsene in Elbingerode feierlich konfirmiert

(02.06.2011)

Ihre feierliche Konfirmation erhielten am vergangenen Sonntag in der evangelischen Stadtkirche St. Jakobi in ‍Elbingerode zehn nun Jungerwachsene. Sie kamen aus ‍Elbingerode, Königshütte, Rübeland und Wernigerode samt Familienangehörigen in das Gotteshaus in ‍Elbin‍ ‍gerodes Zentrum. Pfarrer Ernst-Ulrich Wachter, links im Bild, segnete beim sehr gut besuchten Gottesdienst Marco Pfannenschmidt, Marco Fehsecke, Lucas Schieck, Janne Böttcher, Felix Breutel, Thea Louise Thiel, Saskia Bartel, Alma-Hermine Wachter, Jessica Schäl und Mar tin Peters (von links) ein. Musikalisch umrahmt wurde das Fest durch den Gospelchor, Solotrompeter Christian Beyerhammer und Organistin Adelheid Ehelebe. In einem großen Kreis feierten alle zum Abschluss gemeinsam das Heilige Abendmahl. Foto Günther Breutel

 

Volksstimme Wernigerode, 01.06.2011

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Spaß, Andacht und Fußball – mit einem Heimsieg für die Eltern

(24.05.2011)

Um die 500 Besucher feierten am Sonntag in ‍Elbingerodes Stadtkirche St. Jakobi ein Gemeindefest, das vielen lange in guter Erinnerung bleiben wird. Höhepunkte im bunten Programm waren das Chorsingen, ein Fußballspiel und die Vorstellung der Konfirmanden. Doppelt so viele wie 2010 sind nächsten Sonntag dabei.    ‍

Elbingerode. Das Wetter hätte nicht besser sein können, selbst gelegentliche Regentropfen waren eher willkommene Abkühlung denn eine Beeinträchtigung beim Gemeindefest von St. Jakobi ‍El‍‍bingerode.   

Über 500 Besucher folgten der Einladung in die Stadtkirche und auf das Areal drumherum. Ihnen wurde ein buntes Programm vom Krammarkt bis Kletterwand und Hüpfburg sowie Clown und Kino geboten.   

Einer der Höhepunkte war das in ‍Elbingerode traditionell gute und gut besuchte Chorsingen. Die Heimatgruppe ‍Elbingerode verzauberte gemeinsam mit dem Kirchenchor und dem Flötenchor der Gemeinde und dem Chor der Neuapostolischen Kirche ‍El‍‍bingerode mit ihren Stimmen die Zuhörer. Auch der Gospelchor und die Theatergruppe sorgten für Spaß und gute Un terhaltung.   

Vorgestellt wurden bei dem Gemeindefest auch gleich die diesjährigen zehn Konfirmanden. Damit werden nun am Sonntag, 29. Mai, doppelt so viele junge Leute wie letztes Jahr konfirmiert, wie Pfarrer Ernst Ulrich Wachter auf Nachfrage sagte.   

Zu den Höhepunkten des vielfach gelobten Festes gehörte auch das Fußballspiel „Konfirmanden gegen Eltern“. Es ging mit einem Sieg der offenbar fitten älteren Generation aus - 2:1 für die Eltern.   

Beim sehr beliebten Kistenklettern schaffte es Simon Belger, acht Kisten zu stapeln – gut gesichert durch Maik Stein und Vize-Stadtwehrleiter Volker Deicke. Pfarrer Ernst Wachter dankt ganz herzlich allen Akteuren und Sponsoren, vor allem den etwa 50 Mitstreitern, die das so vielseitige Fest ermöglicht haben.

 

Bild: In Elbingerode wurden jetzt beim St.Jakobi-Gemeindefest die Konfirmanden vorgestellt. Hier noch ganz leger vor dem festlichen Akt am Sonntag, hinten von links: Marco Fehsecke, Janne Böttcher, Saskia Bartel, Lucas Schiek, Jessica Schäl. Vorn von links: Martin Peters, Felix Breutel, Alma Wachter, Thea Louise Thiel. Nicht im Bild, aber dabei: Marco Pfannenschmidt. Foto: Günther Breutel
Von Burkhard Falkner und Günther Breutel, Volksstimme Wernigerode, 24.05.2011

 

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Kirchenfest mit Turmbesteigung, Film und Ausblick aufs Jubiläum

(19.05.2011)

Elbingerode (bfa). Zum diesjährigen Gemeinde- und Kinderfest wird am Sonntag, 22. Mai, in und rings um die Stadtkirche St. Jakobi ‍Elbingerode eingeladen,   

Um 14 Uhr beginnt die traditionelle Feierlichkeit mit einem Festgottesdienst – samt Taufe, Tauferinnerung und Vorstellung der Konfirmanden. Die Konfirmanden werden einen Teil des Gottesdienstes auch mit gestalten, kündigte die Kirchengemeinde an.   

Im Anschluss an den Gottesdienst wird zu Kaffee und Kuchen eingeladen, gibt es verschiedene Stände, Eisangebote, Kistenklettern, Trödelmarkt, Hüpfburg, Quiz, Bastelstände, eine Tombola, Volleyball und noch vieles mehr.   

Von 16 bis 16.30 Uhr kann auch der höchste ‍Elbinger‍öder Kirchturm besichtigt werden, und um 17 Uhr kommt „Clown Leo“ zu Besuch. Zur gleichen Zeit findet in der Kirche das alljährliche Chorkonzert statt. Chormusikfreunde sollten es sich vormerken. Gegen 18 Uhr werden für Stockbrot und Grillgut die Feuerchen lodern.   

Zu dieser Zeit können sich dann auch mutige Jugendliche vom ‍Elbinger‍öder Kirchturm abseilen oder sich an der Kletterwand ausprobieren.   

Der Abend klingt aus gegen 20 Uhr mit dem Film „Vincent will Meer“ im Kirchenkino. Alle Gäste in und um ‍Elbinge‍‍rode sind willkommen. Für Besucher aus Elend und Königshütte wird ein Hin- und Rückfahrt-Bustransfer eingerichtet (siehe Gemeindebrief).

Morgen bereits stellt Pfarrer Ernst Wachter für alle Intressierten ab 19 Uhr Ideen für eine mögliche Innenraum-Gestaltung der Kirche vor. Denn die St. Jakobi-Kirche steuert auf ihren 150. Geburtstag im Jahr 2013 zu. Bis dahin soll das Gotteshaus möglichst auch von Innen zu verschönert werden.

 

Volksstimme Wernigerode, 18.05.2011

Abenteuer in Angebot

(04.05.2011)

Elbingerode (jni). Eine von zwei Ferienfreizeiten der evangelischen Jugend aus ‍Elbinge‍‍rode führt in diesem Jahr vom 20. bis zum 30. Juli in die Alpen. Von den 18 möglichen Plätzen ist noch einer frei, der möglichst schnell vergeben werden soll, informierte Pfarrer Ernst-Ulrich Wachter. „Es wird eine Abenteuertour mit Klettern, Bootsfahrten, Campen und vielem mehr.   

Wer Näheres erfahren möchte, der kann gern im Pfarrhaus nachfragen“, erklärte der Geistliche, der darauf hinwies, dass schon aus Gründen der Sicherheit bei den Unternehmungen die Interessenten mindestens das 14. Lebensjahr vollendet haben müssen.

 

Volksstimme Wernigerode, 03.05.2011

300 Gäste bei Taufe mit „Eiswasser“

(04.05.2011)

Einen in vielerlei Hinsicht besonderen Gottesdienst gab es am Sonntagvormittag in ‍Elbingerode. Die drei evangelischen Gemeinden sowie die Katholiken der Oberharzstadt feierten gemeinsam. Und das auch noch unter freiem Himmel im Naturbad.    ‍

Elbingerode. Die Kirche hat das Jahr 2011 zum „Jahr der Taufe“ erklärt. In ‍Elbingerode wurde dies von den Christen zum Anlass benommen, zusammen einen Taufgottesdienst zu feiern. Und es wurde ein Ereignis, über das in der Stadt auch außerhalb der christlichen Gemeinden noch lange gesprochen werden dürfte.   

„Die drei Kirchgemeinden haben den Gottesdienst gemeinsam vorbereitet. Es war viel Arbeit, aber ich kann sagen, dass es sich gelohnt hat“, erklärte gestern Ernst-Ulrich Wachter, Pfarrer der ‍Elbinger‍‍öder Stadtkirche, der den Gottesdienst am Sonntag leitete.   

Etwas mehr als 300 Gäste wurden dazu am Ufer des Naturbades der Oberharzstadt begrüßt. Sie kamen aus der Stadtkirche, der freikirchlichen Gemeinde sowie aus der Gemeinde im Mutterhaus Neuvandsburg. Auch einige Gottesdienstbesucher katholischen Glaubens wurden begrüßt. Katholische Würdenträger gestalteten den als ökumenisch angekündigten Gottesdienst nicht mit – dafür war einfach auch bei den Katholiken zu viel los. „Es war im Vorfeld aber so abgestimmt, dass ich allein predige. Zum einen hatten unsere Glaubensfreunde eine eigene große Veranstaltung und zum anderen wurde im Rom Papst Johannes Paul II. selig gesprochen. Das haben bestimmt auch viele Menschen im Fernseher verfolgt“, erklärte Ernst-Ulrich Wachter.   

Der Gottesdienst selbst wurde anfangs von jungen Christen der Theatergruppe der Jungen Gemeinde gestaltet. Sie spielten passend zum Wochen-Evangelium die Auferstehung Jesu am See Genezareth nach. Eine bessere Kulisse als das Naturbad konnte in diesem Fall keine Kirche bieten.    Und das Bad selbst sollte noch einmal in den Mittelpunkt des Geschehens rücken, denn drei Täuflinge wollten an diesem Tag in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen werden. Der jüngste machte dabei den Anfang. Es war der Sohn von Pfarrer Wachter, der sechsjährige Ernst-Wilhelm Wachter. Gemeinsam mit seinemVater stieg er in das acht Grad kalte Wasser. Nach ihm wurden die 18-jährige Anne Preißler und der 20-jährige Ben Simon Montowski getauft. Selbst die Taufkerzen brannten am Altar für einen kurzen Moment gemeinsam, ehe sie der kühle Wind wieder ausblies.   

Für die Gestaltung des Gottesdienstes sorgten nicht nur die Theatergruppe und die bereits in der gestrigen Volksstimme-Ausgabe erwähnten Bläser. Auch ein gemischter Chor aus den Kirchenchören der Stadt umrahmten würdig den Gottesdienst.

Bevor die Feierstunde endete und die Gläubigen sich der Kaffeetafel widmeten, wurde um eine Kollekte gebeten. „Die gesammelten 1025 Euro werden geteilt und gehen je zur Hälfte an eine evangelische Gemeinde in der japanischen Stadt Fukushima und an das Hospiz des Diakonie-Krankenhauses in Neustadt (Südharz)“, so Wachter. Die Kontakte zur japanischen Gemeinde waren über das Mutterhaus zustande gekommen.

 

Bild: Etwa 300 Besucher aus allen Gemeinden der Stadt Oberharz nahmen am Sonntag am Taufgottesdienst im Naturbad teil. Foto: Jörg Niemann
Von Jörg Niemann, Volksstimme Wernigerode, 03.05.2011

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Spontanes Bläserensemble

(03.05.2011)

Blechbläser aus Wernigerode und dem Oberharz bildeten gestern beim großen Taufgottesdienst am ‍Elbinger‍öder Naturbad spontan ein Ensemble.

Gut 300 Gläubige und „Zaungäste“ verfolgten den Gottesdienst, über den die Volksstimme morgen ausführlich berichten wird. Foto: Jörg Niemann

 

Volksstimme Wernigerode, 02.05.2011

Foto zu Meldung: Spontanes Bläserensemble

Taufe im Naturbad

(30.04.2011)

Elbingerode (san/bfa). „Mit allen Wassern gewaschen“ – Unter diesem positiv gemeinten Motto findet morgen um 10.30 Uhr ein Open-Air-Gottesdienst mit Tauffest statt.   

Es ist ein Gottesdienst besonderer Art - mit Theater, Posaunen, Chor, Taufen. Passend zum Motto sind die Gäste zum Naturbad eingeladen. Sitzplätze werden am Ufer des Bade teiches bereitgestellt. „Erleben Sie Musik im Freien, schauspielerische Künste auf dem Wasser und geistliche Impulse am Ufer“, lädt die Kirchgemeinde ein.

Nach dem Gottesdienst gibt es bis cirka 14 Uhr Speis und Trank, Infostände, ein Kinderprogramm, einen Büchertisch. Sollte es regnen, findet die Veranstaltung in der Stadtkirche Elbingerode statt.

 

Bild: Ähnlich wie hier im Kurparkteich Friedrichsbrunn letztes Wochenende gibt es am Sonntag eine Open-air-Taufe im Naturbad Elbingerode.

 

Volksstimme Wernigerode, 30.04.2010

 

 

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Trotz Staub und Schmutz – gute Laune beim Scheunesäubern

(29.04.2011)

Es staubt im Stadtzentrum von Elbingerode. Seit letzten Sonnabend wird die alte Scheune an der Stadtkirche hergerichtet. Sie soll auch ein Treffpunkt für junge Leute werden, Helfer sind gefragt.   

Elbingerode (gbr/bfa). Ein riesiger Abfallcontainer mit Lehm- und Holzabfällen steht derzeit vor der Pfarrscheune nahe der Stadtkirche St. Jakobi, und es staubt gewaltig. Denn fleißige junge Leute sind dabei, Bauschutt wegzuräumen. Zusammen mit Pfarrer Ernst Ulrich Wachter wollen Konfirmanden und weitere Jugendliche sowie T-Time-Freunde aus der desolaten Scheune ein Schmuckstück für vielerlei Zwecke machen. Seit Sonnabend wird gewerkelt.   

Der Bau hat sicher gut zwei Jahrhunderte auf dem Buckel, hat den großen Stadtbrand von 1858 überstanden, aber auch Brandspuren. Sie weisen darauf hin, dass die Flammen schonmal an der Scheune nagten. Doch sie blieb stehen, wurde bisher als Lager genutzt.   

Die Ausmaße des alten Gebäudes sind beachtlich: 13 Meter hoch, zwei Etagen, 15 Meter lang, acht Meter breit. 2003 waren das Dach saniert und die Straßenfassade verschalt worden. Doch massive Bauschäden wie faulende Balken und herausfallende Gefache sind nicht zu übersehen. Deshalb wird der Bau derzeit entkernt.   

Trotz der schweren Arbeit in Staub und Schmutz sind die jugendlichen Helferinnen und Helfer bei bester Laune. Stück um Stück verschwindet der Schutt im Container. In den Pfingstferien sollen die Arbeiten fortgesetzt werden. „Wir suchen dafür auch Fachleute wie Maurer, Elektriker und Zimmerleute, die uns helfen möchten. Vielleicht kann mancher Vater oder rüstige Großvater den jungen Gemeindemitgliedern auch helfen“, so Ernst Wachter.

Er hat auf jeden Fall schon Pläne für die künftige Nutzung der Scheune. Sie soll in erster Linie weiterhin als Lagermöglichkeit dienen, aber auch als Treffpunkt für die Jugendlichen, zum Beispiel mit einer Indoor-Kletterwand.

 

Helfer der Stadtkirchgemeinde Elbingerode mit Pfarrer Ernst Wachter (liegend) gestern bei einer Fotopause während der Arbeiten zur Sanierung der alten Scheune an der St. Jakobikirche. Foto Günther Breutel

 

Volksstimme Wernigerode, 28.04.2011

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St. Jakobi-Gemeinde ‍Elbingerode: Bewegender Abschied: „...•sind dann mal weg“

(29.03.2011)

Elbingerode (rfr/bfa). „Wir sind dann mal weg“, mit diesen Worten in Anlehnung an einen bekannten Buchtitel über die Bewältigung des Jakobsweges beschreibt Vikar Jan Voit auch einen Abschied – seinen.  Für zweieinhalb Jahre gehörte der 30-Jährige zur evangelischen Kirchengemeinde St. Jakobi und war in vielen Bereichen aktiv. Er gründete den Gospelchor, der als Projekt weiter arbeiten wird, er war im Fußball, vor allem aber im Basketball für ‍Elbingerode ein Gewinn. „Jan hat auch eine tolle Art der Arbeit in den Gruppen, der Predigt, er war eine echte Bereicherung für die Gemeinde“, so Pfarrer Ernst Wachter.     

Anfang März wurde Jan Voit als Pfarrer im Dom zu Magdeburg ordiniert. Er übernimmt nun eine Pfarrstelle in Werben an der Elbe.   

Die Kirchengemeinde bereitete ihm sowie Frau Franziska und Sohn Friedrich kürzlich einen sehr herzlichen Abschied. Er selbst empfinde die zweieinhalb Jahre in ‍Elbingero‍‍de „als Stück eines guten Weges, den ich nun weitergehe“, so Jan Voit selber mit Dank. Pfarrer Wachter bezeichnete er als seinen „großen Lehrmeister“ . JanVoit wird alles Gute für den weiteren Weg gewünscht.  

 
Bild: Herzlich wurde Familie Voit von Kirchengemeinde und Pfarrer Wachter vor vollem Kirchsaal verabschiedet. Foto: Reiner Friedrichs

Volksstimme Wernigerode, 28.03.2011

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Landesjugendchor überzeugt in St.Jakobi

(22.03.2011)

‍Elbingerode (gbr/bfa). Der Landesjugendchor ist in der ‍Elbingeröder Stadtkirche St. Jakobi keine unbekannte Größe. Schon im Vorjahr gastierten die jungen Sänger um Landeskirchenmusikdirektor Wolfgang Kupke in der durch ihre gute Akustik geprägten neugotischen Kirche und erntete viel Beifall.   

Nun war der Chor nach dem Abschluss einer Probezeit im Kloster Michaelstein bei Blankenburg erneut in ‍Elbingerode – und überzeugte wieder. Unter dem Motto „Singet! - Cantate!“ erklangen geistliche und weltliche Chorwerke aus vier Jahrhunderten. Neu in diesem   Jahr war, dass nicht nur a-capella gesungen wurde. Zu zwei Bachwerken begab sich Kupke auf die Orgelempore und begleitete den von Rebekka Leitloff dirigierten Chor an der Orgel. Besonders auch das Duett von Ariane Liebau (Sopran) und Anne Lütje (Alt) mit Auszügen aus der Bachkantate „Herz und Mund und Tat und Leben“ fand den Zuspruch der rund hundert Zuhörer.   

Es sei eine Freude gewesen, so meinten hinterher viele, die frischen Stimmen und den Klang des Chores, dessen Gründung einst von Friedrich Krell (Wernigerode) ausging, in ‍Elbingerode zu hören.  

Bild: Der Landesjugendchor Sachsen-Anhalt ist in Elbingerodes Stadtkirche kein unbekannter. Er überzeugte erneut mit Stimme und Wohlklang.

Volksstimme Wernigerode, 21.03.2010

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Andachten in der Passionszeit

(08.03.2011)

Elbingerode (jni). In der Stadtkirche und im Diakonissen Mutterhaus ‍Elbingerode finden vom 9. März bis 13. April jeweils mittwochs ab 19.30 Uhr biblische Besinnungen in der Passionszeit statt. Die vorösterlichen Andachten erinnern an die leidenschaftliche Hingabe Jesu Christi bis hin zum Tod am Kreuz. In die Stadtkirche wird am 9., 16. und 23. März eingeladen, ins Diakonissen-Mutterhaus am 30. März sowie am 6. und 13. April; mehr dazu gibt es auch im Internet:     www.neuvandsburg.de  

 

Volksstimme Wernigerode, 07.03.2011

„Singet! – Cantate!“ in Stadtkirche St. Jakobi

(25.02.2011)

‍Elbingerode (bfa). Der Landesjugendchor Sachsen-Anhalt kommt erneut zu einem Konzert nach ‍Elbingerode.   

Unter dem Motto „Singet! Cantate!“ gastiert der Klangkörper am kommenden Sonnabend, 26. Februar, ab 17 Uhr in der Stadtkirche St. Jakobi . Es erklingen Dank-, Lob- und Klagelieder von Schütz, Bach, Mendelssohn bis Distler.   

Der Landesjugendchor gilt als eines der Spitzen-Ensembles auf dem Gebiet des A-cappella-Gesangs und ist dafür auch über die Grenzen Magdeburgs und Sachsen-Anhalts hinaus bekannt. In ‍Elbingero‍‍de ist der Chor ebenfalls nicht mehr unbekannt. Die Sängerinnen und Sänger bescherten der Stadtkirche in ‍Elbingerode bereits im vergangenen Winter ein volles Haus und sorgten für ein musikalisches Erlebnis.   

Mit dem Konzert nun am Sonnabend präsentiert der Chor das Ergebnis der diesjährigen Winterarbeitsphase im Kloster Michaelstein bei Blankenburg. Zuhörer könnten sich freuen und gespannt sein, hieß es vorab.   

Künstlerischer Leiter des Chores ist Wolfgang Kupke, Rektor der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik Halle. Eintrittskarten gibt es an der Abendkasse.  

Bild: Der Landesjugendchor Sachsen-Anhalt ist berühmt für seinen A-capella-Gesang – Sonnabend in Elbingerode zu hören. Foto: privat

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Groß und Klein tauchen in die Welt der Märchen ein

(09.11.2010)

Elbingerode (uba). „Vorhang auf!“, so hieß es kürzlich wieder einmal in der Stadtkirche von ‍Elbingerode. Bereits zum fünften Mal führte die Laienspielgruppe der Kirchengemeinde ein Märchenstück für Menschen aller Altersgruppen auf, diesmal war „Schneeweißchen und Rosenrot“ ausgewählt worden.   

Die Rahmenhandlung: Ein Fotograf und seine Assistentin wollen, in leichter Abwandlung der bekannten Geschichte, Märchenfiguren im Harzwald fotografieren. Da treibt ein böser Zwerg sein Unwesen und verzaubert einen Prinzen in einen Bären. Dieser wird dann von den beiden Mädchen und ihrer Mutter beschützt und erhält schließlich seine menschliche Gestalt zurück.   

Am Ende siegt das Gute über das Böse, triumphiert die Liebe – märchenhaft eben! Wie bereits in den vergangenen Jahren agierten die Darsteller auch dieses Mal mit viel Spiel   freude und gelegentlich auch mit Improvisationstalent – sehr zum Vergnügen des Publikums. Vergessen schien der Probenstress der vorangegangenen Wochen, als sich der Vorhang schließlich hob.   

Herrlich anzusehen seien jedes Mal die Kostüme und Requisiten aus dem eigenen Fundus der Akteure, darin waren sich die Zuschauer einig. Eine phantasievolle Kulisse mit viel Liebe zum Detail gestaltet und nahezu professionelle Beleuchtung, Ton- und Bühnentechnik habe Kinder und Erwachsene in die Welt des Märchens eintauchen lassen.    „Schade nur, dass sich nicht noch mehr Zuschauer den Sonntagnachmittag verzaubern ließen“, meint Zuschauerin Gertraud Dannhauer und fährt fort: „Ein Dankeschön für das heitere Erlebnis allen Mitwirkenden unter der Leitung von Christiane Woratz. Machen Sie weiter, wir haben Lust auf mehr!“  

Bild: Lustige und auch spannende Szenen gab es zuhauf bei der Aufführung des Märchens „Schneeweißchen und Rosenrot“ in der Elbingeröder Stadtkirche. Foto: privat

Volksstimme Wernigerode, 08.11.2010

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290 junge Leute verbringen tolle Kirchennacht und beschließen sie mit einem lebenden Wort

(02.11.2010)

Die Gemeinde St. Jakobi in ‍Elbingerode war Gastgeber des Jugendtages im Kirchenkreis Halberstadt. Knapp 300 junge Leute würdigten dabei von Sonnabend bis gestern den Reformationstag mit einer erlebnisreichen Kirchennacht. Es war die 4. in ‍Elbingerode.      ‍

Elbingerode. Zu einem vollen Erfolg wurde die Churchnight oder Kirchennacht für Kinder und Jugendliche des gesamten Kirchenkreises Halberstadt am Wochenende, freut sich Pfarrer Ernst Wachter.   

290 junge Leute aus nah und fern sprengten beinahe den Rahmen des Jugendtages, aber auch das wurde gemeistert. „Ein besonderer Dank gilt den vielen, vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern, den Erwachsenen wie den Jugendlichen, die am Grill, beim Essen und einfach überall mit zupackten“, so der Pfarrer gestern.   

Ein zweites dickes Dankeschön der Kirchengemeinde gilt der Stadt Oberharz/Ortsteil ‍Elbingerode. „Uns wurde alle erdenkliche Unterstützung gegeben“, betont Wachter weiter. So konnten zum Beispiel die Schulen und die Turnhalle mit in das Veranstaltungsangebot einbezogen werden.     

Dank dieser so weitgreifenden Unterstützung von Bürgern und Behörden sei das bunte Programm unter dem etwas provokanten Titel „Mut statt Mutti“ mit viel Spaß und Begeisterung abgelaufen wie ein Uhrwerk. Das Gewusel   wurde zu Beginn kurzzeitig so groß, daß es nur mit Megafon zu lenken war. Dann nahm die Kirchennacht ihren Lauf.   

In Workshops ging es um Poetry Slam, Gospelgesang und andere Themen. Ein „Mega-Spaß“, so Ernst Wachter, „war die Stadtrallye.“ Dabei liefen Teilnehmer mit Leuchtstäben durch ‍Elbingerode und wurden von anderen wieder eingefangen – mit großem Gaudi und   Hallo. Für die Jugendlichen ab 16 Jahre gab es in der Nacht noch einen Film: „Wahrheit oder Pflicht“. Auch er war zum Reformationstag im Gedenken an Martin Luther Themen wie selbstständiges Denken, Kreativität und Mut gewidmet.   

Geschlafen haben die vielen Teilnehmer in der Stadt verteilt – in der Altenpflegeschule und im Haus „Tanne“ des Mutterhauses, in der Jugendherberge und in der St. Jakobikirche selbst. Dort fand zum Abschluss und Höhepunkt der Churchnight gestern ein Gottesdienst für Jugendliche und Eltern im vollbesetzten Kirchenschiff statt. Rund 500 Gäste hörten dabei auch das Ergebnis des Gospel-Workshops und sparten nicht mit Beifall.   

Es war die 4. Churchnight der evangelischen St. Jakobigemeinde ‍Elbingerode. Sie hatte die Churchnight-Idee aus dem Süddeutschen übernommen und sonst bisher so etwa 60 Teilnehmer. Dieses Jahr entstand der Plan, den Jugendtag des Kirchenkreises Halberstadt als Kirchennacht zu organisieren. Er sei aufgegangen, so Wachter. Den Abschluss bildete gestern eine Menschenkette, die das Hauptthema des Treffens mit einem Wort auf den Kirchplatz schrieb: Mut.  

 

Bild: In Massen strömten Jugendliche des Kirchenkreises Halberstadt am Sonnabend nach Elbingerode, dort begann die 4. Churchnight.
 
Bild: „Mut“ schrieben die Teilnehmer des gelungenen Jugendtages zum Abschluss gestern Vormittag auf den Kirchplatz.   Leserfoto: Paula Wachter
 
Bild: St. Jakobi-Pfarrer Ernst Wachter hatte nicht nur alle Hände voll zu tun, sondern brauchte auch ein Megafon, um sich Gehör zu verschaffen. Fotos (2): Lars Meißner

Von Burkhard Falkner, Volksstimme Wernigerode, 01.11.2010

Kirchennacht für die Jugend: Mut statt Mutti

(28.10.2010)

Elbingrode (bfa). Essen, Klönen, Musikmachen, Basteln, Filmschauen, Schlafen - und alles mit vielen Altersgefährten in der Kirche.   

Dazu wird zum Reformationstag Sonnabendnacht in die Stadtkirche St. Jakobi eingeladen. Der Jugendtag oder die Churchnight des Kirchenkreises Halberstadt hat den Titel „Mut statt Mutti“.   

Das Motto sei nicht gegen Eltern gerichtet, wie betont wird, sondern ist eine Einladung an Jugendliche von 12 bis 20 Jahren, sich mal von Zuhause zu lösen und eine Nacht unter dem Dach der Kirche zu verbringen. Schlafsack und Isomatte sind mitzubringen.   

Beginn ist am Sonnabend, 30. Oktober, um 17 Uhr. Ab 16 Uhr ist bereits Anreise, können die Quartiere bezogen werden. „Wir erwarten etwa 250 Jugendliche“, so Pfarrer Ernst Wachter, der den Hut für die Organisation auf hat.    Nach der Eröffnung und Begrüßung startet dann um 18.30 Uhr ein Workshop mit Themen wie Graffiti, Trommeln, Bibel, Kreatives mit Speckstein, Typberatung, Gedicht oder Ökologie. Themen sind ebenso Gospel, Selbstverteidigung und Ähnliches mehr. Um 22 Uhr startet eine Stadtrallye, anschließend gibt es eine Dunkelandacht und einen Nachtfilm.

Der Sonntag beginnt mit einem gemeinsamen Frühstück und wird mit einem Gottesdienst mit den Eltern fortgesetzt. Anschließend wird auf dem Kirchplatz zu einer Mut-Aktion eingeladen. Infos und Anmeldung vor Ort oder über Jugendarbeit@kirchenkreis-halber stadt.de  

 

Volksstimme Wernigerode, 27.10.2010

Über 500 Besucher und viele Überraschungen beim Gemeindefest in und um St. Jakobi

(28.06.2010)

Elbingerode (gbr/bfa). Mit einem besonderen Gottesdienst wurde das diesjährige Gemeindefest der evangelischen Kirchengemeinde kürzlich eröffnet. Zu ihm gehörten Spielszenen, Flötenspiel, Chorgesang und Gospelmusik.

Das Motto des Gottesdienstes war: „Es gibt Mieses aber auch Glaubensstärke.“ Pfarrer Ernst Wachter hielt die Predigt und lud dann zu einem bunten Fest rund ums Gotteshaus ein. Mit Abseilen vom Kirchturm   unter Aufsicht des Alpenvereins und Klettern auf Getränkekästen mit der Feuerwehr. Auch eine Fußballaktion mit Vikar Jan Voit lockte.

Die Kleinen tummelten sich auf einer Hüpfburg oder beim Büchsenwerfen, ließen sich auch von Alma Wachter, Sophie Riemenschneider und Sophie Sauerbaum fantasievoll schminken. Schokokuss-Wurfmaschine, Stockbrotbacken, Basteln und ein Puppenspiel gehörten ebenfalls zum bunten   Programm. Die Großen lockte derweilen eine Kaffeetafel zum Plaudern, es gab außerdem Grillwürstchen und kühle Getränke. Und der Erlös von den Flohmärkten wurde für die Kinderwelthilfe gespendet.

Höhepunkt auch in diesem Jahr war wieder das traditionelle Konzert der Elbingeröder Chöre. Dazu strömten viele Besucher herbei. Für sie wurde gemeinsam „Am Brunnen vor dem Tore“ zur Begrüßung gesungen. Danach gaben die Heimatgruppe Elbingerode, der Kirchenchor und der Flötenkreis, der Frauen- und Männerchor „Frohsinn-Eintracht“ und der Chor der Neuapostolischen Gemeinde Kostproben ihrer Sangeskunst.

Die Zuhörer dankten für den aus Sicht vieler Gäste hörenswerten Streifzug durch das reichhaltige Repertoire all dieser ausschließlich Elbingeröder Chöre mit viel Applaus. Als Abschluss gab‘s noch Kino und dabei den Film: „Das Beste kommt zum Schluss“.

Rund 50 Gemeindemitglieder halfen bei der Vorbereitung und Durchführung des Festes.   Ihnen wird von der Kirchengemeinde ebenso herzlich gedankt wie den Elbingeröder Firmen und Einrichtungen, die die vielen Preise und Sachwerte gespendet hatten. Durch diesen Einsatz aller sei das mit insgesamt über 500 Besuchern gefeierte Fest wieder einmal besonders gelungen, hieß es.

 

 

Bild: Kistenklettern war nur eine der Attraktionen für die jungen Festgäste. Fotos (2): Günther Breutel

 

Titelbild:  Mehrere Elbingeröder Chöre – hier die Heimatgruppe – sorgten zum Gemeindefest der Stadtkirche für Wohlklang und ein volles Haus.
Volksstimme Wernigerode, 28.06.2010

Foto zu Meldung: Über 500 Besucher und viele Überraschungen beim Gemeindefest in und um St. Jakobi

St. Jakobi feiert mit Sommerkino

(18.06.2010)

Elbingerode (bfa). Zum Gemeinde-Kinderfest wird am Sonntag, 20. Juni, ab 14 Uhr in und an die Stadtkirche St. Jakobi Elbingerode eingeladen. Es beginnt mit einem Fest- und Kindergottesdienst. Ab 15 Uhr Markttreiben mit Kaffeetafel, Hüpfburg, Basteln, Quiz, Abseilen vom Kirchturm u. a. m. Um 17 Uhr beginnt in der Kirche ein Konzert mit den Elbingeröder Chören, zeitgleich nebenan Puppentheater: „Der Kasper kommt“. Ab 18 Uhr wird gegrillt, und ab 20 Uhr gibt‘s Sommerkino mit dem Streifen „Das Beste kommt zum Schluß“. Für Gäste aus den Pfarrverbandsorten Elend und Königshütte fährt extra ein Bus. Der Zubringer fährt Sonntag 13.20 Uhr ab Elend, Rückfahrt: 19 Uhr.

 

Volksstimme Wernigerode, 18.06.2010

Nach Sarina Lesinski nun Eberhard Heiße

(01.06.2010)

Elbingerode (bfa). Eine Lesung ist absolviert, die nächste aber schon in Sicht, Elbingerode wird Lesekommune.

So stellt Autor Eberhard Heiße am Donnerstag, 3. Juni, um 19.30 Uhr in der Stadtkirche St. Jakobi sein Buch „Durchs rote Meer und andere Wüsten“ vor. Es basiert auf den spannenden Erinnerungen des kirchlichen Jugendmitarbeiters zu DDR-Zeiten, heißt es vorab. Jung und Alt sind zu dem unterhaltsamen, informativen und herausfordernden Abend, so die Kirchengemeinde, herzlich willkommen.

Erst letzte Woche hatte Autorin Sarina M. Lesinski auf Einladung des Fördervereins Stadtbibliothek Elbingerode ihren Roman „Die letzte Karte von Andreashall“ im Haus „Bodfeld“ vorgestellt. Es ist das elfte Buch der Blankenburgerin und schlägt einen Bogen von der Heide bis zum Harz. Die Zuhörer hätten sich von dieser spannenden, etwas fantastischen Erzählung sehr angetan gezeigt, so Bücherei-Chefin Alexandra Werner. Sarina Lesinski ist Stammgast in Elbingerode. Sie wird am 30. Juni um 9.30 Uhr wieder da sein und aus einer ihrer Geschichten für Kinder vorlesen.  

 
Bild: Autorin Sarina Lesinski liest im Haus „Bodfeld“. Die Schriftstellerin ist schon Stammgast in Elbingerode und kommt am 30. Juni wieder. Zuvor liest in der Stadtkirche St. Jakobi Eberhard Heiße. Foto: privat
Volksstimme Wernigerode, 01.06.2010

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Seemannsgarn und Andacht

(25.05.2010)

Jedes Jahr ein neues Erlebnis. Das ist typisch für unseren Pfarrer, der sich immer was Besonderes einfallen lässt. Und so hieß es am 5. Mai: Auf geht es mit zwei Bussen in unseren schönen Harz zur Okertalsperre und nach Bad Grund. Egal, ob es im „Wonnemonat“ an den Tagen zuvor noch ungemütlich kalt und regnerisch war. Aber für uns aus Elbingerode, Elend und Königshütte, Ältere und „Jüngere“ schien wie bestellt die Sonne vom blauen Himmel, ein Geschenk von oben!

Pustig und kühl war‘s am Wasser, aber als wir uns auf unseren Plätzen im Bauch des „MS Aquamarin“ eingefädelt hatten, wurde es bei Kaffee und Schwarzwälder Kirschtorte warm und gemütlich. Anfangs konnten wir noch den Ausführungen des Kapitäns folgen, der Interessantes zum Stausee, seiner Historie und der „höchsten (Seefahrt) im Norden“ erzählte, dazu auch Seemannsgarn von den silbernen Kirchenglocken des versunkenen Dorfes Schulenberg, die bei Niedrigwasser ertönen, um vor einer Havarie zu warnen. Tatsächlich musste der kleine Waldarbeiterort vor der Flutung weichen und wurde auf einer Anhöhe neu errichtet.

Seit 1956 existiert jetzt der „Vierwaldstädter See“ des Nordens, dessen sämtliche Buchten wir durchkreuzt haben. Später gingen alle gut gemeinten Erläuterungen im Volksgemurmel unter, soviel gab es untereinander zu plaudern. Nach zweistündiger „Hochseefahrt“ ging es zurück in die Busse und über Berg und Tal, durch Wälder und Wiesen und unzählige Kurven nach Bad Grund mit der Bergarbeiterkirche „St. Antonius“ als Ziel. Dort hielt uns Pfarrer Wachter eine Andacht, bei der es um den vieldeutigen Begriff „Glauben“ ging, wir beteten den Wochenpsalm zum Sonntag „Kantate“ und sangen, begleitet von der pastörlichen Gitarre. Vom vormaligen Pfarrer der Gemeinde, den viele von den Herbsttreffen des Clausthaler Kirchenkreises her kannten, erfuhren wir so manches über dieses bescheiden kleine, aber doch alte Kirchengebäude, das im 15. Jahrhun   dert entstand, zusammen mit der ältesten der sieben Oberharzer Bergstädte.

Es steht noch auf den alten Mauern, nur der hölzerne Oberbau ist nach einem Brand neueren Datums. Das Kruzifix aus alter Zeit, das Altar- und das Lutherbild, der Taufstein und die Buntglasfenster wurden uns nahe gebracht.

Pünktlich gegen 19 Uhr trudelten wir nach schönen Erlebnissen in Elbingerode ein. Unsere Dankbarkeit für den wunderschönen Ausflug fand die Krönung darin, dass uns der folgende Tag kaltes Regenwetter beschert hat. So bleibt uns dieser Maiausflug in ganz besonders schöner Erinnerung.

Hans-Henning Lippe, Elbingerode  

 
Bild: Einen erlebnisreichen Ausflug unternahmen die Senioren aus Elbingerode, Elend und Königshütte.
Wernigeröder Volksstimme,25.05.2010

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Die junge Gemeinde packt kräftig zu

(16.04.2010)

Elbingerode (gbr/bfa). Seit einigen Jahren treffen sich die Jugendlichen der evangelischen Kirchengemeinde St. Jakobi stets in den ersten Wochen des Frühlings im Pfarrhausbereich, um bei Jugendprojekten viele gemeinnützige Arbeiten ehrenamtlich zu leisten. So war es auch kürzlich wieder.

Etwa 20 junge Leute kamen zusammen – alles Stammgäste der beliebten Jugendtreffreihe „T-Time“ („Teezeit“) oder auch des Jugendkreises der Stadtkirchgemeinde. Es sind Mädchen und Jungen im Alter ab der 7. Klasse aufwärts. Und sie verlebten auf diese Weise mit gemeinsamer Arbeit, gemeinsamen Mittagessen und mit dem fröhlichen Beisammensein nutzbringende Ferientage.

Viel zu tun hatten die jungen Leute auch. Gab es doch nach der in diesem Jahr recht langen Winterperiode so manche Schmutzecke aufzuräumen oder angesammelten Unrat zu beseitigen. Das wurde angepackt. Außerdem wurden auf   dem Friedhof 30 Bäume gepflanzt und die Zäune rund um Elbingerodes Stadtkirche herum neu gestrichen. Auch Baugruben für Wegeleuchten wurden ausgehoben und im Pfarrspielgarten sowie am Volleyplatz die Bäume gestutzt sowie einige Sitzbänke abgeschliffen. Gemeinsam ging die   Arbeit gut von der Hand. Und einige junge Leute bereiteten außerdem schon das Kinder-Sommerlager vor. Es wird in Elend stattfinden. Dabei sollen, so hieß es, die Kleinen dann auch soviel Freude haben wie jetzt die Großen bei ihrem traditionellen Frühjahrsputz der jungen Gemeinde.  

 
Bild: Einen Frühjahrsputz-Einsatz gab es auch hier in der jungen Gemeinde der St. Jakobikirche Elbingerode. Nur kurz unterbrachen die jungen Leute um Pfarrer Ernst-Ulrich Wachter (hinten Mitte) ihre Arbeiten für dieses gemeinsame Bild. Foto: Günther Breutel
Volksstimme Wernigerode, 16.04.2010

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Osternacht mit Kerzenlicht, Gospel und vier Taufen

(06.04.2010)

Elbingerode (gbr/bfa). Einen „etwas anders gestalteten Gottesdienst“, so Pfarrer Ernst Wachter, erlebten die rund 150 Besucher der Osternachtsfeier am Sonnabend in der Stadtkirche St. Jakobi. Und es fing schon mit der Begrüßung an.

Denn die Besucher kamen in eine zunächst vollkommen dunkle Kirche, die dann durch Kerzen erhellt wurde. Ausgeschmückt wurde der Gottesdienst durch ein Pantomimenspiel von der Jugendgruppe über die Kreuzigung Christi und das Verhalten der Menschen zu ihm. Das Publikum sparte nicht mit Beifall, zeigte sich auch angetan vom Gospelchor, der mit seinen mitreißenden Songs für Bewegung im Kirchenschiff sorgte. In der Predigt deutete der Pfarrer die Osterbotschaft nach Matthäus aus und konnte auch zu einigen Taufen schreiten. Die Weihe erhielten Mandy Heyder aus Elbingerode, Jamie-Luisa Lauckert aus Rübeland sowie Anna und Caroline Martens aus Celle. Letztere beiden waren über ihren in Elbingerode wohnenden Onkel auf die Stadtkirche zugekommen und hatten den Wunsch geäußert, in Elbingerode getauft zu werden.

Alle Täuflinge wurden als neue Mitglieder der evangelischen Gemeinde herzlich begrüßt. Viele blieben auch im Anschluss an das sehr stimmungsvolle Erlebnis dieser Osternachtsfeier, wie Besucher sagten, zu einem Beisammensein im Gemeindesaal.  

 
Bild: In Elbingerodes Stadtkirche nach der Taufe in der Osternacht: Pfarrer Wachter mit Mandy Heyder, Jamie-Luisa Lauckert sowie Anna und Caroline Martens (von links). Foto: Günther Breutel
Volksstimme Wernigerode, 06.04.2010

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Eine junge Gemeinde geht segeln und sucht Anne Frank

(03.04.2010)

Elbingerode (gbr/bfa). Ein besonderes Osterei bekam die junge Gemeinde der Elbingeröder Stadtkirche schon kurz vor Ostern überreicht: 2500 Euro Spendengeld für einen Ausflug in die Niederlande, zum Segeln und hautnahen Kennenlernen der Geschichte von Anne Frank.

Die Jugend der evangelischen Kirchengemeinde St. Jakobi geht schon seit Jahren regelmäßig auf große Fahrt. So auch in diesem Jahr. Dafür hat sich die Gruppe um Luisa, Heike oder Sebastian gemeinsam mit Pfarrer Ernst-Ulrich Wachter jedoch einen ganz besonderen Segeltörn vorgenommen. Ziel   ist das Ijsselmeer in den Niederlanden. Auf dem deutsch auch Eiselmeer genannten See steht ein historisches Segelschiff für die Elbingeröder zur Verfügung. Auf ihm können die Jugendlichen ab 13 Jahre Segelfertigkeiten lernen, Kameradschaft leben, Spaß haben, Abenteuer erleben. Doch nicht nur das.

Zu der Reise gehört auch das Gedenken an Anne Frank mit ihrem berühmten Tagebuch über das Grauen zur Nazizeit. Sie hätte jetzt ihren 80. Geburtstag gehabt. An einem Abend sollen Passagen aus dem Tagebuch vorgelesen werden, auch einen Besuch im Anne-Frank-Haus in Amsterdam planen die Elbingeröder. Enden wird die Tour auf einem Bauernhof in der Lüneburger Heide, und umsonst ist das Abenteuervergnügen natürlich auch nicht. Rund gerechnet hätte jeder Teilnehmer 349 Euro berappen müssen. „Das kann man heutzutage keinem mehr zumuten“, so Wachter.

Deshalb wurde u. a. mit Auftritten des Gospelchores begonnen, Geld zu sammeln. Zugleich machte sich der Pfarrer auf die Suche nach Sponsoren. Mit Erfolg. Beim Lionsclub, der soziale Projekte fördert, fragten die Elbingeröder gezielt nach, sagten auch, wofür das Geld angelegt werden soll. Und zur Freude der jungen Leute gab es bald nicht nur eine positive Antwort, sondern sogar eine größere Summe: 2500 Euro wurden vom Erlös des jährlichen Herrenabends abgezweigt. Landrat Michael Ermrich und Diether Schmegner vom Lionsclub brachten die Spende persönlich in die Kirche. Pfarrer Wachter und die Jugendlichen danken herzlich. Das letzte fehlende Geld werde auch noch zusammenzubringen sein, hieß es. Und dann gehen um die 20 junge Elbingeröder auf große Reise.  

 
Bild: Vorösterliche Freude über ein besonderes „Ei“ in Elbingerode: Pfarrer Ernst Wachter nimmt hier, flankiert von Landrat Dr. Michel Ermrich (rechts) und Diether Schmegner (links), eine große Spende entgegen. Darüber freuen sich auch die diesjährigen Konfirmanden, von links: Luisa Möllenberg, Sophie Riemenschneider, Luise Spormann, Heike Osterwald, Sebastian Walter, Benni Fischer. Foto Günther Breutel
Volksstimme Wernigerode, 03.04.2010

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Gospel und Taufe in der Osternacht

(31.03.2010)

Elbingerode (bfa). Zu einem besonderen Osternacht-Gottesdienst mit Erwachsenentaufen wird am Sonnabend, 3. April, in die Stadtkirche St. Jakobi eingeladen. Beginn ist um 23 Uhr. Licht, Musik und „herausfordernde Gedanken“, so die Gemeinde vorab, sollen dann zu erleben sein. Mitwirkende sind u. a. der Gospelchor und die Theatergruppe. Im Anschluss ist Zeit zu Imbiss und Gedankenaustausch.

 

Volksstimme Wernigerode, 31.03.2010

Kirche bald mehr geöffnet

(23.03.2010)

Elbingerode (bfa). Ab 15. April soll die Stadtkirche St. Jakobi mehr geöffnet werden.

„Einheimische und Touristen haben dann wieder die Möglichkeit, die Kirche und die Ausstellung anzuschauen, einen Moment dem Alltag zu entfliehen, die Stille zu genießen oder Andacht zu halten“, wie mitgeteilt wird.

 Zur Vorbereitung der Aktion treffen sich Interessierte am Donnerstag, 25. März, um 10.30 Uhr im Pfarrhaus, um Organisatorisches abzusprechen.

 

Volksstimme Wernigerode, 23.03.2010

Über 8000 Euro für die St. Jakobikirche

(16.03.2010)

Elbingerode (bfa). „Unglaubliche 8019,81 Euro kamen zusammen!“, informiert Catrin Schneider von der evangelischen Kirchgemeinde St. Jakobi und ist überrascht.

Denn soviel Geld kullerte jüngst bei den Kirchenhelfern aus den Sammelbüchsen. Damit waren sie letzte Woche von Montag bis Mittwoch durch die Stadt gegangen, um Spenden für die Sanierung der Stadtkirche zu sammeln (wir berichteten). „Soviel gaben die Elbingeröder für ihre Kirche!“, lobt Frau Schneider weiter, „und das, nachdem 2003 für die Heizung, 2005 und 2007 für das Kirchendach und 2008 für die Glocken schon mehr als 45 000 Euro an Spenden zusammengekommen sind.“ Dafür danke die Kirchengemeinde allen Spendern, aber auch den Sammlern sehr herzlich.

 „Es freut uns sehr, dass durch die Sammlung die Sanierung der Fassade und einiger Fenster ein Stück vorangehen wird“, so Pfarrer Ernst Wachter. Er zeigte sich stolz darauf, „dass die Oberharzer Kleinstadt im Bezug auf das Spendenaufkommen für ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude viele große Städte in den Schatten stellt“. Wachter kündigt an, dass dieses Jahr drei der einsturzgefährdeten Maßwerkfenster von Grund auf saniert werden sollen.

 

Volksstimme Wernigerode, 16.03.2010

Spendensammler klingeln

(08.03.2010)

Elbingerode (cst). „Wir haben mehr als die Hälfte geschafft.“ Und: „Wir brauchen ihre Unterstützung.“ Mit diesen Sätzen ist ein offener Brief der Kirchengemeinde Elbingerode überschrieben, den alle Einwohner jüngst in ihren Briefkästen vorgefunden haben. Die öffentliche Finanzsituation werde schlechter und damit der Eigenanteil der Kirchengemeinde an den Sanierungskosten für die Stadtkirche höher, informierte Pfarrer Ernst Ulrich Wachter in dem Schreiben. Viel sei bereits geschafft, aber „Fenster und Fassaden stehen ganz oben auf der Liste“. Und auch die Innensanierung, bedingt durch die vielen Wasserschäden, müsse dringend angegangen werden, ebenso wie die Orgelsanierung. Um dafür Geld zu sammeln, schicke die Kirchengemeinde von heute bis Mittwoch, 10. März, Spendensammler von Tür zu Tür. Diese könnten sich mit einem Ausweis legitimieren.

 

Volksstimme Wernigerode, 08.03.2010

Königshütter Seniorenkreis trifft sich – Weltgebetstag in der Stadtkirche: Fotos aus Kamerun regen Gespräche an

(04.03.2010)

Elbingerode/Königshütte (cst). Zum Weltgebetstag trifft sich morgen um 15 Uhr der Seniorenkreis in Königshütte. Um 19 Uhr wird in der Stadtkirche ein Gottesdienst ebenfalls zum Weltgebetstag gefeiert. Für diesen besonderen Tag haben eigens Frauen aus Kamerun unter dem Motto „Alles, was Atem hat, lobe Gott“ die Liturgie zusammengestellt. Es sei zur Tradition geworden, so Catrin Schneider von der Kirchengemeinde, dass sich an dem ökumenischen Abend Frauen und Männer aller Gemeinden zum Gottesdienst treffen, Fotos über Kamerun ansehen und beim gemeinsamen Essen ins Gespräch kommen.

 

Volksstimme Wernigerode, 04.03.2010

Landesjugendchor begeistert mit höfischer Musik

(04.03.2010)

Elbingerode. Ein Konzert mit hochqualifizierter Chormusik hat jüngst der Landesjugendchor in der Elbingeröder Stadtkirche St. Jakobi geboten.

Die jugendlichen Chormitglieder treffen sich dreimal im Jahr zu gemeinsamen Probephasen, die regelmäßig mit Abschlusskonzerten gekrönt werden. So trafen sich die 29 Sängerinnen und Sänger kürzlich zu Probetagen im Kloster Michaelstein bei Blankenburg. Dort und in der Elbingeröder Kirche gaben sie danach einen Einblick in ihren Leistungsstand. Und dieser war sehr beachtlich.  

Das Thema der Probewoche war die musikalische Form des Madrigals, den Liebesliedern der höfischen Zeit des 16. und 17. Jahrhunderts. Unter der Leitung des Kirchenmusikdirektors Professor Wolfgang Kupke wurden Madrigale aus der Renaissance und deren moderne Bearbeitung durch den Komponisten Morten Lauridsen (Dänemark/USA) einstudiert und dann den mehr als 130 Zuhörern in Elbingerode zum Besten gegeben.

„O Herze seufze“ war das Konzert bezeichnet, und diese Wortkreation stammt aus einer Tonschöpfung von Hans Leo Hassler. Weitere zu Gehör gebrachte Madrigale stammten von Heinrich Schütz, Michael   Praetorius, Orlando di Lasso und anderen. Wie aus einem Guss erklangen diese Weisen. Sauber in den Einsätzen, vollendet in der Homogenität und gut ausgewogen in den stimmlichen Besetzungen, so präsentierte sich der Chor, dem man ohne weiteres einen sehr hohen Leistungsstand bescheinigen kann.

Das Dirigat von Wolfgang Kupke war sehr dynamisch und für die Sänger anspruchsvoll. Viel Applaus gab es für die reife Chorleistung. Ohne Zugaben ließen die Konzertgäste die Sänger nicht ziehen. Lobend äußerte sich Kupke über die gute Akustik in der Kirche und über die zahlreichen Besucher.  

 
Bild: Aus den italienischen Madrigalen von Heinrich Schütz sang der Landesjugendchor „O primavera“ in der Elbingeröder Stadtkirche. Foto: Günther Breutel
 Von Günther Breutel, Volksstimme Wernigerode, 04.03.2010

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Letzte Chance zum Mitfahren

(19.01.2010)

Elbingerode (bfa). Nur noch wenige freie Plätze gibt es für die Kinderfreizeit der St. Jakobigemeinde in den Winterferien. Interessierte Kinder beziehungsweise Eltern sollten sich daher umgehend melden, teilte Catrin Schneider aus dem Gemeindebüro mit. Die Mädchen und Jungen fahren vom 9. bis 12. Februar ins Forsthaus Eggerode. Dort stehen Rodeln und Toben, Singen und Spielen, Geschichtenerzählen und Basteln auf dem Programm. Für Betreuung ist gesorgt. Infos und Anmeldungen im Gemeindebüro, Telefon (03 94 54) 4 26 76.

 

Volksstimme Wernigerode, 19.01.2010

1645 Euro Spende für Haiti

(19.01.2010)

Elbingerode (san/bfa). Eine Spende von insgesamt 1645 Euro brachten bis gestern Morgen die Gemeinden von der Evangelisch-Kirchlichen Gemeinschaft, des Mutterhauses und der Stadtkirche St. Jakobi ‍Elbingerode zusammen. Unter Federführung der Ev.-Kirchlichen Gemeinschaft war der Abschlussgottesdienst der Allianzgebetswoche am Sonntag organisiert und die Kollekte für die Erdbebenopfer in Haiti vorgesehen worden. Das gesammelte Geld geht nun an die Diakonie-Katastrophenhilfe zur direkten Hilfe vor Ort.

 

Volksstimme Wernigerode, 19.01.2020

Allianzgebetswoche mit Spende für Haiti

(16.01.2010)

Elbingerode (bfa). Mit einer Kollektensammlung wollen drei christliche Gemeinden der Stadt und deren Gäste zum Abschluss-Gottesdienst der 164. Internationalen Allianzgebetswoche am morgigen Sonntag im Mutterhaus ein Zeichen der Hilfe setzen.

Die ganze vergangene Woche lang hatten die Gemeinden St. Jakobi, im Mutterhaus und von der Evangelisch-Kirchlichen Gemeinschaft in Elbingerode gemeinsam Gebetsabende organisiert. „Aufgabe der Evangelischen Allianz ist es auch, gemeinsam gegen Armut zu kämpfen", teilte Schwester Andrea Kammer, Sprecherin des Mutterhauses, mit. „Deshalb werde ganz aktuell für die Erdbebenopfer vom Dienstagabend in Haiti Geld gesammelt und an die Diakonie-Katastrophenhilfe überwiesen. „Diese arbeitet seit Jahren in Haiti. Ihre Mitarbeiter leben vor Ort, kennen das Land und sind einsatzfähig. Durch die enge Zusammenarbeit mit örtlichen Partnerorganisationen und weiteren kirchlichen Hilfswerken kann die Diakonie Katastrophenhilfe schnell und an der richtigen Stelle Hilfe leisten", betont Schwester Andrea.

Die Überlebenden in Haiti bräuchten dringend Nahrungsmittel, Decken, Trinkwasser und Medikamente. Dazu Unterstützung für den Wiederaufbau. Das Leid sei unvorstellbar. Schulen, Krankenhäuser, die Hütten der Armen und der Palast des Präsidenten seien zusammengefallen. Praktisch funktioniere nichts mehr.

„Die gesammelten Beiträge sollen helfen, diese Not zu lindern", heißt es in der Einladung zum gemeinsamen Abschlussgottesdienst mit Kollekte für Haiti. Der findet morgen um 9.30 Uhr im Mutterhaus statt. Alle Interessierten und jeder, der helfen möchte, ist willkommen.

 

Volksstimme Wernigerode, 16.01.2010 

Riesenspaß mit 17 Engeln, Ochs und Esel

(24.12.2009)

Elbingerode. Hinter die Kulissen des traditionellen Krippenspiels in der St. Jakobikirche ‍Elbingerode geschaut! 30 Mädchen und Jungen proben eifrig. Vorstellung ist - wie in vielen anderen Orten auch - heute. Start in ‍Elbingerode ist um 17 Uhr auf der bis zuletzt geheimgehaltenen Bühne, und mit zwei Videoleinwänden.  

Ein lebendiges Krippenspiel, das ist doch zu Weihnachten nichts Besonderes. Oder doch? In Elbingerodes Stadtkirche schon. Und nicht nur, weil die Tradition des Weihnachtsspiels in der St. Jakobikirche im Stadtzentrum schon lange zurückreicht, sondern weil hier die ganze Gemeinde „mitzieht" und quasi neue Figuren geschaffen werden müssen, weil der Mitspieleifer so groß ist.

Etwa 30 Mädchen und Jungen zwischen 7 und 15 Jahren sind bereits seit Wochen regelmäßig in der Kirche und lernen auch zu Hause. „Mein Enkel Jannes redet schon von nichts anderem mehr", berichtet Oma Jutta Löffler. Sie will heute schon früh da sein, um in der vollen Kirche einen guten Platz zu ergattern, damit sie ihren Enkel auch gut sehen kann. Der 7-Jährige gehört mit zur Gruppe der „Einwohner" in dem Stück. Außerdem gibt es noch etliche Hirten und Weisen zu erleben, und 17 Engel. Über diese große Zahl wundert sich sogar Pfarrer Ernst Ulrich Wachter, der seit 2002 jedes Jahr für eine tolle Weihnachtstheatergeschichte sorgt. „Natürlich nicht allein", gibt er gerne zu und sagt dem großen Team von Erwachsenen und Jugendlichen Danke für ihre teilweise auch schon alljährliche Unterstützung.

Jeden Donnerstag wurde nun in den letzten Wochen geprobt - Texte lernen, Stichworte nicht vergessen, passende Gesten probieren. Das braucht Disziplin, das strengt auch an. Deshalb gab es nach jeder Probestunde eine gemeinsame Auflockerung - mit Weihnachtsbasteln oder Plätzchenbacken nach Herzenslust.   Da waren auch Josef alias Sandra Sauerbaum und Maria alias Ella Wachter, beide zehn Jahre alt, wieder ganz Kind. Sie sind natürlich ein wenig die kleinen Starschauspieler, aber jeder Darsteller zählt. Vom Einwohner bis zu Ochs und Esel, die von Jugendlichen zum Leben erweckt werden.

Grundlage für alles ist natürlich die Geschichte um Jesu Geburt, wie sie in der Bibel und anderen urchristlichen Texten niedergelegt ist. Die Vorstellung in Elbingerode basiert auf einem älteren Theaterstück, das vom Pfarrer nochmal kräftig bearbeitet wurde. „Vor allem radikal gekürzt", wie Ernst Ulrich   Wachter erläutert. Aber der Inhalt, die Wirkung und der Spaß blieben erhalten, sollen gar noch besser zur Wirkung kommen und das Krippenspiel in Elbingerodes Stadtkirche zu einer Perle, zu einem schönen Erlebnis werden lassen. So hoffen nun alle und haben auch schon Lampenfieber.

Über die Gestaltung der Bühne und einzelner Kostüme wahrte die Truppe übrigens großes Stillschweigen. Verraten wurde nur, dass Maria und Josef diesmal schnurlose Mikrofone haben werden und sich freier bewegen können. Zwei Videoleinwände (Technik: Frank Sauerbaum) werden rechts und links der Zuschauer für einen guten Blick von allen Plätzen sorgen. Mehr aber wollten die Krippen-Kinder nicht sagen und verhängten auch das Bühnenbild. Ein bisschen Überraschung gehört - bei aller Tradition - eben auch zum Krippenspiel dazu.    

 

Bild: Hier noch vor versteckter Bühne in „Räuberzivil" - heute Abend als Heilige Familie, Engel, Hirten, Weise zu sehen: Elbingerodes Krippen-Kinder mit Vikar Jan Foit und Pfarrer Ernst Wachter (v. r.). Foto: Falkner

 

Von Burkhard Falkner, Volksstimme Wernigerode, 24.12.2009 

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Proben in der heißen Phase

(16.12.2009)

Elbingerode/Oberharz (bfa). In etlichen Kirchengemeinden kommen dieser Tage die Proben für das Krippenspiel in die heiße Phase. Mit Fleiß und Begeisterung sind viele Kinder und Jugendliche seit Wochen dabei. Manchmal in größeren Gruppen wie in Elbingerodes St. Jakobikirche. Dort üben Pfarrer Ernst Ulrich Wachter und das Kinderkram-Team mit rund 30 Darstellern. Nächster Treff ist dort morgen um 16 Uhr im Gotteshaus.

Auch in Hasselfeldes St. Antoniuskirche wird die Weihnachtsgeschichte emsig geübt. Etwa 20 Mädchen und Jungen studieren ihren Auftritt, angeleitet von Gottfried Köhler.

In Benneckensteins St. Laurentiuskirche arbeiten Katja Stieler und Peggy Rieche mit ihrer Gruppe an dem Stück, und in Allrodes Petruskirche ist am Montag um 14 Uhr der nächste Theater-Treff. In Stieges Kirche zur Hilfe Gottes üben nur zwei Darsteller, die aber mit Nachdruck als Maria und Josef. Die Aufführungen sind alle Heiligabend, meist um 17 Uhr, in Hasselfelde allerdings schon um 16 Uhr.

 

Volksstimme Wernigerode, 16.12.2009

Veranstaltungen zu m 20. Jahrestag der Grenzöffnung

(03.11.2009)

In Elbingerode ist aus Anlass des Grenzöffnungsjubiläums bereits am Donnerstag, 5. November, um 19 Uhr eine Gesprächsrunde im Kirchsaal des   Mutterhauses zu erleben. Gesprächspartner ist dann Pfarrer Ehrhart Neubert - Theologe, DDR-Oppositioneller und CDU-Politiker. Zu Beginn lassen einige Impressionen die Ereignisse von 1989 deutlich werden. Musikalische Beiträge zwischendurch sollen das Gespräch auflockern, auch Fragen aus dem Publikum sind möglich. Pfarrer Neubert arbeitete in den Friedenskreisen mit, brachte die erste soziologische Interpretation der oppositionellen Gruppen der 80-er Jahre hervor; war Mitglied im „Stolpe-Untersuchungsausschuss" und ist Verfasser einer Geschichte der DDR-Opposition von 1949 bis 1989. Der Eintritt zu dem Abend ist frei, um eine Spende wird gebeten. Weitere   Infos vorab gibt es im Mutterhaus - oder bei der Stadtkirchengemeinde St. Jakobi.

Denn dort wird rund um die Frage „Wie war das damals in ‍Elbingerode?" am Freitag, 6. November, um 19.30 Uhr zu einem rückblickenden wie ebenfalls lockeren Gespräch in die Winterkirche eingeladen. 

Elbingerodes Kirchgemeinde und Gotteshaus spielten im Herbst 1989 selbst eine Rolle, Bürger werden berichten, Moderation: Pfarrer Ernst-Ulrich Wachter. Wie bei allen Veranstaltungen sind Besucher auch dazu herzlich willkommen.    

 

Bild: Die früheren Bürgermeister Albert Baumann (Braunlage, links) und Franz Rudolf (Elend) begründeten einst die Tradition der Grenzfeste. Foto: Archiv

 

Von Burkhard Falkner, Auszug aus Volksstimme, 03.11.2009

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Nach ,Jesushaus‘ und Massai nun hebräische Lieder

(29.10.2009)

Hebräische Lieder erklingen am Sonntag, 1. November, ab 19.30 Uhr in der Stadtkirche St. Jakobi. Sängerin Esther Lorenz und Gitarrist Peter Kuhz nehmen das Publikum mit auf eine musikalische Reise durch das Judentum und seine Geschichte. Damit wird das Gotteshaus einmal mehr zum Veranstaltungszentrum. Nach „Jesus-House" 2007, Massai-Musik und vielem anderen mehr sowie der 3. Churchnight nun am   Sonnabend hebräische Lieder. Der Titel des Programms, „Laila, Laila", ist der Name eines israelischen Schlafliedes. Präsentiert wird in dem Konzert israelische und spanisch-jüdische Musikkultur - Gedichte sowie Texte über Feiertage und Bräuche. Auch Anekdoten und der berühmte jüdische Humor sollen nicht fehlen. ‍Elbingerö‍‍der und Gäste sind willkommen, die Kirchengemeinde Elbingerode-Elend-Königshütte lädt herzlich ein.   

 

Bild: Schon 2007 gab es hier in Elbingerodes Jakobikirche ungewöhnliche Bilder bei„JesusHouse". Am Reformationstag wird im Gotteshaus übernachtet, Sonntag gibt es jüdische Geschichte(n). Archivfoto: G. Breutel

 

Volksstimme, 29.10.2009

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Kindernothilfe bis Kirchenschlaf

(28.10.2009)

Zum Reformationstag am Sonnabend, 31. Oktober, gehen wieder Kinder der St. Jakobigemeinde in die Häuser und bitten um Spenden. Diese kommen der Kindernothilfe zugute. Außerdem wird an diesem Feiertag zu einer Kirchennacht eingeladen. Zu der „Churchnight" gibt es einen Jugendgottesdienst, eine Nachtaktion, Essen und Getränke, Spiele, Nachtkino und den Kirchenschlaf. Beginn ist Sonnabend um 19.30 Uhr, Ende der Veranstaltungen inklusive Schlaf am Sonntagmittag, 1. November, 12 Uhr. Weitere Infos siehe Internetseite der St. Jakobigemeinde oder über: churchnight.de

 

Volksstimme, 28.10.2009

„Spürbarer Hauch von Afrika" - „Mama Massai" in Elbingerode

(13.10.2009)

Begeistert und mitgerissen wurden kürzlich mehr als 120 Besucher beim Abend mit christlichen Liedern der Massai in der Stadtkirche Elbingerode. „Es war tatsächlich ein Hauch von Afrika zu spüren", so Dr. Christian Woratz: „Die Künstlerin Angelika Wohlenberg (‘Mama Massai‘) berichtete von ihrer anspruchsvollen, oft gefährlichen, aber immer durch ihren Glauben getragenen Arbeit." Erst der eröffne dem Volk eine Perspektive mit Bildung, Hygiene, Verantwortung, wie es hieß. Weitere Infos:  massai.org

 

Bild: Echte Massai aus Afrika begeisterten kürzlich mit christlichen Liedern die zahlreichen Zuhörer in der Stadtkirche Elbingerode. Foto: privat

 

Volksstimme, 13.10.2009

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Ohne Kuss - aber mit einem Knall wird der Frosch zu „König Dirk"

(09.10.2009)

Die Laienspieltruppe der Kirchengemeinde St. Jakobi Elbingerode erobert erneut die Herzen von Theaterfreunden. Ihr „Froschkönig" wurde grandios aufgeführt und mit tosendem Beifall belohnt.
„Versprochen ist versprochen", ermahnt „König Gerhard" alias Gerhard Beyer seine Tochter, „Prinzessin Christine" (Sabine Piotrowski). Sie will Frosch „Quakulus" alias Pfarrer Wachter plötzlich doch nicht zur Geburtstagsfeier hereinlassen, auch nicht heiraten ...

Auf diese und weitere Märchenszenen aus „Der Froschkönig" brauchte kürzlich in der Elbingeröder Stadtkirche St. Jakobi niemand lange zu warten. Die Spielgruppe der Gemeinde bot die Geschichte frei nach den Gebrüdern Grimm in einer äußerst gut gelungenen Aufführung dar. Die Truppe ist ja schon durch Märchenstücke wie „ Die goldene Gans" vielen Besuchern ans Herz gewachsen. Doch was sie jetzt ablieferte, war Laienspielkunst von allerhöchster Klasse.

„‚Nie wieder!‘, so schworen wir uns nach jeder Aufführung, doch dann juckte es uns doch, ein neues Stück einzustudieren", gesteht Christiane Wo-ratz den Spaß am Spiel. Sie ist für die Organisation und Auswahl der Stücke verantwortlich. Den „Froschkönig" fand sie im Internet in einer Bearbeitung vom „Theater Impuls Verlag". Acht mal probte die Truppe seit August, führte gemeinsam Regie, bis daraus ein Werk wie aus einem Guss wurde. Für Bühnenbild und Aufbauten sorgte Detlef Papra, für die schönen, ins Auge fallenden Kostüme jeder selbst.

Das Spiel in der gut besetzten Jakobikirche verwob ernste Gedanken mit Gags und Sticheleien. Froschkönigs Vater „Wassermann Plitsch" (Klaus Siegler) etwa schenkte der Prinzessin zum Geburtstag eine aus Müll gebastelte Puppe, zusammengesammelt aus verschmutzten Gewässern ...

Alle auf der Bühne gaben ihr Bestes: Heike Dannhauer als „Nixe", Detlef Papra und Reinhard Breitsprecher als „Diener" oder Susanne Fiebelkorn als „Zofe Susanne", die „Diener Heinrich" als Freund bekam.

Schön vor allem die Szene, in der sich Frosch „Quakulus" in den „König Dirk" (Dirk Michelmann) verwandelt. Einen Kuss gab es dabei übrigens nicht, sondern einen Knall, der die Verwandlung anzeigte. Dann trug der König seine Prinzessin heraus, wurde das „Versprochen ist versprochen" doch noch wahr. Natürlich endete das Stück mit den berühmten Worten: „Und wenn sie nicht gestorben sind ..." Dann aber wurde ein schier nicht enden wollender Beifall für alle Akteure zum schönsten Lohn. 

Bild: Prinzessin Christine (Sabine Piotrowski) ist sehr froh, dass Frosch Quakulus (Ernst Ulrich Wachter) ihr den goldenen Ball aus dem Brunnen holt. Hinten freuen sich auch die Prinzessinnenschwestern, gespielt von
Sylvia Scharun und Lydia Siegler. Das Publikum war hingerissen. Foto: Günther Breutel

 

Volksstimme, 09.10.2009

Foto zu Meldung: Ohne Kuss - aber mit einem Knall wird der Frosch zu „König Dirk"

Deutsche „Mama Massai" und ihre Freunde berichten in Elbingerode über Arbeit in Afrika

(29.09.2009)

Atmosphäre aus Afrika wird in der Stadtkirche St. Jakobi lebendig, wenn Angelika Wohlenberg und eine Gruppe Afrikaner am Donnerstag, 1. Oktober, nach Elbingerode kommen.

Ab 19.30 Uhr werden die weitgereisten Gäste einen Vortrag über ihre ungewöhnliche, bisweilen auch spektakuläre Arbeit für Afrika in Elbingerodes Stadtkirche halten. Angelika Wohlenberg arbeitet seit mehr als 25 Jahren in Tansania und dort beim Volksstamm der Massai. Die gelernte Hebamme und als „Mama Massai" bekannt gewordene Deutsche unterstützt die Massai bei der medizinischen Betreuung und im sozialen Bereich - zum Beispiel durch die Gründung eines Kindergartens und einer Grundschule in einer Region fernab jeglicher Zivilisation. Außerdem berichtet die engagierte Helferin von ihrem christlichen Glauben.

Angelika Wohlenberg kommt gemeinsam mit einer Gruppe von Massai für den Abend in die Stadtkirche Elbingerode. Sie wird auch Einblicke in die Kultur der Massai geben. Zuvor sind alle Kinder der Stadt bereits um 16 Uhr zu einem Kindertreff mit „Mama Massai" ins Pfarrhaus Elbingerode eingeladen. 

Bild: Angelika Wohlenberg in Afrika beim Stamm der Massai, wo sie seit 25 Jahren lebt und hilft. Foto: privat

 

Volksstimme, 29.09.2009

Foto zu Meldung: Deutsche „Mama Massai" und ihre Freunde berichten in Elbingerode über Arbeit in Afrika

Pantomime in der Stadtkirche

(18.09.2009)

Der spanische Pantomime Carlos Martinez macht morgen um 19.30 Uhr in der Stadtkirche Elbingerode mit seinem Programm „Books without words" Halt. Karten sind noch bis heute, 13 Uhr, im Pfarramt und dann an der Abendkasse erhältlich.

 

Volksstimme, 18.09.2009

Gemeindefahrt zur Hundisburg

(19.08.2009)

Für die Gemeindefahrt am Sonnabend, 22. August, sind noch einige Plätze bei der Stadtkirchgemeinde frei. Geplant ist ein Besuch des Barockschlosses in Hundisburg bei Haldensleben mit Mittagsstopp im Jagdschloss Letzlingen, Stadtbummel in Gardelegen /Besuch der Gedenkstätte Isenschnibbe und ein Abendbrotpicknick in Halberstadt. Abfahrt 7.30 Uhr. Infos und Meldungen im Pfarramt, Tel. (03 94 54) 4 26 76.

 

Volksstimme, 19.08.2009

Volles Programm um die Kirche

(20.06.2009)

Zu einem Gemeindefest in und um die Stadtkirche in Elbingerode lädt die Kirchengemeinde des Ortes für den morgigen Sonntag ein. Beginn ist um 14 Uhr mit einem Fest- und Kindergottesdienst. Ab 15 Uhr steht dann Spiel und Spaß auf dem Programm. Die Besucher erwarten neben Kaffee und Kuchen, Eis, auch eine Kletterwand, Trödelmarkt, Tombola, Bastelstände sowie eine Hüpfburg und ein Quiz. Wer mag, kann Volleyball spielen. Ein Chorkonzert in der Kirche soll um 17 Uhr beginnen. Ebenfalls um 17 Uhr startet „Mister Joy" sein Program für die kleinen Besucher des Gemeindefestes. Um 18 Uhr soll der Grill angeworfen sowie über dem offen Feuer Stockbrot geröstet werden. Mit einem Sommerkino wollen die Veranstalter den Festnachmittag der Kirchengemeinde ausklingen lassen. Der Film beginnt um 20.30 Uhr.

 

Volksstimme, 20.06.2009

Frische Farbe für die alte Tür - Nachahmer gesucht

(18.05.2009)

Die Elbingeröder Stadtkirche St. Jakobi gehört seit einigen Jahren zu der Gruppe „Verlässlich geöffneter Kirchen" und hält die Tür für alle Besucher offen.

Dafür sorgen ehrenamtliche Mitstreiter aus der Kirchengemeinde wie Edith Rieche. Sie ärgerte sich allerdings schon länger über die recht verwitterten Eingangstüren der Seitentürme - und schritt nun zur Tat: Mit Schmirgelpapier, Drahtbürste und Putzlappen säuberte sie die schönen schmiedeeisernen Türbeschläge und das hölzerne Türblatt. Mit Kitt besserte Edith Rieche dann so manche Schadstelle aus und schwang den Pinsel mit frischer Farbe. Die Metallteile erhielten einen schwarzen Anstrich und das Holz wurde eine dunkelbraune Holzschutzlasur. Jetzt strahlt die Tür wieder im alten Glanz.

Die baugleiche Eingangstür des nördlichen Turmes ist ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen und bietet einen sehr schlechten optischen Eindruck an der ansonsten seit einigen Jahren wieder gut herausgeputzten Kirche. Doch deren Renovierung ist für Edith Rieche zu schwierig, sagt sie: „Hier müssen mal die Männer ran!" Vielleicht fänden sich ja bald kräftige Nachahmer. 

Bild: Den letzten Anstrich bekam die schöne Elbingeröder Kirchentür von Edith Rieche. Foto: Günther Breutel

 

Volksstimme, 18.05.2009

Foto zu Meldung: Frische Farbe für die alte Tür - Nachahmer gesucht

„Happy Day" und ein schöner Abend in Elbingerodes Jakobikirche

(12.05.2009)

Insgesamt 700 Euro kamen am Wochenende beim Theater- und Gospelabend in der Stadtkirche St. Jakobi zusammen.

Das Geld soll für vielfältige Jugendarbeit eingesetzt werden, sagte Pfarrer Ernst-Ulrich Wachter nach dem furiosen Abend der Harzer Volksstimme. Die Laientheatergruppe „In act (ion)" und die „Saint Jakob Gospel Voices" hatten das Gotteshaus Freitagabend in einen Sing- und Theaterspielplatz mit Festcharakter verwandelt. Die rund 200 Besucher in der gut besetzten Kirche erlebten Sketche zu menschlichen Schwächen, etwa, immer Lächeln oder immer die Wahrheit sagen zu wollen. Abwechselnd dazu priesen Gospelsongs des seit Oktober probenden Chores mal balladesk-liedhaft, mal in flotten Rhythmen den christlichen Glauben. Moderiert und dirigiert von Vikar Jan Foit, begleitet auf der Gitarre von Pfarrer Wachter, wurden Klassiker wie „Joshua Fit The Battle Of Jericho" geboten oder rissen im zweiten Teil Titel wie „Oh Happy Day" oder „Down By The Riverside" die Zuhörer von den Kirchenbänken. Zwischendurch gab es ein leckeres Abendbrot, und Pfarrer Wachter dankt den vielen Helfern dabei ebenso wie allen Akteuren und Unterstützern des Abends. Und wenn jemand Appetit auf Mehr bekommen haben sollte: Die T-Time-Gruppen und die Gospel-Stimmen proben immer dienstags in der Elbingeröder Jakobikirche. 

Bild: ... die „Saint Jakob Gospel Voices" in Elbingerodes Stadtkirche. Foto: Burkhard Falkner

 

Volksstimme, 12.05.2009

Foto zu Meldung: „Happy Day" und ein schöner Abend in Elbingerodes Jakobikirche

Gospelsongs und Sketche rissen das Publikum mit

(11.05.2009)

Zu einem mitreißenden Fest für Rhythmus, Musik und den christlichen Glauben wurde das Gospelkonzert mit Theatersketchen Freitagabend in der Elbingeröder Stadtkirche St. Jakobi. Die T-Time-Laiendarsteller der Gruppe „In act (ion)" und der Chor der „Saint Jakob Gospel Voices" unter Leitung von Vickar Jan Voit sorgten anderthalb Stunden lang für gute Stimmung und nach einer Pause mit vielen leckeren Angeboten auch dafür, dass musikalisch die Post abging. Mit standing ovations feierten an die 200 Besucher im Gotteshaus die Darsteller und Sänger. Unter Letzteren waren auch zwei der zehn Konf rmanden, die sich gestern in der St. Jakobikirche vorstellten. Ihr großer Tag ist dort dann am 17. Mai ab 9.30 Uhr.

 

Volksstimme, 11.05.2009

Musik und Spaß in der Kirche

(04.05.2009) Musik und Sketche sind am Freitag, 8. Mai, ab 19 Uhr in der St. Jakobikirche in Elbingerode zu erleben. Der im vergangenen Jahr gegründete Jugend-Gospel-Chor und die Theatergruppe der Gemeinde laden ein. Die Jugendlichen sind schon seit Wochen dabei, diesen Abend vorzubereiten. Das eineinhalbstündige Programm umfasst mitreißende Gospel und selbst arrangierte Lieder sowie witzige und nachdenkliche Stücke der Theatergruppe. Als Anschluss-Programm gibt es für Jugendliche, die Lust haben zu bleiben, noch ein Lagerfeuer, eine Dunkelandacht, Nachtkino und anderes mehr. Gäste sind willkommen. In der Pause gibt es einen Imbiss zugunsten der Jugendarbeit und des Besuchs der holländischen Partnergemeinde der Stadtkirchgemeinde. Volksstimme, 04.05.2009

Mit dem Fahrrad bis zur Ostsee

(27.04.2009)

Freie Plätze gibt es noch für die Radler-Jugendfreizeit der Stadtkirchgemeinde vom 6.-16. Juli. Junge Leute ab 14 Jahren radeln von Zeltplatz zu Zeltplatz an die Ostsee (Rügen). Ein intaktes Fahrrad mit Gepäcktaschen ist nötig. Für Härtefälle gibt es Zuschüsse, im Mai ist ein Vorbereitungstreffen geplant. Infos über Tel. (03 94 54) 4 26 76 oder 01 73-2 15 00 68.

 

Volksstimme, 27.04.2009

Verschiedene Begabungen symbolisch vereint

(12.03.2009)

Frauen aus Papua Neuguinea standen letzten Freitag beim Weltgebetstag der Frauen im Mittelpunkt. Auch in Elbingerode, wo ihn die Katholische Gemeinde, das Mutterhaus-Team und die evangelische Gemeinde vorbereitet hatten. Der Gottesdienst begann mit einem Dia-Vortrag, bei dem Dr. Hans-Henning Lippe das Land vorstellte. 96 Prozent der Bevölkerung in Papua Neuguinea sehen sich als Christen.

„Unter dem Motto ,Viele sind wir, doch eins in Christus‘ folgte die Gemeinde der Gebets-Vorlage, wie es an diesem Tag auf der ganzen Welt getan wurde", so berichtet Catrin Schneider von der Kirchengemeinde St. Jakobi. Und weiter:

„An ein Kreuz legten wir Zettel, auf denen wir unsere Begabungen schrieben. Aus unterschiedlichen Gemeinden der Stadt kommend, lagen so unsere verschiedenen Fähigkeiten zusammen am Kreuz. Und dankbar stellten wir tatsächlich fest: Viele sind wir - doch eins in Christus."

Der Abend klang danach mit einem Essen und einem Gedankenaustausch über das diesjährige Thema und all das Gehörte aus. Dabei sei auch die Freude darüber betont worden, dass der Weltgebetstags-Gottesdienst zur schönen Tradition in Elbingerode geworden ist. 

Bild: Verschiedenartig und doch vereint: Auf Zetteln schrieben die Teilnehmer des Gottesdienstes zum Weltgebetstag in Elbingerode ihre Begabungen und legten sie vor dem Kreuz zusammen. Foto: privat

 

Volksstimme, 12.03.2009

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Passionsandachten in der Zeit vor Ostern

(03.03.2009)

Noch bis zum Mittwoch, 1. April, bietet das Diakonissen-Mutterhaus und die evangelische Stadtkirche Elbingerode wöchentliche Passionsandachten an. Die Gottesdienste beginnen jeweils mittwochs um 19.30 Uhr.

Die Andachten im Diakonissen-Mutterhaus sind am 11. März und 25. März sowie in der Stadtkirche Elbingerode am 4. März, 18. März und 1. April.

„Die Andachten in der vorösterlichen Zeit erinnern an die leidenschaftliche Hingabe Jesu Christi bis hin zum Tod am Kreuz", schreibt Diakonisse Andrea Kammer in einer Ankündigung. In den Verkündigungen werde dieser Weg vielfältig betrachtet.

Die Passionsandacht am 25. März ist als literarischer Abend geplant. Gerhard Begrich aus dem Kloster Drübeck wird dabei zum Thema „Geboren von der Jungfrau Maria - biblisches Nachdenken über die Mutter Gottes und den Menschensohn" referieren.

 

Volksstimme, 03.03.2009

Noch Plätze für die Kinderfreizeit

(05.01.2009) Freie Plätze gibt es für die Kinderfreizeit der St. Jakobigemeinde Elbingerodev om 3.-6. Februar im Forsthaus Eggerode. Kinder ab der 1. Klasse können dort spielen, Geschichten hören, Basteln, Rodeln, das Bauspielhaus Thale besuchen. Infos und Meldungen: Tel. (03 94 54) 4 26 76.

Bunt geschmückte Kronen künden von vollen Scheunen und Kammern

(06.10.2008)

In fast allen Städten und Gemeinden des Altkreises Wernigerode wurde gestern Erntedank gefeiert. Besondere Hochburgen dieses Brauchs waren auch in diesem Jahr wieder Benzingerode, Silstedt und Wasserleben. Die Elbingeröder konnten darüber hinaus die neue Läutanlage für die Glocken ihres Gotteshauses einweihen. 
Mit einem Rollenspiel der Teilnehmer der T-Time-Treffen in der Elbingeröder Stadtkirche St. Jakobi wurde gestern die neue Läuteanlage des Gotteshauses eingeweiht. Per Fernbedienung ließ Pfarrer Ernst Wachter alle drei Glocken gleichzeitig läuten. Die Läuteanlage wurde mit Hilfe von Spenden saniert. Insgesamt waren sogar 9623,98 Euro gesammelt worden. Die Glocken wurden ebenfalls aufgearbeitet. Deren Klöppel erhielten einen Bronzeaufsatz an der Kontaktstelle zur Glocke, um die zu schonen. Der völlig neue Antrieb setzt die Glocken über wechselnde Magnetfelder in Bewegung. 

Bild: Sophie Riemenschneider, Julian Tankalowitsch und Luisa Möllenberg (von links) gestalteten mit Pfarrer Ernst Wachter die Einweihung der neuen Läutanlage für die Elbingeröder Kirche. Foto: Marco Breutel

 

Auszug aus Volksstimme, 06.10.2008

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Glocken können voll erklingen

(04.10.2008)

Alle drei Kirchenglocken von St. Jakobi werden zum Erntedankfest morgen erklingen. Die neue Läuteanlage des alten Gottesauses ist fertig saniert. Bürger haben dafür dies Jahr etwa 8000 Euro gespendet. „Alle Glocken sind damit wieder voll funktionsfähig", so Pfarrer Ernst Wachter, „sie werden mit hochmodernen Linearmotoren über ein Magnetfeld angetrieben und können fernbedient werden." Das Erntedankfest beginnt mit dem Gottesdienst morgen um 9.30 Uhr.

 

Volksstimme, 04.10.2008

Kino in der geheizten Kirche

(02.10.2008)

Heute wird zum Kinoabend in die geheizte Stadtkirche eingeladen. Gezeigt wird um 19 Uhr der Film mit Ulrich Mühe „Das Leben der anderen". Der Eintritt ist frei. Für den Familiengottesdienst am Sonntag zum Erntedankfest sammelt die Gemeinde Konserven für die kirchliche Wärmestube in Wernigerode. Diese und andere Erntegaben können bis Samstagvormittag im Gemeindebüro oder beim Pfarrer abgegeben werden. Der Entedankgottesdienst beginnt dann am Sonntag, 5. Oktober, um 9.30 Uhr. Anschließend gibt es Mittagessen. Zum Fest geht die nun komplett sanierte Läutanlage der Kirche feierlich in Betrieb.

 

Volksstimme, 02.10.2008

47 Kinder erleben Abenteuer im Wald

(11.08.2008)

Beim so genannten Sommerlager der St.-Jakobi-Gemeinde Elbingerode haben kürzlich 47 Kinder und elf Betreuer auf einer Wiese nähe Mandelholz ihre Zelte aufgeschlagen. Das berichtet Religionspädagogin Franziska Foit. Thema des diesjährigen Sommerlagers sei „Freundschaft" gewesen. Dafür seien die Jungen und Mädchen in „Stämme" aufgeteilt worden, in denen viele Aktionen als Gruppe gemeinsam unternommen wurden. „Das hat sie nach sechs Tagen Spaß und Abenteuer in der Natur zusammengeschweißt", so Franziska Foit.

Und es wurden sicher Freundschaften geschlossen, die in den Alltag der Kinder mitgenommen wurden. Für die Kleinen standen bei dem Zeltlager in freier Natur u. a. der Bau einer Waldkegelbahn, eines Abenteuerparcours und eines Bocciaspiels aus im Wald vorhandenen Naturmaterialien auf dem Programm. Mit der Errichtung eines kleinen Staudammes machten die kleinen „Waldläufer" der nahen Mandelholz-Talsperre Konkurrenz.

Auch das Wetter spielte mit: Pünktlich zum Start des Zeltvergnügens ließ sich die Sonne blicken und zerstreute die anfänglichen Bedenken der Verantwortlichen, das Wetter könne regnerisch sein und den Zeltenden einen Strich durch die Rechnung machen.

Bild: Das hat Spaß gemacht, freuen sich Kinder wie Betreuer. Foto: privat

 

Volksstimme, 11.08.2008

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